{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243859,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243859,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3859","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Drittstaatenkontingente. Kampf gegen den Fachkr\u00e4ftemangel ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Arbeitskr\u00e4ftemangel in der Schweiz wiegt schwer: \u00dcber 100'000 Stellen sind derzeit unbesetzt. Ohne wirksame Massnahmen ist eine weitere Versch\u00e4rfung der Situation zu erwarten. Fachkr\u00e4fte aus Europa, die dank der Personenfreiz\u00fcgigkeit in der Schweiz arbeiten k\u00f6nnen, bilden heute eine wichtige St\u00fctze. Aber auch in Europa altert die Bev\u00f6lkerung und die Fachkr\u00e4fte werden knapp. Daher stellt sich die Frage, inwiefern der Zuzug von Arbeitskr\u00e4ften aus anderen Weltregionen vereinfacht werden k\u00f6nnte.&nbsp;</p><p>Derzeit kommen ein paar wenige tausend Personen (2023: 3'616 Bewilligungen B, ohne UK) j\u00e4hrlich \u00fcber Drittstaatenkontingente aus dem Nicht-EU/EFTA-Ausland in die Schweiz. Um eine Bewilligung zu erhalten, m\u00fcssen dabei bestimmte Voraussetzungen erf\u00fcllt sein. So m\u00fcssen noch Kontingente frei sein, die Person muss sich eignen und einen hohen Grad an Spezialisierung aufweisen. Meist muss auch nachgewiesen werden, dass im Inland keine f\u00fcr die Stelle passende Person gefunden wurde. Dies ist im Grundsatz auch richtig, um das inl\u00e4ndische Fachkr\u00e4ftepotential auszusch\u00f6pfen und die Arbeitnehmenden zu sch\u00fctzen.&nbsp;</p><p>Derzeit bestehen bei Transfers von drittstaatenangeh\u00f6rigen F\u00fchrungskr\u00e4ften, die bei einer international t\u00e4tigen Firma arbeiten und f\u00fcr diese in die Schweiz kommen sollen, gewisse Prozesserleichterungen. Schweizer Unternehmen machen oft von diesem System des sog. \u00abKadertransfers\u00bb Gebrauch und rekrutieren nicht&nbsp;<br>\u00abneue\u00bb Mitarbeitende aus Drittstaaten.&nbsp;</p><p>Derzeit gibt es diese M\u00f6glichkeit nur f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte. Es stellt sich die Frage, ob diese Erleichterung auf talentierte Mitarbeitende, beispielsweise im Bereich Forschung, oder Fachkr\u00e4fte im Bereich Technik und Fertigung, ausgedehnt werden k\u00f6nnte. Das w\u00e4re f\u00fcr Schweizer Unternehmen ein Standortvorteil.&nbsp;</p><p>Die Interpellantin bittet um die Beantwortung folgender Fragen:&nbsp;Ist der Bundesrat sich dieser Chance bewusst und gewillt \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung der F\u00f6rderung des inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ftepotentials \u2013 Anpassungen vorzunehmen, um Transferm\u00f6glichkeiten auszudehnen? Wenn ja, welche Wege (Beh\u00f6rdenpraxis, Verordnungsanpassung) k\u00f6nnten aus Sicht des Bundesrates die notwendigen Verbesserungen erzielen? Falls nicht, welche andere M\u00f6glichkeiten sieht der Bundesrat, um dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegenzuwirken?&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">International t\u00e4tige Unternehmen und Forschungsinstitute k\u00f6nnen gest\u00fctzt auf Artikel 46 der Verordnung \u00fcber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst\u00e4tigkeit (VZAE, SR 142.201) sowohl F\u00fchrungskr\u00e4fte als auch hoch qualifizierte Fachleute und unentbehrliche Spezialistinnen und Spezialisten aus Drittstaaten vereinfacht in die Schweiz transferieren. Ein vor\u00fcbergehender oder unbefristeter Beizug solcher Arbeitskr\u00e4fte ist m\u00f6glich, ohne dass der Vorrang der inl\u00e4ndischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Anwendung gelangt.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Um den Zugang zu Arbeitskr\u00e4ften aus Drittstaaten namentlich in Bereichen mit einem ausgewiesenen Fachkr\u00e4ftemangel zu erleichtern, hat der Bundesrat am 4. M\u00e4rz 2022 zeitgleich mit der Verabschiedung des Berichts in Erf\u00fcllung des Postulats Nantermod 19.3651 \u00abF\u00fcr eine Zuwanderungsregelung, die den Bed\u00fcrfnissen der Schweiz entspricht\u00bb zudem eine Reihe von Massnahmen beschlossen. Diese wurden vom EJPD in Zusammenarbeit mit dem WBF und den Kantonen direkt auf Weisungsstufe umgesetzt. Die angepassten Weisungen des SEM zum Ausl\u00e4nder- und Integrationsgesetz (AIG, SR 142.20) (Pfad: www.sem.admin.ch &gt; Publikationen &amp; Service &gt; Weisungen und Kreisschreiben &gt; I. Ausl\u00e4nderbereich) sind per 1. Februar 2023 in Kraft getreten. Seither kann unter anderem bei Berufen mit nachweislich starkem Fachkr\u00e4ftemangel die gesetzlich festgelegte Nachweiserbringung des Inl\u00e4ndervorrangs im Vollzug erleichtert werden. Zudem k\u00f6nnen auch Personen ohne akademische Bildung in qualifizierten T\u00e4tigkeiten mit ausgewiesenem Fachkr\u00e4ftemangel eine Aufenthaltsbewilligung erhalten, wenn dies dem gesamtwirtschaftlichen Interesse entspricht. Diese administrativen Erleichterungen sind auch bei betrieblichen Transfers anwendbar und vereinfachen diese somit auch f\u00fcr Personen, welche nicht bereits unter die Bestimmungen von Artikel 46 VZAE fallen. Zus\u00e4tzliche Anpassungen in diesem Bereich sind aus Sicht des Bundesrates zurzeit deshalb nicht angezeigt.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Rekrutierung von ausl\u00e4ndischen Arbeits- und Fachkr\u00e4ften stellt eine wichtige und notwendige Erg\u00e4nzung des inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials dar. Der Bund unternimmt bereits vielf\u00e4ltige Anstrengungen, um dieses Potenzial m\u00f6glichst gut auszusch\u00f6pfen. Die am 15. M\u00e4rz 2024 vom Bundesrat verabschiedete Gesamtschau zum inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzial zeigt auf, dass bei gewissen Zielgruppen noch Potenzial zur Erh\u00f6hung der Arbeitsmarktbeteiligung besteht, insbesondere bei Frauen und \u00e4lteren Arbeitnehmenden. Der Bundesrat hat deshalb entsprechende Auftr\u00e4ge ans WBF und ans EJPD erteilt. So sollen spezifische Schwerpunkte zur verbesserten Aussch\u00f6pfung des Potentials von Frauen und \u00e4lteren Arbeitnehmenden gesetzt sowie Massnahmen entwickelt werden, welche gut qualifizierte Personen im Familiennachzug bei der Anerkennung von beruflichen Qualifikationen sowie bei der beruflichen Integration unterst\u00fctzen.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1731456000000)\/","SubmittedBy":"Wyss Sarah","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734702796000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|15|44|2811","Category":null,"Modified":"\/Date(1763094387800)\/","SubmissionDate":"\/Date(1726099200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Migration"}}