{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243563,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243563,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3563","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Fragw\u00fcrdige Zollrabatte auf aus der EU importierten landwirtschaftlichen Rohstoffen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Protokoll Nr. 2 \u00fcber bestimmte landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse regelt die Preisausgleichsmassnahmen beim Handel mit der EU. Vergleicht man die in Tabelle III berechnete \u00abReferenzpreisdifferenz Schweiz/EU\u00bb mit der Spalte \u00abAuf Schweizer Seite angewendeter Grundbetrag Artikel 3 Absatz 2\u00bb in der Tabelle IV des Protokolls Nr. 2 \u00fcber die Jahre hinweg, f\u00e4llt auf, dass seit 2017 die Differenz gr\u00f6sser geworden ist. In anderen Worten - es wurde der EU ab 2017 ein 3.5% h\u00f6herer Rabatt gew\u00e4hrt (18.5% statt 15%) und seither auf diesem erh\u00f6hten Niveau belassen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird um Beantwortung folgender Fragen im Zusammenhang mit dem der EU gew\u00e4hrten Rabatt f\u00fcr landwirtschaftliche Rohstoffe gebeten:</p><ol><li>Wie legitimiert sich die Anpassung des Rabatts und wer trifft den Entscheid?</li><li>Welche Organisationen / Institutionen sind an den Verhandlungen beteiligt und welche Kreise werden bei der Aushandlung des Rabattes konsultiert?&nbsp;</li><li>Wo ist die H\u00f6he des Rabatts, insbesondere des urspr\u00fcnglich ausgehandelten, festgehalten?</li><li>Warum wurde der Rabatt f\u00fcr landwirtschaftliche Rohstoffe im Jahr 2017 von 15% auf 18.5% erh\u00f6ht?</li><li>Welche konkreten Vorteile hatte die Schweiz durch diese einseitige Erh\u00f6hung des Rabatts f\u00fcr die EU?</li><li>Welche Auswirkungen hatte die Erh\u00f6hung des Rabatts auf die Schweizer Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie, insbesondere f\u00fcr Produkte des Zollkapitels 19?</li><li>Ist der Bundesrat bereit, den Rabatt wieder auf die urspr\u00fcnglich vereinbarten 15% zu senken, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie zu st\u00e4rken?</li><li>Falls eine R\u00fcckkehr zum urspr\u00fcnglichen Rabatt von 15% nicht vorgesehen ist, welche kompensatorischen Massnahmen plant der Bundesrat, um die Betroffenen zu unterst\u00fctzen?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Gem\u00e4ss Artikel&nbsp;5 Absatz&nbsp;3 von Protokoll&nbsp;Nr.&nbsp;2 (SR&nbsp;0.632.401.2) k\u00f6nnen die aus den Referenzpreisdifferenzen abgeleiteten Grundmengen, die als Berechnungsgrundlage f\u00fcr die Z\u00f6lle dienen, angepasst werden, falls dies f\u00fcr die Wahrung der relativen Pr\u00e4ferenzspannen erforderlich ist. Da die Anpassung der Tabellen&nbsp;III und IV&nbsp;b) von Protokoll Nr.&nbsp;2 administrativ-technischer Art ist (Art.&nbsp;7<i>a</i> Abs.&nbsp;3 Bst.&nbsp;c Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz, RVOG; SR&nbsp;172.010), hat der Bundesrat den entsprechenden Entscheid des Gemischten Ausschusses (im Einklang mit den Bestimmungen von Art.&nbsp;5 Protokoll Nr.&nbsp;2) am 1.&nbsp;Februar&nbsp;2017 genehmigt.</li><li>F\u00fcr die Festlegung der Referenzpreise ist der Gemischte Ausschuss Schweiz\u2013EU zust\u00e4ndig. Die Gespr\u00e4che mit der EU zur regelm\u00e4ssigen Anpassung dieser Referenzpreise werden vom SECO gef\u00fchrt, in Zusammenarbeit mit dem EDA und dem BLW. Vor der Erh\u00f6hung des Rabatts von 15 auf 18,5&nbsp;Prozent war die Foederation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien (Fial) konsultiert worden.