{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243873,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243873,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3873","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Streustrom. Tierhaltung von der Plage befreien und Spezialistinnen und Spezialisten in diesem Bereich ausbilden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Ausbildung von Spezialistinnen und Spezialisten (in verschiedenen Bereichen) zu f\u00f6rdern, die Streustrom erkennen sollen und Landwirtinnen und Landwirte \u00fcber Massnahmen zum Schutz ihrer Tiere beraten k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>&nbsp;Die Hochschule f\u00fcr Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) hat k\u00fcrzlich eine Studie \u00fcber die Problematik von Streustrom in der Schweiz durchgef\u00fchrt und dabei beunruhigende Tatsachen bez\u00fcglich der Auswirkungen auf die Gesundheit der Nutztiere beleuchtet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Streustrom insbesondere in Milchviehbetrieben h\u00e4ufig vorkommt. Laut der Studie hatten oder haben 37&nbsp;Prozent der 1428 befragten Landwirtinnen und Landwirte Probleme mit Streustrom.&nbsp;</p><p>Die Ursachen sind vielf\u00e4ltig und k\u00f6nnen interner Natur sein, zum Beispiel St\u00f6rungen bei elektrischen Anlagen (schlechte Erdung, besch\u00e4digte Verkabelung usw.), oder externer Natur, zum Beispiel Solarmodule, Mobilfunkantennen, Windenergieanlagen oder Eisenbahnlinien. Diese Problematik kann verheerende Folgen f\u00fcr den Tierbestand haben, die von einer verminderten Leistung bis zum Tod der Tiere reichen. Auch die finanziellen Verluste der betroffenen Betriebe sind betr\u00e4chtlich und k\u00f6nnen ihre wirtschaftliche Tragf\u00e4higkeit gef\u00e4hrden. In der Studie haben n\u00e4mlich 13&nbsp;Prozent der von Streustrom betroffenen Landwirtinnen und Landwirte angegeben, dass sie finanzielle Verluste zwischen 100&nbsp;000 Franken und 1&nbsp;000&nbsp;000 Franken erlitten haben, und 33&nbsp;Prozent haben \u00fcber Verluste zwischen 20&nbsp;000 Franken und 85&nbsp;000 Franken berichtet. Milchk\u00fche reagieren unter anderem aufgrund ihrer Haltungsbedingungen besonders empfindlich auf Streustrom, wodurch ein bereits angeschlagener Sektor weiter geschw\u00e4cht wird. Der betr\u00e4chtliche Mangel an Expertinnen und Experten, die sich mit dieser Problematik auskennen und L\u00f6sungen finden oder Landwirtinnen und Landwirte beraten k\u00f6nnen, f\u00fchrt dazu, dass man lange warten muss, bis das Problem gel\u00f6st ist, was sich direkt auf die wirtschaftlichen Einbussen und auf die Moral der Tierhalterinnen und Tierhalter auswirkt.&nbsp;</p><p>Die Problematik von Streustrom muss anerkannt werden, die Normen der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV) m\u00fcssen angepasst werden und es m\u00fcssen kompetente Spezialistinnen und Spezialisten ausgebildet werden. Nur so k\u00f6nnen Nutztiere gesch\u00fctzt und Landwirtinnen und Landwirte in der F\u00fchrung ihres Betriebs unterst\u00fctzt werden. Diese Motion zielt darauf ab, die notwendigen rechtlichen Grundlagen zu schaffen, um diese Problematik einzud\u00e4mmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; text-align:justify; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Dem Bundesrat sind einzelne Berichte bekannt, die aversive Verhaltensreaktionen und gesundheitliche Einschr\u00e4nkungen bei Nutztieren mit Streustr\u00f6men in Verbindung bringen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; text-align:justify; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Das Wohlbefinden der Tiere kann durch Spannungsdifferenzen von mehr als 1 Volt beeintr\u00e4chtigt werden. Solche Spannungen k\u00f6nnen von den Tieren wahrgenommen werden. Bei tieferen Spannungen konnten keine Befindlichkeitsst\u00f6rungen festgestellt werden. Die Ursachen f\u00fcr die Beeintr\u00e4chtigungen des Tierwohls sind indes oft komplex und k\u00f6nnen durch vielf\u00e4ltige Faktoren bedingt sein. F\u00fcr deren Ermittlung ist der Bezug von Fachpersonen deshalb unerl\u00e4sslich.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; text-align:justify; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Schweizer Bauernverband (SBV) hat die Plattform Streustr\u00f6me von AGRIDEA initiiert. Sie wird vom Bund finanziert und b\u00fcndelt die Fachkompetenz im Bereich Streustr\u00f6me. Eine Expertengruppe leistet fachliche Unterst\u00fctzung. Die Plattform unterst\u00fctzt betroffene Landwirtschaftsbetriebe und vermittelt Fachpersonen, welche die konkrete Situation in den Betrieben analysieren und Sanierungsvorschl\u00e4ge erarbeiten. Von den in den letzten Jahren ausgebildeten 172 Fachpersonen kann ein Teil \u00fcber die Plattform der AGRIDEA direkt kontaktiert werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; text-align:justify; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Liegt die Ursache innerhalb der betroffenen Niederspannungsinstallation, so ist Artikel 3 der Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV, SR 734.27) massgebend. Danach m\u00fcssen elektrische Installationen den anerkannten Regeln der Technik entsprechen und d\u00fcrfen weder Personen noch Sachen oder Tiere gef\u00e4hrden. Die Regeln der Technik und die grundlegenden Anforderungen an die Installationen f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe sind in der Niederspannungs-Installations-Norm (NIN, physisch einsehbar bei den unter </span><a href=\"http://www.snv.ch\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; text-decoration:underline; color:#0000ff\">www.snv.ch</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> aufgelisteten Auflagestellen der Schweiz) festgelegt. Bei korrekt installiertem Potenzialausgleich gem\u00e4ss NIN betragen die Spannungsdifferenzen nur wenige Millivolt. Damit ist sichergestellt, dass das Wohlbefinden der Tiere nicht beeintr\u00e4chtigt wird. Niederspannungsinstallationen, die nicht den geltenden Vorschriften der NIV und NIN entsprechen, m\u00fcssen instand gestellt werden. Liegt die Ursache ausserhalb der betroffenen Niederspannungsinstallation, z.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">B. in einer Transformatorenstation, einem anderen Geb\u00e4ude oder bei Leitungen in der Nachbarschaft, so sind vom gest\u00f6rten Installationseigent\u00fcmer allenfalls Schritte gegen den St\u00f6rer zu pr\u00fcfen und zu ergreifen. Hierbei sind Rechtsvorschriften ausserhalb der Elektrizit\u00e4tsgesetzgebung einschl\u00e4gig. Eine Anpassung der NIV oder NIN ist daher nicht notwendig.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1730246400000)\/","SubmittedBy":"Nicolet Jacques","BusinessStatus":205,"BusinessStatusText":"In Nationalrat geplant","BusinessStatusDate":"\/Date(1779792047643)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|66|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779794490027)\/","SubmissionDate":"\/Date(1726099200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Energie|Gesundheit"}}