{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243552,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243552,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3552","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Umsetzung des Mantelerlasses. Rechts- und Finanzsicherheit bei k\u00fcnftigen notwendigen Investitionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p><span style=\"color:#0E0E0E;\">Die Schweizer Bev\u00f6lkerung hat am 9.&nbsp;Juni 2024 die \u00c4nderungen des Energiegesetzes und des Stromversorgungsgesetzes angenommen. Diese Gesetzes\u00e4nderungen werden unsere Versorgungssicherheit durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze st\u00e4rken.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><p><span style=\"color:#0E0E0E;\">Der Mantelerlass muss nun umgesetzt werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert auch sehr hohe Investitionen in die Modernisierung der Netzinfrastruktur. Das Konzept des WACC, das zur Bestimmung des Kapitalkostensatzes herangezogen wird, ist entscheidend, um die notwendigen Investitionen zu erm\u00f6glichen. Eine \u00c4nderung dieses Konzepts k\u00f6nnte die Investitionen bremsen und damit die neuen Energieziele gef\u00e4hrden. Eine stabile Regulierung ist entscheidend, um die vom Schweizer Volk gew\u00fcnschte Energiewende zu garantieren.</span></p><p>&nbsp;</p><ol><li><p><span style=\"color:#0E0E0E;\">Warum plant der Bundesrat eine Anpassung der bestehenden WACC-Methodik im Stromnetzbereich, obwohl sie die aktuellen Rahmenbedingungen und die Entwicklungen auf den Kapitalm\u00e4rkten bereits ber\u00fccksichtigt und der WACC f\u00fcr das Jahr 2025 auch ohne Anpassung tiefer sein wird?</span></p><p>&nbsp;</p></li><li><p><span style=\"color:#0E0E0E;\">Sind die grundlegenden Anforderungen an die Methodik (Klarheit, Aktualit\u00e4t und Stabilit\u00e4t des Kapitalkostensatzes), nicht mehr g\u00fcltig, sodass ihre Anpassung erforderlich wird? Wenn dies der Fall ist und sich die Methodik \u00e4ndert, was ist dann das neue Ziel der Regulierung?</span></p><p>&nbsp;</p></li><li><p><span style=\"color:#0E0E0E;\">Die WACC-Methodik im Stromnetzbereich kommt auch f\u00fcr die Berechnung von Subventionen f\u00fcr erneuerbare Energien zur Anwendung. Ist sich der Bundesrat bewusst, dass eine \u00c4nderung der Methodik die Transformation des Energiesystems und damit die Energiestrategie der Schweiz gef\u00e4hrden k\u00f6nnte?</span></p><p>&nbsp;</p></li><li><span style=\"color:#0E0E0E;\">Eine Anpassung der WACC-Methodik \u00e4ndert auch die Spielregeln f\u00fcr laufende Investitionen in Netzwerke. Ist sich der Bundesrat bewusst, dass dies die Investitionssicherheit gef\u00e4hrden k\u00f6nnte?</span></li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1. </span><a name=\"_Hlk169705680\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat hat die Berechnungsmethodik f\u00fcr den maximalen Zinssatz f\u00fcr das in die Stromnetze investierte Kapital (Weighted Average Cost of Capital, WACC) so festzulegen, dass sie zu risikogerechten Zinss\u00e4tzen f\u00fchrt. Diese setzen gen\u00fcgend Anreize f\u00fcr Investitionen. Eine unangemessen hohe Rendite f\u00fcr die Kapitalgeber muss vermieden werden (vgl. Art. 15 Abs. 1 des Stromversorgungsgesetzes (StromVG; SR 734.7)). Die geltende Berechnungsmethodik f\u00fchrt insbesondere in Tiefzinsphasen zu einer zu hohen Verzinsung. Grund daf\u00fcr sind die verwendeten Untergrenzen f\u00fcr die risikolosen Zinss\u00e4tze des Eigen- und Fremdkapitals. Auch weisen die Schweizer Netzbetreiber ein im europ\u00e4ischen Vergleich niedrigeres Risiko auf. Die geltende WACC-Berechnung ber\u00fccksichtigt dies zu wenig. Aus diesen Gr\u00fcnden beabsichtigt der Bundesrat eine Anpassung der Methodik. Er hat am 14.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Juni 2024 die Vernehmlassung zu einer entsprechenden Anpassung der Stromversorgungsverordnung (StromVV; SR 734.71) er\u00f6ffnet. Die Vernehmlassung dauert bis am 4. Oktober 2024.</span></a></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">2. und 4. Diese Anforderungen sind weiterhin g\u00fcltig und werden mit der neuen Methode ber\u00fccksichtigt. Allerdings darf Stabilit\u00e4t nicht implizieren, dass es dem Bundesrat verwehrt ist, seine Verordnung bez\u00fcglich Berechnungsmethodik anzupassen. Das Ziel der neuen Methodik ist eine genauere Abbildung der tats\u00e4chlichen marktlichen und regulatorischen Risiken. Eine solche ist ordnungspolitisch zentral vor dem Hintergrund, dass der Betrieb der Stromnetze im Monopol erfolgt. Aus Sicht des Bundesrats stellt die vorgesehene massvolle Anpassung der Verordnung die Planungssicherheit f\u00fcr Investoren nicht in Frage.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">3. Die aus der angepassten Berechnungsmethodik resultierenden Ver\u00e4nderungen jener kalkulatorischen Zinss\u00e4tze, welche bei der Berechnung der F\u00f6rderbeitr\u00e4ge f\u00fcr die erneuerbaren Energien angewendet werden, sind gering. Es gibt leichte Erh\u00f6hungen und leichte Senkungen bei den individuellen WACCs der F\u00f6rderinstrumente. </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1723593600000)\/","SubmittedBy":"Kolly Nicolas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727442467000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763095599023)\/","SubmissionDate":"\/Date(1717977600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5204,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Energie"}}