{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243706,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243706,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3706","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Transparenz beim Produzentenanteil am Verkaufspreis von landwirtschaftlichen Produkten f\u00f6rdern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Voraussetzungen zu schaffen, damit bei Lebensmitteln f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten ersichtlich ist, welcher Anteil des Preises an die Schweizer Landwirtinnen und Landwirte geht.</p>","ReasonText":"<p><span style=\"color:black;\">Die Preisgestaltung im Detailhandel ist undurchsichtig. Bei den heute praktizierten Preisfestsetzungsmethoden spiegelt der Preis immer weniger die tats\u00e4chlichen Produktionskosten wider. Generell ist der Anteil der Landwirtschaft in den letzten dreissig Jahren von durchschnittlich fast der H\u00e4lfte des Produktpreises auf rund 30% gesunken; bei einzelnen Produkten wie z.B. bei Brot betr\u00e4gt er nur noch 7%. Entsprechend haben w\u00e4hrend dieser Zeit die Handels- und Verarbeitungsmargen zugenommen. Grunds\u00e4tzlich variieren die Produzentenanteile je nach Produktkategorien und Verarbeitungsgrad stark.</span></p><p><span style=\"color:black;\">Gleichzeitig haben sich die Marktstrukturen im Schweizer Lebensmittelmarkt ver\u00e4ndert. Die beiden Grossverteiler Migros und Coop dominieren die M\u00e4rkte mit Marktanteilen von rund 80%. Gem\u00e4ss Studien von Faire M\u00e4rkte Schweiz sind konkrete Indizien vorhanden, dass durch diese Marktmacht bei den Schweizer Bauern der Druck auf die Preise zunimmt. Das Aufzeigen der landwirtschaftlichen Produzentenanteile am Verkaufspreis verbessert diesbez\u00fcglich die Transparenz wesentlich. Transparenz entlang der Wertsch\u00f6pfungskette dient als optimale Grundlage f\u00fcr Preisverhandlungen, weil die Schweizer Produzenten in der heutigen Marktstruktur in ihrer Verhandlungsposition gegen\u00fcber ihren Abnehmern benachteiligt sind.</span></p><p><span style=\"color:black;\">F\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten ist es zunehmend wichtig, dass sie Gew\u00e4hr haben, dass die landwirtschaftlichen Produzenten fair entsch\u00e4digt werden und k\u00f6nnen sich so vor dem Kaufentscheid ein Bild machen, wie viel vom Endverkaufspreis letztlich bei den Schweizer B\u00e4uerinnen und Bauern ankommt.&nbsp;</span></p><p><span style=\"color:black;\">Gest\u00fctzt auf Art. 27 des LwG sowie die Verordnung \u00fcber die Marktbeobachtung im Landwirtschaftsbereich ist das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft verpflichtet, Transparenz in der Preisbildung mittels Information an die \u00d6ffentlichkeit zu schaffen. Das BLW schafft somit die Voraussetzung, dass von Produzentenseite her zuverl\u00e4ssige Produzentenpreise vorhanden sind. Datentechnisch ist es somit m\u00f6glich, die in der Motion geforderte Transparenz zu erf\u00fcllen und den Produzentenanteil am Verkaufspreis der Konsumentenschaft beim Kaufentscheid f\u00fcr Schweizer Lebensmittel zug\u00e4nglich machen.</span></p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat ist sich der grossen Bedeutung einer hohen Markttransparenz in den Schweizer Wertsch\u00f6pfungsketten f\u00fcr Agrarprodukte bewusst. Dazu geh\u00f6ren Preise auf allen Stufen. Basierend auf Artikel 27 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (SR 910.1) und der Verordnung vom 7.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Dezember 1998 \u00fcber die Marktbeobachtung im Landwirtschaftsbereich (SR 942.31) trifft der Bundesrat bereits heute Massnahmen, welche die Transparenz erh\u00f6hen. So werden Warenpreise, die durch agrarpolitische Massnahmen des Bundes beeinflusst werden, einer Marktbeobachtung auf verschiedenen Stufen, von der Produktion bis zum Verbrauch, unterstellt. In Erf\u00fcllung des gesetzlichen Auftrages optimiert das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) sein Monitoring laufend. Es publiziert bereits heute Marktdaten in den Bereichen Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse, Milch, Fleisch, Eier, Brot und Getreide, \u00d6lsaaten sowie Futtermittel, aufgeschl\u00fcsselt nach konventionell und bio auf Produzenten- und Konsumentenebene. Der Bundesrat zeigt sich offen, eine Ausweitung der aktuellen Praxis zur Erh\u00f6hung der Preistransparenz zu pr\u00fcfen, wenn die gegebenen Marktstrukturen ein solches Vorgehen rechtfertigen. Diese Thematik wird im Rahmen der aktuell laufenden Erarbeitung der Berichterstattung zu den beiden Postulaten 22.4252 \u00abWettbewerbssituation im Lebensmittelmarkt\u00bb sowie 21.3831 \u00abPreistransparenz bei Agrarprodukten im Detailhandel\u00bb analysiert und dargestellt. \u00dcber allf\u00e4llige weiterf\u00fchrende Massnahmen soll nach dem Vorliegen dieser Analysen entschieden werden.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1724198400000)\/","SubmittedBy":"R\u00fcegsegger Hans J\u00f6rg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1733737209000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763094559543)\/","SubmissionDate":"\/Date(1718323200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5204,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft"}}