{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243501,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243501,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3501","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ist ein Forschungsabkommen mit Taiwan ein Desiderat f\u00fcr Bildung und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz im Halbleitersektor?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p><span style=\"color:black;\">Ein Forschungsabkommen zwischen der Schweiz und Taiwan gibt es bis jetzt nicht. </span><span style=\"color:#0D0D0D;\">Taiwan produziert fast 60% aller weltweit verkauften Computerchips und 90% der modernsten Mikrochips. Ein Grossteil davon wird in der weltweit gr\u00f6\u00dften Halbleiter-Fabrik \u2018Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC)\u2019 hergestellt. Es wird erwartet, dass damit der Umsatz auf \u00fcber eine Billion Dollar im Jahr 2030 steigt. Die globale Lieferkette ist jedoch durch die Spannungen mit China bedroht. Eine m\u00f6gliche Invasion Chinas in Taiwan w\u00fcrde eine verheerende Chip-Knappheit im Westen zur Folge haben. Die EU und die USA entwickeln bereits Alternativpl\u00e4ne. TSMC hat den Bau eines zweiten Werks in Arizona angek\u00fcndigt, und Deutschland verhandelt \u00fcber den Bau einer Chipfabrik in Europa.</span></p><p><span style=\"color:#0D0D0D;\">Die Schweiz hat bisher keine Strategie entwickelt, um ihre Beziehungen zu Taiwan zu st\u00e4rken, obwohl sie w\u00e4hrend der Pandemie stark unter der Chip-Knappheit litt. Professor Chih-Jen Shih von der ETH Z\u00fcrich betont, dass ein Abkommen zwischen der Schweiz und Taiwan die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz im Halbleitersektor erh\u00f6hen w\u00fcrde. Schweizer Studierende h\u00e4tten Zugang zu modernsten Technologien in Bereichen wie k\u00fcnstliche Intelligenz, Robotik und Cybersicherheit. TSMC hat k\u00fcrzlich ein Forschungsprogramm gestartet, an dem keine Schweizer Institute beteiligt sind. Durch die Teilnahme an solchen Programmen k\u00f6nnten Schweizer Studierende Zugang zur Technologie der Zukunft erhalten.</span></p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:3pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">Die Schweiz h\u00e4lt an ihrer Ein-China-Politik fest und anerkennt Taiwan (Chinesisches Taipei) nicht als eigenst\u00e4ndigen Staat. Das bedeutet, dass die Schweiz keine offiziellen Beziehungen zu Taiwan pflegt und auch keine bilateralen Abkommen mit Taiwan abschliesst.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">Die Halbleiter-Wertsch\u00f6pfungskette ist auf internationaler Ebene stark fragmentiert, w\u00e4hrend die verschiedenen Produktionsschritte f\u00fcr Halbleiter geografisch auf ein Gebiet konzentriert sind. Taiwan stellt die meisten fortschrittlichen Halbleiter her, ist aber auf die Lieferung von Rohstoffen, Ausr\u00fcstungen und anderer G\u00fcter \u2013 wie chemische Produkte und Spezialgase \u2013 angewiesen, die haupts\u00e4chlich aus den USA, Europa und Japan stammen. Eine Kontrolle der Wertsch\u00f6pfungskette und entsprechend eine Garantie der Versorgung mit Mikrochips f\u00fcr die Schweiz ist nicht m\u00f6glich.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:3pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">In seinem im April 2023 ver\u00f6ffentlichten Bericht in Erf\u00fcllung des Postulats</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">21.3967 stellte der Bundesrat fest, dass die Beziehungen der Schweiz zu Taiwan im Wissenschafts- und Forschungsbereich gut sind. Die Schweizer Hochschulen arbeiten im Rahmen ihrer eigenen Interessen direkt mit Partnereinrichtungen in Taiwan zusammen. Es bestehen rund 40</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">Vereinbarungen zwischen Schweizer und taiwanischen Hochschulen \u00fcber Austausch- und Stipendiatsprogramme sowie \u00fcber andere Instrumente der Zusammenarbeit. Die Bundes-Exzellenz-Stipendien stehen auch Bewerberinnen und Bewerbern offen, die aus Taiwan stammen oder dort seit 2018 ans\u00e4ssig sind.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:3pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">Forschende aus Taiwan k\u00f6nnen \u00fcberdies an Projekten des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) beteiligt werden, wenn sie die Zulassungsvoraussetzungen erf\u00fcllen. Zwischen dem 1.</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">Januar 2016 und dem 3.</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">Juni 2022 genehmigte der SNF zw\u00f6lf Antr\u00e4ge betreffend die Zusammenarbeit mit Forschenden in Taiwan oder betreffend Forschungen in Taiwan f\u00fcr einen Gesamtbetrag von knapp einer Million Franken.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">Zudem betreut die ETH Z\u00fcrich im Auftrag des SBFI (als Leading House Asia) das bilaterale Programm der Schweiz f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Ost- und S\u00fcdostasien. F\u00fcr wissenschaftliche Kooperationen mit akademischen Partnereinrichtungen in Taiwan kann auf die bestehenden Finanzierungsinstrumente zur\u00fcckgegriffen werden. F\u00fcr die aktuelle Finanzierungsperiode (2021\u20122024) hat das Leading House Asia insgesamt neun Antr\u00e4ge f\u00fcr Forschungskooperationen mit Forschenden in Taiwan erhalten (\u00fcber alle Finanzierungsinstrumente hinweg). Drei wurden seit 2021 unterst\u00fctzt, zwei befinden sich derzeit noch in Pr\u00fcfung (Stand Juli</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial; color:#0d0d0d\">2024). Ziel des Bundes ist es, kontinuierlich f\u00fcr Rahmenbedingungen zu sorgen, die von Schweizer Akteuren im internationalen Bereich frei eingegangene autonome Kooperationen und \u00abBottom-up-Projekte\u00bb beg\u00fcnstigen.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1724198400000)\/","SubmittedBy":"Meier Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727441904000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1763095842913)\/","SubmissionDate":"\/Date(1716940800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5204,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Wissenschaft und Forschung"}}