{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243306,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243306,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3306","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie k\u00f6nnen wir das mechanische Recycling von Kunststoffen unterst\u00fctzen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Derzeit ist das mechanische Recycling von Kunststoffen Gegenstand mehrerer Projekte in der Schweiz. Diese Entwicklungsphase folgt auf die Annahme der Dobler-Motion 20.3695 durch das Parlament im Jahre 2021, die eine Weiterentwicklung der Sortierung und des Recyclings von Kunststoffabf\u00e4llen fordert \u2013 einerseits durch die separate Sammlung unterschiedlicher Typen von recyclingf\u00e4higen Kunststoffverpackungen, andererseits durch die Unterst\u00fctzung der Umwandlung dieser Kunststoffverpackungen in neue Produkte.</p><p>&nbsp;</p><p>Auch wenn die Wiederverwertung und die Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer von Gegenst\u00e4nden dem Recycling stets vorzuziehen sind, zeigt die heutige Lebenswirklichkeit, dass es wichtig ist, Projekte wie Leo Recycle (<span style=\"color:rgb(0,0,0);\">Kanton Waadt ist das Projekt&nbsp;</span><a href=\"https://leo-recycle.ch/\"><span style=\"color:rgb(68,84,106);\"><u>Leo Recycle (leo-recycle.ch)</u></span></a> zu entwickeln, und zwar eher in der Schweiz als im Ausland.</p><p>&nbsp;</p><p>Die aktuelle Lage ist jedoch noch lange nicht optimal. Das Parlament hat zwar die Entstehung dieser n\u00fctzlichen und notwendigen Branche gef\u00f6rdert, doch die Umsetzungsbedingungen sind nach wie vor eher unklar. Vor allem die Tatsache, dass es keine Regeln oder zumindest Branchenvereinbarungen zum \u00d6kodesign von Verpackungen und anderen Kunststoffprodukten gibt, hat \u00e4rgerliche Folgen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen:</p><p>&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Wie gedenkt der Bundesrat, eine Reduzierung der Anzahl verschiedener Kunststoffmolek\u00fcle in Verpackungen und anderen Kunststoffprodukten durchzusetzen?</li></ul><p>&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Wie weit ist die Ausarbeitung von Statistiken zu den Arten und Str\u00f6men von Materialien und Zusatzstoffen, die in Verpackungen, Beh\u00e4ltern und anderen Kunststoffprodukten zum Einsatz kommen, fortgeschritten? Welche Erkenntnisse lassen sich aus den bereits verf\u00fcgbaren Daten in Bezug auf die Komplexifizierung des Recyclings gewinnen?</li></ul><p>&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Ist ein Massnahmenplan f\u00fcr das \u00d6kodesign im Bereich Kunststoffe geplant oder in Arbeit, der insbesondere darauf abzielt, Verbundmaterialien und schwer trennbare Stoffe zu begrenzen und damit die Recyclingf\u00e4higkeit zu f\u00f6rdern?</li></ul><p>&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Gibt es angesichts der wahrscheinlichen Errichtung von Kunststoffgranulierungsanlagen in der Schweiz angemessene und ausreichende Standards, damit Projektentwickler/-innen und kantonale Beh\u00f6rden gemeinsam sicherstellen k\u00f6nnen, dass Anlagen errichtet werden, die weder die Luft- und Wasserqualit\u00e4t noch die Gesundheit der Menschen an ihrem Arbeitsplatz beeintr\u00e4chtigen?</li></ul><p>&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>-</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1) und 3) </span><a name=\"_Hlk162528963\"><span style=\"font-family:Arial\">Kunststoffprodukte, insbesondere Verpackungen, werden international gehandelt. Im Rahmen der</span></a><a name=\"_Hlk162438033\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">laufenden</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> internationalen Verhandlungen \u00fcber ein rechtlich verbindliches Abkommen </span><a name=\"_Hlk162438059\"><span style=\"font-family:Arial\">zur Beendigung der Plastikverschmutzung</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> (\u00abPlastikabkommen\u00bb) wird \u00fcber die Schaffung einheitlicher Rahmenbedingungen diskutiert. Hierzu geh\u00f6rt unter anderem, dass Kunststoffprodukte k\u00fcnftig kreislauff\u00e4higer gestaltet werden. </span><a name=\"_Hlk162535881\"><span style=\"font-family:Arial\">Die