{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243295,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243295,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3295","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Fairer Wettbewerb und gerechte Verteilung der Wertsch\u00f6pfung mit Markttransparenz ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Verordnung \u00fcber die Marktbeobachtung im Landwirtschaftsbereich so anzupassen, dass mit zus\u00e4tzlichen Massnahmen f\u00fcr&nbsp;mehr Markt\u2013 und Margentransparenz gesorgt und so die landwirtschaftliche Position bei den heute&nbsp;ungleichen Machtverh\u00e4ltnissen gest\u00e4rkt wird.</p>","ReasonText":"<p>Die heutigen Marktstrukturen f\u00fchren zu Unmut in der Landwirtschaft. Die vielen b\u00e4uerlichen Anbieterinnen und Anbieter stehen den zwei machtm\u00e4chtigen Grossverteilern gegen\u00fcber, die mit rund 80% Marktanteil den Markt beherrschen.&nbsp;</p><p>Das Ungleichgewicht entlang der Wertsch\u00f6pfungskette tr\u00e4gt zum Preisdruck und zu den Einkommensproblemen in der Landwirtschaft bei. Die Preisschere zwischen Produzenten- und Konsumentenpreisen \u00f6ffnet sich immer weiter. Somit nehmen Wertsch\u00f6pfungsanteile der marktbeherrschenden Grossverteiler laufend zu, w\u00e4hrend die Anteile der Landwirtschaft st\u00e4ndig abnehmen. Unterdessen sind sie unter einem Drittel gesunken, beim Brot betragen sie nur noch 7%.&nbsp;</p><p>Markttransparenz ist f\u00fcr das Funktionieren der M\u00e4rkten wichtig. Dabei ist Transparenz der Bruttomargen von der Produktion \u00fcber Verarbeitung und Handel bis zum Konsum unerl\u00e4sslich. Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft muss als unabh\u00e4ngige Marktbeobachtungsstelle f\u00fcr Transparenz auf den Agrarm\u00e4rkten sorgen. Gest\u00fctzt auf Art. 27 des LwG sowie die Verordnung \u00fcber die Marktbeobachtung im Landwirtschaftsbereich ist das BLW verpflichtet, Transparenz in der Preisbildung mittels Information an die \u00d6ffentlichkeit zu schaffen</p><p>Studien belegen, dass die Agrar- und Foodm\u00e4rkte nicht optimal funktionieren. Wegen der Intransparenz sind betr\u00e4chtliche Preisverzerrungen sowie Fehlanreize entstanden. Die Studien best\u00e4tigen nicht nur, dass landwirtschaftliche Produzenten von den hohen Preisen im Laden kaum profitieren, sondern auch, dass die preisbestimmenden Unternehmungen mit ihrer Preispolitik die Transformation hin zu nachhaltigen Ern\u00e4hrungssystemen bewusst beeintr\u00e4chtigen. Demzufolge sind die Ziele, die der Bundesrat in der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 definiert hat, den Anteil Landwirtschaftsbetriebe, die besonders umwelt- und tierfreundlich produzieren, im Vergleich zu 2020 um einen Drittel zu erh\u00f6hen, kaum mehr realisierbar. Ohne mehr Transparenz wird der Bundesrat auch das im Bericht \u00abZuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\u00bb definierte Ziel \u00abeine faire Verteilung der Wertsch\u00f6pfung anstreben\u00bb nicht erreichen k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat ist sich der Bedeutung einer hohen Markttransparenz in den Schweizer Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00fcr Agrarprodukte bewusst. Basierend auf Artikel 27 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (SR 910.1) und der Verordnung vom 7.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Dezember 1998 \u00fcber die Marktbeobachtung im Landwirtschaftsbereich (SR 942.31) trifft er bereits heute Massnahmen, welche die Transparenz erh\u00f6hen. So werden Warenpreise, die durch agrarpolitische Massnahmen des Bundes beeinflusst werden, einer Marktbeobachtung auf verschiedenen Stufen, von der Produktion bis zum Verbrauch, unterstellt. In Erf\u00fcllung des gesetzlichen Auftrages ist das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) laufend daran, sein Monitoring zu verfeinern. Das BLW publiziert bereits heute Marktdaten in den Bereichen Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse, Milch, Fleisch, Eier, Brot und Getreide, \u00d6lsaaten sowie Futtermittel, aufgeschl\u00fcsselt nach konventionell und bio auf Produzenten- und Konsumentenebene. Der Bundesrat zeigt sich offen, eine Ausweitung der aktuellen Praxis und weitere Massnahmen zur Erh\u00f6hung der Preistransparenz zu pr\u00fcfen. Angesichts der Tatsache, dass diese Thematik derzeit bereits im Rahmen der aktuell laufenden Erarbeitung der Berichterstattung zu den beiden Postulaten 22.4252 \u00abWettbewerbssituation im Lebensmittelmarkt\u00bb sowie 21.3831 \u00abPreistransparenz bei Agrarprodukten im Detailhandel\u00bb vertieft analysiert wird, gilt es indes, die Resultate dieser Arbeiten abzuwarten, bevor allf\u00e4llige neue Massnahmen umgesetzt werden.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1714521600000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":204,"BusinessStatusText":"Zugewiesen an die behandelnde Kommission","BusinessStatusDate":"\/Date(1727875020000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763096259923)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710460800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft"}}