{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243872,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243872,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3872","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"NIV. Kontrollen und Bestimmungen f\u00fcr landwirtschaftliche Bauten mit Tierhaltung anpassen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Problematik von Streustrom und seine negativen Folgen f\u00fcr Nutztiere anzuerkennen und die Bestimmungen der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) anzupassen. Bei den obligatorischen Kontrollen der elektrischen Anlagen in einem Betrieb sollte die Elektrosensibilit\u00e4t der Nutztiere ber\u00fccksichtigt werden, insbesondere diejenige von Milchvieh.</p><p>&nbsp;</p><p>Streustrom stellt f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe eine erhebliche Gefahr dar (St\u00f6rungen, schlechte Erdung, besch\u00e4digte Kabel). In einem Umfeld, das immer mehr von Anlagen, Solarmodulen, Mobilfunkantennen und Windenergieanlagen \u00fcbers\u00e4t ist, kann diese Gefahr verheerende Folgen f\u00fcr den Tierbestand haben, die von einer verminderten Leistung bis zum Tod der Tiere reichen. Eine k\u00fcrzlich von der Hochschule f\u00fcr Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) durchgef\u00fchrte Studie hat beunruhigende Tatsachen betreffend die Auswirkungen von Streustrom auf die Gesundheit der Tiere beleuchtet: Die Studie zeigt, dass Streustrom insbesondere in Milchviehbetrieben h\u00e4ufig vorkommt. Laut der Studie haben oder hatten 37 Prozent der rund 1&nbsp;500 befragten Landwirtinnen und Landwirte Probleme mit Streustrom.</p><p>&nbsp;</p><p>Milchk\u00fche reagieren vor allem aufgrund ihrer Haltungsbedingungen mit den vielen notwendigen elektrischen Anlagen (Melkst\u00e4nde) besonders empfindlich auf Streustrom. Die Studie der HAFL zeigt zudem, dass 13 Prozent der Landwirtinnen und Landwirte, die Streustrom erlitten haben, von finanziellen Verlusten bis zu einer Million Franken berichtet haben.</p><p>&nbsp;</p><p>In den geltenden Bestimmungen f\u00fcr Sicherheitskontrollen wird die Elektrosensibilit\u00e4t von Nutztieren, die bei einer Kuh zwischen f\u00fcnf und zehn Mal h\u00f6her als beim Menschen sein kann, nicht ber\u00fccksichtigt.</p><p>&nbsp;</p><p>Daher wird der Bundesrat beauftragt, die Bestimmungen der NIV anzupassen. Die Schaffung dieser neuen Rechtsgrundlagen ist dringend erforderlich: Die Situation hat sich ver\u00e4ndert und auf den Betrieben werden immer mehr Anlagen verschiedener Art installiert. Diese Rechtsgrundlagen sind notwendig, um diese Problematik einzud\u00e4mmen und zu einer nachhaltigen Sicherung der Tragf\u00e4higkeit der landwirtschaftlichen Betriebe beizutragen, indem die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere gew\u00e4hrleistet werden.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Dem Bundesrat sind einzelne Berichte bekannt, die aversive Verhaltensreaktionen und gesundheitliche Einschr\u00e4nkungen bei Nutztieren mit Streustr\u00f6men in Verbindung bringen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Das Wohlbefinden der Tiere kann durch Spannungsdifferenzen von mehr als 1 Volt beeintr\u00e4chtigt werden. Solche Spannungen k\u00f6nnen von den Tieren wahrgenommen werden. Bei tieferen Spannungen konnten keine Befindlichkeitsst\u00f6rungen festgestellt werden. Die Ursachen f\u00fcr die Beeintr\u00e4chtigungen des Tierwohls sind indes oft komplex und k\u00f6nnen durch vielf\u00e4ltige Faktoren bedingt sein. F\u00fcr deren Ermittlung ist der Bezug von Fachpersonen deshalb unerl\u00e4sslich.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Schweizer Bauernverband (SBV) hat die Plattform Streustr\u00f6me von AGRIDEA initiiert. Sie wird vom Bund finanziert und b\u00fcndelt die Fachkompetenz im Bereich Streustr\u00f6me. Eine Expertengruppe leistet fachliche Unterst\u00fctzung. Die Plattform unterst\u00fctzt betroffene Landwirtschaftsbetriebe und vermittelt Fachpersonen, welche die konkrete Situation in den Betrieben analysieren und Sanierungsvorschl\u00e4ge erarbeiten. Von den in den letzten Jahren ausgebildeten 172 Fachpersonen kann ein Teil \u00fcber die Plattform der AGRIDEA direkt kontaktiert werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Liegt die Ursache innerhalb der betroffenen Niederspannungsinstallation, so ist Artikel 3 der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV, SR 734.27) massgebend. Danach m\u00fcssen elektrische Installationen den anerkannten Regeln der Technik entsprechen und d\u00fcrfen weder Personen noch Sachen oder Tiere gef\u00e4hrden. Die Regeln der Technik und die grundlegenden Anforderungen an die Installationen f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe sind in der Niederspannungs-Installations-Norm (NIN, physisch einsehbar bei den unter </span><a href=\"http://www.snv.ch\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">www.snv.ch</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> aufgelisteten Auflagestellen der Schweiz) festgelegt. Bei korrekt installiertem Potenzialausgleich gem\u00e4ss NIN betragen die Spannungsdifferenzen nur wenige Millivolt. Damit ist sichergestellt, dass das Wohlbefinden der Tiere nicht beeintr\u00e4chtigt wird. Niederspannungsinstallationen, die nicht den geltenden Vorschriften der NIV und NIN entsprechen, m\u00fcssen instand gestellt werden. Liegt die Ursache ausserhalb der betroffenen Niederspannungsinstallation, z.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">B. in einer Transformatorenstation, einem anderen Geb\u00e4ude oder bei Leitungen in der Nachbarschaft, so sind vom gest\u00f6rten Installationseigent\u00fcmer allenfalls Schritte gegen den St\u00f6rer zu pr\u00fcfen und zu ergreifen. Hierbei sind Rechtsvorschriften ausserhalb der Elektrizit\u00e4tsgesetzgebung einschl\u00e4gig. Eine Anpassung der NIV oder NIN ist daher nicht notwendig.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1730246400000)\/","SubmittedBy":"Page Pierre-Andr\u00e9","BusinessStatus":205,"BusinessStatusText":"In Nationalrat geplant","BusinessStatusDate":"\/Date(1779792047643)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1779794469357)\/","SubmissionDate":"\/Date(1726099200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Raumplanung und Wohnungswesen"}}