{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243667,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243667,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3667","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Die Rolle von Hebammen in der fr\u00fchen F\u00f6rderung und in der Chancengleichheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten, einen Bericht \u00fcber die Rolle von Hebammen in der \u00abFr\u00fchen F\u00f6rderung und der Chancengleichheit\u00bb zu erstellen. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden:&nbsp;</p><p>1.Welche Rolle k\u00f6nnen Hebammen in der Fr\u00fchen F\u00f6rderung und Chancengleichheit spielen? Wie k\u00f6nnen sie speziell vulnerable Familien in der Fr\u00fchkindphase unterst\u00fctzen? &nbsp;</p><p>2. Kantone und Verg\u00fctung: In welchen Kantonen sind Hebammen bereits in die Fr\u00fche F\u00f6rderung eingebunden und was sind die Resultate? Wie werden die Hebammen verg\u00fctet?&nbsp;</p><p>3. Welche Massnahmen k\u00f6nnen auf Bundesebene getroffen werden, um Hebammen in der Fr\u00fchen F\u00f6rderung und der Chancengleichheit zu unterst\u00fctzen?</p>","ReasonText":"<p>Eine Stossrichtung der bundesr\u00e4tlichen Strategie Gesundheit 2030 lautet \u00abMehr Gesundheit f\u00fcr Kinder und Jugendliche\u00bb. Demnach \u00ab[sollen] Bund, Kantone sowie alle Institutionen [\u2026] Massnahmen entwickeln f\u00fcr eine Nutzung bisher nicht ausgesch\u00f6pfter Potenziale in der Schwangerschaft, der Fr\u00fchkindphase, im Kindergarten, in der Schule und im \u00dcbergang zum Beruf\u00bb. Dies gelte f\u00fcr alle sozio\u00f6konomischen Gruppen. Gleichzeitig ist auch die Chancengleichheit ein wichtiger Pfeiler der Strategie. Vorliegendes Postulat zielt auf das bisher nicht ausgesch\u00f6pfte Potential von Hebammen in Schwangerschaft und Fr\u00fchkindphase, um eine bessere Gesundheit der Kinder zu erreichen.&nbsp;</p><p>Gerade bei vulnerablen Familien (z.B. durch Armut, psychische Belastungen, Gewalt) ist die Sicherstellung des Kindeswohls besonders wichtig. Hebammen werden in solchen Situationen bereits eingesetzt, z.B. im Rahmen des Projekts \u00abSORGSAM \u2013 Support am Lebensstart\u00bb in Basel-Stadt und Baselland, das finanziell u.a. von einer Stiftung und dem Gesundheitsdepartement Basel-Stadt unterst\u00fctzt wird bzw. wurde. Der Postulatsbericht soll solche Projekte und deren Resultate aufzeigen sowie deren Mehrwert f\u00fcr das Kindeswohl, Fr\u00fche F\u00f6rderung und Chancengleichheit einsch\u00e4tzen.</p><p>Schliesslich soll auch determiniert werden, welche Massnahmen der Bund treffen kann und ob gesetzliche Anpassungen notwendig sind. Z.B. k\u00f6nnen Hebammen heute Pr\u00e4ventionsmassnahmen, d.h. l\u00e4ngere Konsultationen und die Vernetzungsarbeit mit Stellen wie der KESB oder M\u00fctter- und V\u00e4terberatungen nicht durchs KVG abrechnen und machen dies heute gratis. Diese Leistungen haben allerdings wichtigen Pr\u00e4ventionscharakter f\u00fcr k\u00fcnftige Probleme und k\u00f6nnten auch zu einer Erh\u00f6hung der Attraktivit\u00e4t des Berufs beitragen.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Durch ihre Kontakte zu den Familien k\u00f6nnen Hebammen eine wichtige Rolle in der Fr\u00fchen F\u00f6rderung sowie der F\u00f6rderung der Chancengleichheit spielen. Dieses Potenzial wurde bereits in diversen Grundlagenberichten dargelegt, zum Beispiel in dem vom Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) in Auftrag gegebenen Bericht \u00abFamilienzentrierte Vernetzung in der Schweiz\u00bb (&lt;https://www.bag.admin.ch&gt; &gt; gesund-leben &gt; gesundheitsfoerderung-und-praevention &gt; gesundheit-in-kindheit-und-jugend &gt; fr\u00fche-kindheit). Dieser Bericht hat gezeigt, dass die \u00abFamilienzentrierte Vernetzung\u00bb ein besonders wirksamer und erfolgsversprechender Ansatz ist, im Rahmen dessen Hebammen - aber auch andere Fachpersonen - vulnerable Familien gezielt unterst\u00fctzen. Dieser Ansatz besteht vor allem darin, gut koordinierte interprofessionelle Netzwerke mit s\u00e4mtlichen Akteuren aus dem Bereich der fr\u00fchen Kindheit (Hebammen, M\u00fctter-/V\u00e4terberatung, Kinder\u00e4rzte, Sozialarbeit, Bewegungsangebote etc.) zu etablieren und die Weiterverweisung entsprechend der Bed\u00fcrfnisse von Familien sicherzustellen. In Kombination damit gilt es, m\u00f6glichst eine aufsuchende Familienbegleitung f\u00fcr Familien in schwierigen Situationen bereit zu stellen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Um Kantone, St\u00e4dte und Gemeinden bei der Implementierung einer \u00abfamilienzentrierten Vernetzung\u00bb zu unterst\u00fctzen, erarbeitet das BAG Wissensgrundlagen. Beispielsweise finanziert das BAG gemeinsam mit Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz (GFCH) die Begleitforschung zum Pilotprojekt \u201eFamilienzentrierte Vernetzung\u201c (2024-2027) im Kanton Uri. Dadurch werden f\u00fcr den Kanton Uri Entscheidungsgrundlagen f\u00fcr eine Weiterf\u00fchrung bzw. Adaption des Projektes geschaffen und f\u00fcr andere Kantone wichtige Erkenntnisse zur Umsetzung dieses Ansatzes in der Schweiz zur Verf\u00fcgung gestellt. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Verg\u00fctung von T\u00e4tigkeiten der Hebammen zur Unterst\u00fctzung in sozialen Belastungssituationen ist nicht durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung abgedeckt. F\u00fcr Finanzierungsfragen in diesem Bereich sind grunds\u00e4tzlich die Kantone zust\u00e4ndig. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat anerkennt die Bedeutung, welche Hebammen im Rahmen der Fr\u00fchen F\u00f6rderung zukommen kann. Allerdings liegt die Kompetenz f\u00fcr die Implementierung entsprechender Ans\u00e4tze bei den Kantonen. Der geforderte Bericht w\u00fcrde zudem insgesamt bez\u00fcglich der Rolle der Hebammen bei der Fr\u00fchen F\u00f6rderung und Chancengleichheit und der Finanzierung entsprechender Massnahmen kaum neue Erkenntnisse bringen.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1724803200000)\/","SubmittedBy":"Masshardt Nadine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1777469729000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1777469745240)\/","SubmissionDate":"\/Date(1718236800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5204,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}