{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243344,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243344,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3344","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Auswirkungen von Mikroplastik auf die Gesundheit von Kindern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In einer Zeit, in der Mikroplastikteilchen allgegenw\u00e4rtig sind - in unserer Ern\u00e4hrung, in unseren Getr\u00e4nken und selbst in der Luft, die wir atmen -, muss der Bund unbedingt Massnahmen ergreifen, damit F\u00f6ten und S\u00e4uglinge diesen m\u00f6glicherweise sch\u00e4dlichen Substanzen weniger stark ausgesetzt sind.</p><p>&nbsp;</p><p>Die <a href=\"https://hsc.unm.edu/news/2024/02/hsc-newsroom-post-microplastics.html\"><span style=\"color:#44546A;\">j\u00fcngste Entdeckung</span></a> von Mikroplastikteilchen in Plazentas sowie die alarmierende Menge an solchen Partikeln, die S\u00e4uglinge t\u00e4glich vor allem \u00fcber Babyflaschen zu sich nehmen, geben Anlass zu grosser Sorge um den Schutz der Kinder vor der Geburt bis in die ersten Lebensjahre.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Hat der Bundesrat in diesem Zusammenhang \u00e4hnliche Studien auf nationaler Ebene durchgef\u00fchrt? Wenn ja, was kam dabei heraus? Wenn nein, will der Bundesrat eine solche Studie veranlassen?</p><p>&nbsp;</p><p>Welche Massnahmen gedenkt der Bundesrat angesichts dieser besorgniserregenden Situation zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Kinder sowohl im Mutterleib als auch in den ersten Lebensjahren einen gesunden Start ins Leben haben?&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Einschl\u00e4gige Verb\u00e4nde sprechen sich f\u00fcr die Verwendung von Babyflaschen aus Glas aus. Zudem soll ausdr\u00fccklich vor den Gefahren von Mikroplastik, die mit Babyflaschen aus Polypropylen verbunden sind, gewarnt werden, selbst wenn diese kein Bisphenol-A enthalten. Gedenkt der Bundesrat, entsprechende Vorschriften zu erlassen und/oder Informationsmassnahmen zu ergreifen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Bisher wurde in der Schweiz keine systematische Studie \u00fcber die Exposition der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber Mikroplastik durchgef\u00fchrt. Der Bundesrat pr\u00fcft, ob bei einer zuk\u00fcnftigen Schweizer Gesundheitsstudie die Analyse von Mikroplastik im Blut m\u00f6glich ist. Dies h\u00e4ngt von der Verf\u00fcgbarkeit geeigneter Analysemethoden ab. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Strategie des Bundesrats betreffend Mikroplastik wurde bereits in den Antworten auf die Interpellationen Gugger 22.4574 \u00abGesundheitsgef\u00e4hrdung durch Kunststoff und Plastikabfall\u00bb und Wyss 22.3427 \u00abMikroplastik im Blut. Gefahr f\u00fcr die Gesundheit?\u00bb dargelegt. Hervorzuheben ist nach dem derzeitigen Wissensstand, dass Mikroplastik aus verschiedenen Quellen stammen kann. Neben prim\u00e4rem Mikroplastik, welches in Produkten gezielt zu einem bestimmten Zweck eingesetzt wird, kann der Hauptteil dem sogenannten sekund\u00e4ren Mikroplastik zugeordnet werden. Dieses entsteht durch Zerfall von Plastikprodukten.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">F\u00fcr eine effektive Eind\u00e4mmung der Exposition gegen\u00fcber Mikroplastik ist ein umfassendes Vorgehen notwendig. Entsprechend engagiert sich die Schweiz bei den Verhandlungen zur Ausarbeitung eines international rechtsverbindlichen Abkommens zur Beendigung der Umweltverschmutzung durch Kunststoffe (\u00abPlastikkonvention\u00bb). Sie setzt sich gem\u00e4ss Mandat des Bundesrats f\u00fcr ein ambitioniertes Abkommen ein, das die Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffe (inklusive Mikroplastik) entlang des ganzen Kunststoff-Lebenszyklus verhindert und die Gesundheit der Menschen jeglichen Alters sch\u00fctzt. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat hat mit Beschluss vom 23. Februar 2022 zur \u00c4nderung der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV, SR 814.81) ein Verbot f\u00fcr das Inverkehrbringen und die Verwendung von oxo-abbaubaren Kunststoffen erlassen und auf den 1. April 2022 in Kraft gesetzt. Dabei handelt es sich um Kunststoffe mit der erw\u00fcnschten Eigenschaft, dass sie unter dem Einfluss von W\u00e4rme/UV-Licht und Sauerstoff schnell fragmentieren. In der EU ist eine Beschr\u00e4nkungsregelung f\u00fcr prim\u00e4res Mikroplastik in diversen Produkten wie Einstreumaterial f\u00fcr Kunstrasenpl\u00e4tze, Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmittel, D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel am 25. September 2023 in Kraft getreten (Verordnung [EU] 2023/2055). Der Bundesrat wird vorrausichtlich 2025 nach Anh\u00f6rung der interessierten Kreise \u00fcber eine entsprechende Anpassung der ChemRRV entscheiden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Gegenst\u00e4nde, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, wie z.B. Trinkflaschen f\u00fcr S\u00e4uglinge, sind in der Bedarfsgegenst\u00e4ndeverordnung (SR 817.023.21) geregelt. Sie d\u00fcrfen die Lebensmittel grunds\u00e4tzlich nicht negativ beeinflussen und die Gesundheit der Konsumierenden nicht gef\u00e4hrden. Dies schliesst auch eine Exposition gegen\u00fcber Mikroplastik ein. F\u00fcr Mikroplastik in Bedarfsgegenst\u00e4nden besteht aktuell keine spezifische Regelung. Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen verfolgt die weitere Entwicklung gezielt und wird dem Bundesrat bei Bedarf entsprechende regulatorische Massnahmen vorschlagen. </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1715126400000)\/","SubmittedBy":"Klopfenstein Broggini Delphine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1773996163000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1773996178510)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710460800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Umwelt|Gesundheit"}}