{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243444,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243444,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3444","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"H\u00f6here Fachschulen werden von Fachhochschulinstituten ausl\u00e4ndischer Investorengruppen verdr\u00e4ngt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die von der Schweizer KMU-Wirtschaft so gesch\u00e4tzte H\u00f6here Berufsbildung verliert gegen\u00fcber der Hochschulbildung immer mehr an Boden. Trotzdem ist es den H\u00f6heren Fachschulen weiterhin nicht erlaubt, nach einem mehrj\u00e4hrigen, ausgesprochen anspruchsvollen Anerkennungsverfahren, den erfolgreichen Absolvent:innen eines Bildungsgangs den so begehrten und international verst\u00e4ndlichen Bachelor Professional-Titel abzugeben.&nbsp;Ausl\u00e4ndische Investorengruppen, die in der Schweiz Hotelfachschulen f\u00fcr internationale Studierende betreiben, sind an der HF-Stufe nicht mehr interessiert, da sie die Anerkennungsverfahren der Bildungsg\u00e4nge als langwierig und die Abschl\u00fcsse als unattraktiv f\u00fcr ihr Zielpublikum betrachten. Das HFKG er\u00f6ffnet ihnen die praktische M\u00f6glichkeit, sich als Fachhochschulinstitut hochoffiziell als schweizerische Bildungsinstitution akkreditieren zu lassen. Damit ist selbstverst\u00e4ndlich auch das Recht verbunden, gem\u00e4ss Art. 62 HFKG gesch\u00fctzte Bachelor- und Master-Titel abzugeben.&nbsp;<br>Diese vom Bund gew\u00e4hrte Abk\u00fcrzung wird von immer mehr kommerziellen ausl\u00e4ndischen Bildungsanbieter:innen gerne in Anspruch genommen. Englischsprachige Programme von nationalen H\u00f6heren Fachschulen, wie z. B. der renommierten Schweizerischen Hotelfachschule in Luzern, bleiben in diesem h\u00f6chst ungleichen Wettbewerb auf der Strecke.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wir gebeten, folgende Fragen zu beantworten:&nbsp;</p><ol><li>Welche Strategie verfolgt der Bund, um die St\u00e4rken des schweizerischen Berufsbildungssystems zu erhalten und der Abwanderung von Bildungsanbieter:innen und Studierenden in den Hochschulbereich Einhalt zu gebieten?</li><li>Wie stellt der Bund angesichts der grassierenden Zahl von Fachhochschulinstituten \u2013 betrieben durch ausl\u00e4ndische Investorengruppen \u2013 die Qualit\u00e4t im Hochschul- und insbesondere Forschungsbereich sowie den Zusammenhalt im schweizerischen Bildungswesen sicher?</li><li>Verfolgt der Bund die Strategie, mit der einfachen Zulassung von FH-Instituten, den Eintritt in den Bewerbungsprozess bei Unternehmen und damit in den schweizerischen Arbeitsmarkt verst\u00e4rkt \u00fcber Fachhochschulabschl\u00fcsse zu \u00f6ffnen?</li><li>Ist es im Interesse des Bundes, wenn jetzt auch H\u00f6here Fachschule eine Akkreditierung als Fachhochschulinstitut anstreben, weil ihnen diese erlauben w\u00fcrde, neue Bildungsprogramme viel rascher und mit gefragteren Titeln am Markt anzubieten?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1. Die h\u00f6here Berufsbildung sowie die Hochschulen versorgen die Schweizer Wirtschaft mit qualifizierten Fachkr\u00e4ften. Dem Bundesrat ist es ein Anliegen, dass auf der Terti\u00e4rstufe die Bildungsangebote der Berufsbildung und der Hochschulen ihre jeweiligen Charakteristiken und St\u00e4rken bewahren. Deshalb setzen sich Bund und Kantone basierend auf den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen f\u00fcr eine klare Profilierung der Angebote ein und f\u00f6rdern die Durchl\u00e4ssigkeit. Ende 2023 haben sich Bund, Kantone und Sozialpartner im Rahmen des Projekts \u00abPositionierung H\u00f6here Fachschulen\u00bb auf ein systemkonformes Massnahmenpaket zur St\u00e4rkung der H\u00f6heren Fachschulen und der h\u00f6heren Berufsbildung insgesamt geeinigt. Geplant ist unter anderem die gesetzliche Verankerung eines Bezeichnungsschutzes f\u00fcr \u00abH\u00f6here Fachschule\u00bb sowie die Einf\u00fchrung der Titelzus\u00e4tze \u00abProfessional Bachelor\u00bb und \u00abProfessional Master\u00bb f\u00fcr die Abschl\u00fcsse der h\u00f6heren Berufsbildung. F\u00fcr die Umsetzung der Massnahmen hat der Bundesrat im Juni 2024 eine Vernehmlassung er\u00f6ffnet.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">2./3. Das Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG; SR 414.20) sch\u00fctzt die Bezeichnungen \u00abUniversit\u00e4t\u00bb, \u00abFachhochschule (FH)\u00bb, \u00abP\u00e4dagogische Hochschule\u00bb sowie abgeleitete Bezeichnungen wie \u00abuniversit\u00e4res Institut\u00bb oder \u00abFachhochschulinstitut\u00bb (Art. 62). Nur Institutionen, die nach den Voraussetzungen gem\u00e4ss Art. 30 HFKG akkreditiert wurden, d\u00fcrfen diese Bezeichnungen f\u00fchren. Der Schweizerische Akkreditierungsrat als unabh\u00e4ngiges Gremium pr\u00fcft, ob eine Institution die Voraussetzungen zur Zulassung zum Verfahren erf\u00fcllt. Das Akkreditierungsverfahren wird anschliessend von einer anerkannten Agentur gef\u00fchrt, welche kontrolliert, ob die definierten Qualit\u00e4tsstandards erf\u00fcllt werden. Diese Vorgaben gelten sowohl f\u00fcr \u00f6ffentlich-rechtliche wie auch private Hochschulinstitutionen. Bis heute wurden neben neun \u00f6ffentlich-rechtlichen Fachhochschulen eine private Fachhochschule und vier private Fachhochschulinstitute akkreditiert. Letztere werden im Unterschied zu \u00f6ffentlich-rechtlichen Hochschulen nicht von Bund und Kantonen subventioniert.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">4. Der wohlabgestimmte Mix aus allgemeinbildenden und berufsbildenden Angeboten ist eine St\u00e4rke des Schweizer Bildungssystems. Deshalb setzt sich der Bund zusammen mit den Kantonen f\u00fcr die klare Profilierung der verschiedenen Angebote ein. Berufsleute mit einem eidgen\u00f6ssischen F\u00e4higkeitszeugnis oder einer anderen gleichwertigen Qualifikation k\u00f6nnen an den H\u00f6heren Fachschulen einen eidgen\u00f6ssisch anerkannten Abschluss auf Terti\u00e4rstufe erwerben. Die zeitlich und inhaltlich sehr aufw\u00e4ndige Akkreditierung einer Schule als Fachhochschulinstitut ist gem\u00e4ss HFKG mit klaren Voraussetzungen verbunden. So m\u00fcssen FH-Institute beispielsweise neben der Lehre auch angewandte Forschung betreiben.</span><a name=\"_Hlk129251570\"></a></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1724803200000)\/","SubmittedBy":"Kutter Philipp","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727441549000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763095922460)\/","SubmissionDate":"\/Date(1713312000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5203,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}