{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243382,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243382,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3382","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bewertung der Umweltauswirkungen von Mikroplastikpartikeln in der Luft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht \u00fcber die Auswirkungen von Mikroplastikpartikeln in der Luft auf die Umwelt und die Biodiversit\u00e4t vorzulegen. Er pr\u00fcft, ob es zweckm\u00e4ssig ist, entweder einen Entwurf f\u00fcr einen Erlass der Bundesversammlung vorzulegen oder Massnahmen zu ergreifen. Der Bericht sollte sich auf Herkunft, Auswirkungen und m\u00f6gliche Massnahmen zur Verringerung ihres Vorkommens konzentrieren.</p>","ReasonText":"<p>2020 f\u00fchrte EBP im Auftrag des Bundesrates eine Studie \u00fcber \"Plastik in der Schweizer Umwelt\" durch [1]. Sie hatte festgestellt, dass Mikro- und Makroplastik potenziell Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier haben k\u00f6nnen. Es best\u00fcnde jedoch noch ein grosser Forschungsbedarf in diesem Bereich.</p><p>Das zunehmende Vorkommen von Mikro- und Nanopartikeln aus Kunststoff in unserer Umwelt stellt eine grosse Sorge f\u00fcr die Erhaltung der Biodiversit\u00e4t dar. W\u00e4hrend die Auswirkungen von Plastikm\u00fcll auf marine \u00d6kosysteme umfassend dokumentiert wurden, sind die Auswirkungen von Mikroplastikpartikeln, die in der Luft schweben, noch relativ wenig erforscht.</p><p>Diese Mikropartikel, die h\u00e4ufig aus der Fragmentierung gr\u00f6sserer Kunststoffe oder aus Quellen wie Kunstfasern stammen, k\u00f6nnen durch den Wind \u00fcber gro\u00dfe Entfernungen transportiert werden und m\u00f6glicherweise Regionen kontaminieren, die weit entfernt von direkter menschlicher Aktivit\u00e4t liegen. Eine k\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte Studie untersuchte die Menge an Nanoplastik, die \u00fcber die Atmosph\u00e4re transportiert wird [2]. Sie kam zu dem Schluss, dass in der Schweiz, selbst in abgelegenen Gebieten wie den Alpen, die Verschmutzung durch Nanoplastik besorgniserregend ist, wobei signifikante Konzentrationen im Oberfl\u00e4chenschnee beobachtet wurden.</p><p>Die Schweiz als H\u00fcterin ihrer wertvollen alpinen Umwelt und ihrer einzigartigen Biodiversit\u00e4t muss bei der Bewertung und dem Verst\u00e4ndnis dieser aufkommenden Problematik proaktiv sein. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Herkunft dieser Mikropartikel, ihre Auswirkungen auf terrestrische und aquatische \u00d6kosysteme sowie m\u00f6gliche Massnahmen zur Verringerung ihres Vorkommens und zur Abschw\u00e4chung ihrer Auswirkungen zu bestimmen.</p><p>&nbsp;</p><p>[1] <a href=\"https://www.ebp.ch/de/projekte/plastik-der-schweizer-umwelt\">https://www.ebp.ch/de/projekte/plastik-der-schweizer-umwelt</a>&nbsp;</p><p>[2] <a href=\"https://www.empa.ch/de/web/s604/nanoplastik-in-den-alpen\">https://www.empa.ch/de/web/s604/nanoplastik-in-den-alpen</a>&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat hat die Problematik von Kunstoffen in der Umwelt bereits umfassend behandelt. In seinem Bericht vom 23. September 2022 in Erf\u00fcllung der Postulate Thorens Goumaz (18.3196), Munz (18.3496), Flach (19.3818) und Mitte-Fraktion (19.4355) wurde unter anderem der Wissensstand zu den Auswirkungen von Mikroplastik auf Umwelt und Gesundheit dargelegt. Dabei wurde auf den begrenzten Wissensstand hingewiesen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Untersuchungen \u00fcber Auswirkungen befassen sich bisher haupts\u00e4chlich mit aquatischen \u00d6kosystemen, und es wurde festgestellt, dass es in Schweizer Gew\u00e4ssern keine Hinweise auf eine Gef\u00e4hrdung von Wasserorganismen gibt. Allerdings gelangen viel mehr Kunststoffe in die Schweizer B\u00f6den als in die Gew\u00e4sser und die Luft. Die bisher festgestellten Effekte auf Bodenorganismen wurden unter Laborbedingungen gemessen, da es immer noch schwierig ist, Kunststoffmengen in den B\u00f6den zu bestimmen. Inwieweit Auswirkungen unter Umweltbedingungen auftreten, ist bisher noch nicht bekannt. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Im Rahmen seines Berichts vom 23. August 2023 in Erf\u00fcllung des Postulats Schneider Sch\u00fcttel (19.3559) hat der Bundesrat den Reifenabrieb als gr\u00f6sste Quelle von Mikroplastik evaluiert und Massnahmen zur Schliessung von Wissensl\u00fccken und zur Entsch\u00e4rfung des Problems vorgeschlagen. Um die Auswirkungen auf die Umwelt und die Biodiversit\u00e4t weiter untersuchen und einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, braucht es gute Kenntnisse \u00fcber die Belastung durch Mikroplastik. Zur Bestimmung der Belastungssituation in der Schweiz werden in Zusammenarbeit mit Agroscope, Eawag und der Empa Methoden zur Charakterisierung und Quantifizierung von Mikroplastik in der Luft, in Fliessgew\u00e4ssern, im Abwasser und im Boden entwickelt. Diese Arbeiten laufen noch bis Anfang 2026. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Resultate der genannten Forschungsarbeiten gilt es abzuwarten, bevor weitere Untersuchungen eingeleitet werden. Aus diesem Grund erachtet der Bundesrat die Erarbeitung eines zus\u00e4tzlichen Berichts zurzeit als nicht notwendig.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1714521600000)\/","SubmittedBy":"Stocker Simon","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1718037884000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763096636503)\/","SubmissionDate":"\/Date(1710460800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5202,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}