EU ist dabei, verschiedene \u00d6kodesign- oder Recyclingstandards f\u00fcr Produkte und Verpackungen zu verabschieden (z.B. </span></a><a name=\"_Hlk163140616\"><span style=\"font-family:Arial\">neue EU-Verordnung zur Schaffung eines Rahmens f\u00fcr die Festlegung von \u00d6kodesign-Anforderungen f\u00fcr nachhaltige Produkte</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> oder </span><a name=\"_Hlk163140686\"><span style=\"font-family:Arial\">neue EU-Verordnung \u00fcber Verpackungen und Verpackungsabf\u00e4lle</span></a><span style=\"font-family:Arial\">). Das Parlament hat in der Fr\u00fchjahrssession 2024 im Rahmen der Parlamentarischen Initiative 20.433 eine Revision des Umweltschutzgesetzes (USG, SR</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">814.01) verabschiedet</span><span style=\"-aw-bookmark-end:_Hlk162535881\"></span><span style=\"font-family:Arial\">. Unter anderem kann der Bundesrat \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung der Regeln der wichtigsten Handelspartner der Schweiz \u2013 k\u00fcnftig Anforderungen an das Inverkehrbringen von Produkten und Verpackungen festlegen. Die Arbeiten zur Umsetzung der neuen Bestimmungen im USG laufen. Unter anderem werden Massnahmen zur Verbesserung der Rezyklierbarkeit von Kunststoffprodukten und -verpackungen gepr\u00fcft.</span><span style=\"-aw-bookmark-end:_Hlk162528963\"></span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">2) </span><a name=\"_Hlk162529020\"><span style=\"font-family:Arial\">Mit Ausnahme bereits regulierter Getr\u00e4nkeverpackungen (Verordnung \u00fcber Getr\u00e4nkeverpackungen, SR</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">814.621) werden die Stoffstr\u00f6me von Kunststoffprodukten oder eingesetzten Zusatzstoffen in der Schweiz nicht standardisiert erfasst. Die Studie \u00abA high-resolution dataset on the plastic material flows in Switzerland (2022)\u00bb gibt einen \u00dcberblick der Schweizer Kunststoff-Materialfl\u00fcsse im Jahr 2017. Diese Studie wurde im Rahmen des Forschungsprojekts \u00abClean Cycle\u00bb erstellt, welches das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) unterst\u00fctzte. Aus dem gleichen Projekt resultierte die Studie \u00abDeep Dive into Plastic Monomers, Additives, and Processing Aids (2021)\u00bb. Sie zeigt auf, dass in Kunststoffprodukten und -verpackungen eine hohe Anzahl an Zusatzstoffen verwendet werden. Gef\u00e4hrliche Chemikalien aus Kunststoffabf\u00e4llen zu entfernen, ist aktuell oft noch schwierig, da die in Kunststoffprodukten eingesetzten Chemikalien h\u00e4ufig nicht gekennzeichnet sind. Diese Themen sind Gegenstand der laufenden Verhandlungen im Rahmen des genannten Plastikabkommens. </span></a></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">4) Es existieren in der Schweiz mehrere Anlagen, die aus Kunststoffabf\u00e4llen rezykliertes Granulat herstellen. Die Luftreinhalte-Verordnung (LRV, SR</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">814.318.142.1) legt Emissionsbegrenzungen und die Gew\u00e4sserschutzverordnung (GSchV, SR</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">814.201) legt die Anforderungen an Industrieabwasser fest, damit Mensch und Umwelt vor sch\u00e4dlichen Auswirkungen gesch\u00fctzt sind. </span><a name=\"_Hlk162333139\"><span style=\"font-family:Arial\">F\u00fcr den Gesundheitsschutz gelten zudem das Arbeitsgesetz (ArG, SR</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">822.11) und die von der SUVA definierten Grenzwerte am Arbeitsplatz</span></a><span style=\"font-family:Arial\">. F\u00fcr die Bewilligung von Bauvorhaben sind die Kantone zust\u00e4ndig. Bei grossen Vorhaben (ab 10</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">000</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">t Abfall / Jahr) pr\u00fcfen die Kantone die Einhaltung des Umweltrechts mit einer Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1715126400000)\/","SubmittedBy":"Brenzikofer Florence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718388432000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763096477043)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710460800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}