{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243460,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243460,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3460","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Wegwerfware Kleidung - muss das sein? Das grosse Ausmass der Plastikverschmutzung durch Textilien anerkennen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, das grosse Ausmass der Plastikverschmutzung durch Textilien anzuerkennen, eine Kommunikationskampagne zur Aufwertung der Schweizer Bekleidungs- und Textilindustrie zu lancieren und eine nationale Strategie zur Wiederverwertung von Kleidern umzusetzen.</p>","ReasonText":"<p>Die Plastikverschmutzung durch Textilien ist klar erwiesen. Sie wirkt sich auf alle Lebensr\u00e4ume der Erde aus<i>. </i><span style=\"background-color:white;color:black;\">Die erw\u00e4hnte Problematik wird<i> </i>beim Thema Plastikverschmutzung im Allgemeinen ebenso vernachl\u00e4ssigt wie bei anderen Umweltbelastungen im Zusammenhang mit Textilien (CO2-Emissionen, chemische Verschmutzung, Wasserverbrauch, schlechte Abfallverwertung). </span>Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist weltweit f\u00fcr etwa 10 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.</p><p>&nbsp;</p><p>Sie ist mittlerweile der Industriesektor mit dem drittgr\u00f6ssten Kunststoffverbrauch (14,2&nbsp;% der Nachfrage). Kunstfasern machen zwei Drittel des Textilfasermarktes aus: 2019 wurden 66 Millionen Tonnen Kunstfasern produziert. W\u00e4hrend die Baumwollproduktion seit 1980 stagniert, hat sich die Produktion von Kunstfasern mehr als verdreifacht. <span style=\"background-color:white;color:black;\">Die Verschmutzung durch Mikroplastikpartikel aus Textilien an sich und deren grosses Ausmass werden jedoch leider ignoriert.</span></p><p>&nbsp;</p><p>Die kurzlebige Mode tr\u00e4gt massgeblich zu dieser Plastikverschmutzung bei. Die Verschmutzung nimmt zu, und es werden immer mehr Kleider gekauft. Die Lawine von Billigprodukten hat einen Namen: Fast Fashion. Diese Art Mode wird immer kurzlebiger; es kommen laufend neue Kollektionen auf den Markt, was den Kaufdruck erh\u00f6ht: Pr\u00eat-\u00e0-porter verkommt immer mehr zur Wegwerfware.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Massenimport von Textilien aus Asien, insbesondere aus China, verschlimmert das Umweltproblem. Solche Produkte, h\u00e4ufig Fast Fashion, tragen dazu bei, dass nicht nachhaltig produziert und konsumiert wird. Die Umwelt- und Sozialstandards in den erw\u00e4hnten Regionen sind weniger streng, was zu einem hohen CO2-Fussabdruck durch den Transport und einem erh\u00f6hten Einsatz nat\u00fcrlicher Ressourcen und sch\u00e4dlicher Chemikalien f\u00fchrt. Zudem ist es aufgrund der geografischen Distanz schwieriger, die Produkte zur\u00fcckzuverfolgen und die Produzentinnen und Produzenten zur Rechenschaft zu ziehen. Wir m\u00fcssen unbedingt eine heimische und nachhaltige Textilindustrie f\u00f6rdern, um unsere Abh\u00e4ngigkeit von diesen Importen zu verringern, und gleichzeitig f\u00fcr mehr Innovation und eine bessere Einhaltung ethischer Standards in der Schweiz sorgen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In der Schweiz gibt es bereits ein gut funktionierendes Sammelsystem f\u00fcr Alttextilien. Gebrauchte Textilien werden gesammelt, nach M\u00f6glichkeit als Secondhand-Kleidung wieder getragen und schliesslich recycelt. Der Bundesrat erachtet es daher nicht als notwendig, eine nationale Strategie zur Wiederverwertung von Kleidern umzusetzen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit des Textilsektors in der Schweiz ist die Initiative \u00abSustainable Textiles Switzerland</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">2030\u00bb zu erw\u00e4hnen, die vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft und vom Bundesamt f\u00fcr Umwelt unterst\u00fctzt wird. Die Initiative tr\u00e4gt insbesondere durch die F\u00f6rderung der Kreislaufwirtschaft dazu bei, dass die Akteure des Schweizer Textil- und Bekleidungssektors ihre gesamte Lieferkette sozial- und umweltvertr\u00e4glich gestalten. Allerdings werden in der Schweiz kaum noch Textilien f\u00fcr den Massenmarkt produziert; die Fast-Fashion-Kleidung, die schnell, in grossen Mengen und zu niedrigen Preisen hergestellt wird, stammt aus dem Ausland. Eine Kommunikationskampagne zur Aufwertung der Schweizer Bekleidungs- und Textilindustrie (Produktion) h\u00e4tte daher kaum einen Einfluss auf die \u00f6kologischen Auswirkungen unserer Kleider.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1723593600000)\/","SubmittedBy":"Klopfenstein Broggini Delphine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1777571172000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1777966792000)\/","SubmissionDate":"\/Date(1713312000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5203,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}