</li><li>Der Rabatt ist in Tabelle&nbsp;IV&nbsp;b) von Protokoll&nbsp;Nr.&nbsp;2 festgehalten. Er ist das Ergebnis der Verhandlungen mit der EU zur Revision von Protokoll Nr.&nbsp;2 im Rahmen der Bilateralen&nbsp;Abkommen&nbsp;II. Bei diesen Verhandlungen wurde urspr\u00fcnglich ein Rabatt von 10&nbsp;Prozent vereinbart, wobei von Anfang an eine Erh\u00f6hung auf 15&nbsp;Prozent drei Jahre nach Inkrafttreten des revidierten Protokolls vorgesehen war.</li><li>Beim Treffen des Gemischten Ausschusses vom 3.&nbsp;Dezember&nbsp;2015 hatte die EU Bedenken angemeldet, dass sie mit der geplanten Anpassung der Referenzpreise ihre Pr\u00e4ferenzspanne nicht wahren k\u00f6nne, da der Pr\u00e4ferenz-Zollansatz f\u00fcr mehrere Zolltariflinien dem zul\u00e4ssigen maximalen Zollsatz gem\u00e4ss der Verpflichtungsliste der Schweiz bei der WTO entspreche. Nach 13-monatigen Gespr\u00e4chen wurde schliesslich ein Kompromiss gefunden. Gleichzeitig hielten die EU und die Schweiz formell fest, dass die Bedenken der EU mit einer Anpassung des Rabatts ausger\u00e4umt werden konnten.</li><li>Eine regelm\u00e4ssige Anpassung der Referenzpreise von Protokoll&nbsp;Nr.&nbsp;2 ist im Interesse der Schweiz. Durch die Erh\u00f6hung des Rabatts konnten die regelm\u00e4ssigen Gespr\u00e4che zur Anpassung der Referenzpreise wieder aufgenommen werden, nachdem sie zuvor \u00fcber ein Jahr blockiert waren. 2017 konnte die Schweiz schliesslich auch die Ausgleichsz\u00f6lle f\u00fcr landwirtschaftliche Verarbeitungserzeugnisse an die Marktbedingungen anpassen, womit der Grenzschutz f\u00fcr die gesamte Branche verst\u00e4rkt wurde (Erh\u00f6hung des durchschnittlichen Zollansatzes f\u00fcr die betroffenen Produkte um 5,5 Prozent).</li><li>Die Erh\u00f6hung des Rabatts wirkte sich nur sehr beschr\u00e4nkt auf den Grenzschutz in der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft aus. F\u00fcr die Produkte mit Preisausgleichsmechanismus ist der Durchschnittszoll nach der Erh\u00f6hung des Rabatts von 6,11&nbsp;Prozent (Durchschnitt 2014\u20132017) des Werts der Importe der EU auf 6,06&nbsp;Prozent (Durchschnitt 2018\u20132023) und f\u00fcr die Produkte von Kapitel&nbsp;19 von 10,59&nbsp;Prozent (Durchschnitt 2014\u20132017) auf 9,94&nbsp;Prozent (Durchschnitt 2018\u20132023) gesunken.</li><li>F\u00fcr eine erneute Anpassung des Rabatts br\u00e4uchte es eine Einigung mit der EU. Nach Meinung des Bundesrates rechtfertigt sich ein solcher Antrag nicht und die Aufnahme von diesbez\u00fcglichen Verhandlungen w\u00e4re nicht im Interesse der Schweiz.</li><li>Weder das Protokoll Nr.&nbsp;2 noch das Bundesgesetz \u00fcber die Einfuhr von Erzeugnissen aus Landwirtschaftsprodukten (SR&nbsp;632.111.72), das als Grundlage f\u00fcr die Anwendung des Preisausgleichsmechanismus dient, sehen kompensatorische Massnahmen vor.</li></ol>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1724803200000)\/","SubmittedBy":"Riem Katja","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1727442665000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|15|24|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763095185270)\/","SubmissionDate":"\/Date(1718064000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5204,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wirtschaft|Finanzwesen|Landwirtschaft"}}