{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243341,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243341,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3341","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Working-Poor in der Schweizer Landwirtschaft. Die Emp\u00f6rung nimmt zu. Was tut der Bund?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Jahr 2022 betrug das Durchschnittseinkommen in der Landwirtschaft pro Familienarbeitskraft 56&nbsp;000 Franken (Vollzeit), ein R\u00fcckgang von 6,3 Prozent gegen\u00fcber 2021. Bei den Durchschnittseinkommen zeigen sich riesige Unterschiede. Im untersten Quartil (das Viertel mit den niedrigsten Einkommen) sind die Einkommensverh\u00e4ltnisse besonders prek\u00e4r.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Angesichts der Emp\u00f6rung, die sich in der Landwirtschaft mehr und mehr breit macht, bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><p>- Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass er sich vorrangig daf\u00fcr einsetzen sollte, die Situation der \u00e4rmsten Landwirtinnen und Landwirte unseres Landes zu verbessern?</p><p>- Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um die Situation der \u00e4rmsten Landwirtinnen und Landwirte unseres Landes zu verbessern?</p><p>- Ist sich der Bundesrat der Abh\u00e4ngigkeit der Kleinproduzentinnen und -produzenten von den Grossverteilern sowie der Zunahme dieser Abh\u00e4ngigkeit bewusst? Welche Massnahmen k\u00f6nnte der Bundesrat ergreifen, um die Situation zu verbessern?&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Im Bericht in Erf\u00fcllung des Postulats 21.4585 Bulliard \u00abEinkommen der Bauernfamilien\u00bb vom 1.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">M\u00e4rz 2024 kommt der Bundesrat zum Schluss, dass die Verdienste pro Arbeitsstunde in der Landwirtschaft zwar niedrig sind, die Einkommenssituation der Landwirtschaftsbetriebe sich in den letzten Jahren aber insgesamt positiv entwickelt hat. So ist das landwirtschaftliche Einkommen zwischen 2015 und 2022 um durchschnittlich 30</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">% auf 79'662 Franken gestiegen. Im Jahr 2022 ist es erstmals seit 2015 wieder gesunken.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Ad 1. und 2.) Die Einkommen in der Landwirtschaft sind sehr heterogen. Der Bundesrat hat in seinem Bericht vom 1. M\u00e4rz in Erf\u00fcllung des Postulats 21.4585 \u00abEinkommen der Bauernfamilien\u00bb die Ursachen f\u00fcr dieses Heterogenit\u00e4t umfassend dargestellt. In diesem Bericht zeigt der Bundesrat auch m\u00f6gliche Ansatzpunkte f\u00fcr die Verbesserung der Einkommen in der Landwirtschaft auf.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Dazu geh\u00f6ren auf Betriebsebene u.a. die Aus- und Weiterbildung oder ein gemeinsamer Einkauf und eine gemeinsame Vermarktung zur St\u00e4rkung der Marktposition. Je nach Betriebssituation erm\u00f6glichen eine intensivere Zusammenarbeit mit benachbarten Betrieben, die Diversifizierung, hofeigene Verarbeitung, die Direktvermarktung, die Produktion erneuerbarer Energien oder der Agrotourismus zus\u00e4tzliches Einkommen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat wird im Rahmen der Agrarpolitik ab 2030 (AP30+) pr\u00fcfen, wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Landwirtschaft verbessert werden k\u00f6nnen. Er ist bereit, gem\u00e4ss Buchstabe c der Motion</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">22.4251</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">einen besonderen Schwerpunkt auf die St\u00e4rkung der Wertsch\u00f6pfung und die Erh\u00f6hung der Einkommen zu legen. In diesem Sinne hat er die Motion 23.4515 zur Annahme empfohlen. Insbesondere sollen die f\u00fcr die verschiedenen M\u00e4rkte relevanten Rahmenbedingungen in Richtung einer h\u00f6heren Wertsch\u00f6pfung und besserer Einkommen angepasst werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Ad 3.) </span><a name=\"_Hlk163480814\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat ist sich der Marktkonzentration auf dem Lebensmittelmarkt bewusst. </span></a><span style=\"font-family:Arial\">In Erf\u00fcllung der Postulate 21.3831 \u00abPreistransparenz bei Agrarprodukten im Detailhandel\u00bb und 22.4252 \u00abWettbewerbssituation im Lebensmittelmarkt\u00bb pr\u00fcft der Bundesrat, wie unlautere Handelspraktiken im Detailhandel mit Agrarprodukten unterbunden und die Preistransparenz f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten in Bezug auf Produzenten- und Konsumentenpreise sowie Margen verbessert werden kann. Die Verantwortung f\u00fcr das Funktionieren der M\u00e4rkte kann jedoch nicht allein an den Bund delegiert werden, weil der Bund hierbei eine subsidi\u00e4re Rolle spielt. Auch die Marktakteure k\u00f6nnen eigenverantwortlich wesentlich zu einem funktionierenden Wettbewerb entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungs</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xad;</span><span style=\"font-family:Arial\">kette und </span><a name=\"_Hlk163480700\"><span style=\"font-family:Arial\">zu einer angemessenen Verteilung der Margen </span></a><span style=\"font-family:Arial\">beitragen.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1714521600000)\/","SubmittedBy":"Amoos Emmanuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1773998797000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|44|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1773998807780)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710460800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Landwirtschaft"}}