{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243648,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243648,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3648","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Angemessene Kenntnisse \u00fcber Komplement\u00e4rmedizin in der Ausbildung von Gesundheitsberufen sicherstellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen zur Integration angemessener Kenntnisse \u00fcber komplement\u00e4rmedizinische Verfahren im Rahmen der Ausbildung im Gesundheitsberufegesetz zu verankern. Er kann Ausnahmen f\u00fcr diejenigen Berufe vorsehen, bei denen der Einsatz von Komplement\u00e4rmedizin nicht angezeigt ist.</p>","ReasonText":"<p>Nachdem Volk und St\u00e4nde im Jahr 2009 den Verfassungsartikel 118a f\u00fcr Komplement\u00e4rmedizin geschaffen hatten, hat das Parlament das Medizinalberufegesetz (SR 811.11) revidiert. MedBG Art. 10 Bst. i) verpflichtet die Universit\u00e4ten, Studierende der Human-, der Zahnmedizin, der Chiropraxis, der Pharmazie und der Veterin\u00e4rmedizin angemessene Kenntnisse \u00fcber Methoden und Therapieans\u00e4tze der Komplement\u00e4rmedizin zu lehren.</p><p>Im Jahr 2016 wurde das Gesundheitsberufegesetz in Kraft gesetzt, welches die Bachelorstufe f\u00fcr Pflegefachfrauen und Pflegefachm\u00e4nner, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Hebammen, Ern\u00e4hrungsberaterinnen und Ern\u00e4hrungsberater, Optometristinnen und Optometristen sowie Osteopathinnen und Osteopathen regelt. Bei den Ostheopathen wird auch die Masterstufe geregelt.</p><p><span style=\"background-color:white;color:#1E1E1E;\">Die Nachfrage nach komplement\u00e4rmedizinischen Leistungen steigt weiterhin an.&nbsp;</span>Gem\u00e4ss der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022, haben in den 12 Monaten vor der Befragung total 30.4 Prozent aller Inl\u00e4nder ab 15 Jahren Komplement\u00e4rmedizin beansprucht (Frauen 37.6 Prozent, M\u00e4nner 23.1 Prozent, Quelle: Gesundheitsbefragung 2022). Damit hat sich die Nutzung innert zehn Jahren verdoppelt. Gem\u00e4ss dem KAM-Barometer des EMR (2021) haben zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer schon Methoden der Komplement\u00e4r- und Alternativmedizin genutzt. Gem\u00e4ss dieser repr\u00e4sentativen Umfrage sehen 88 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer die Komplemen\u00adt\u00e4r- und Alternativmedizin als sinnvoll an.</p><p>Aus diesem Grund m\u00fcssen die Absolventinnen und Absolventen der Gesundheitsberufe angemessene Kenntnisse \u00fcber den Nutzen und die Grenzen von Komplement\u00e4rmedizin erwerben, um den W\u00fcnschen ihrer Patinentinnen und Patienten gerecht zu werden und diese kompetent beraten und behandeln zu k\u00f6nnen. Im Einzelfall, z.B. bei Optiometristinnen und Optometristen, k\u00f6nnen Ausnahmen vorgesehen werden. Je nach Definition k\u00f6nnen Ostheopathinnen und Ostheopaten als komplement\u00e4rmedizinische Disziplin eingestuft werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Das Gesundheitsberufegesetz (GesBG, SR 811.21) und seine Verordnungen bilden den rechtlichen Rahmen f\u00fcr die Qualit\u00e4t der darin geregelten Studieng\u00e4nge. Das GesBG regelt zu diesem Zweck u.a. die </span><span style=\"font-family:Arial; font-style:italic\">allgemeinen</span><span style=\"font-family:Arial\"> Abschlusskompetenzen, welche Absolvierende der jeweiligen Ausbildungsg\u00e4nge erworben haben m\u00fcssen. In der Gesundheitsberufekompetenzverordnung (GesBKV, SR 811.212) werden zudem die </span><span style=\"font-family:Arial; font-style:italic\">berufsspezifischen</span><span style=\"font-family:Arial\"> Abschlusskompetenzen aufgef\u00fchrt. Mit den regelm\u00e4ssigen Akkreditierungen wird sichergestellt, dass die Studieng\u00e4nge nach GesBG es den Absolvierenden erlauben, die Ziele des GesBG zu erreichen bzw. die geforderten Abschlusskompetenzen zu erwerben. Die Ausgestaltung der einzelnen Curricula liegt jedoch in der Kompetenz der Hochschulen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Zu den im GesBG und seinen Verordnungen geregelten Abschlusskompetenzen geh\u00f6ren u.a. die Kompetenz zur Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, das Wissen \u00fcber pr\u00e4ventive, diagnostische, therapeutische, rehabilitative und palliative Massnahmen sowie Kenntnisse \u00fcber die verschiedenen Akteure im Versorgungssystem. Der Gesetzgeber hat darauf verzichtet, einzelne fachliche Themen zu spezifizieren. Eine explizite Verankerung im GesBG w\u00fcrde der Komplement\u00e4rmedizin darum eine Sonderstellung im Vergleich zu anderen fachlichen Themen einr\u00e4umen, die nicht gerechtfertigt ist.</span><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0; </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Fokus im GesBG auf allgemeine Abschlusskompetenzen erlaubt es den Bildungsverantwortlichen, die Inhalte der Curricula professionsspezifisch und in Bezug auf die jeweiligen Anforderungen des Feldes zu gestalten. So k\u00f6nnen Bildungsinhalte, welche Kompetenzen im Bereich der Komplement\u00e4rmedizin vermitteln, unter den oben erw\u00e4hnten Punkten subsummiert und entsprechend in den Curricula verankert werden. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><a name=\"_Hlk169755138\"><span style=\"font-family:Arial\">Aus Sicht des Bundesrats bilden die vorhandenen rechtlichen Rahmenbedingungen gen\u00fcgende Grundlagen, damit die von der Motion\u00e4rin geforderten Inhalte von den Bildungsverantwortlichen in den Curricula der Studieng\u00e4nge nach GesBG verankert werden k\u00f6nnen. </span></a></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Er beantragt aus diesem Grund, die Motion abzulehnen.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1723593600000)\/","SubmittedBy":"Rumy Farah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1777463587000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1777463600690)\/","SubmissionDate":"\/Date(1718236800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5204,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}