{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243887,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243887,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3887","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie und neue Lebensmittelpyramide. Will der Bundesrat den Tod der einheimischen Fleisch- und Milchwirtschaft?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das BLV hat im Rahmen der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung eine neue Lebensmittelpyramide sowie neue Ern\u00e4hrungsempfehlungen erarbeitet.</p><p>Die Empfehlungen sollen laut dem Bundesrat die folgenden vier Dimensionen ber\u00fccksichtigen: bedarfsgerechte N\u00e4hrstoffversorgung dank abwechslungsreicher Ern\u00e4hrung, Gesundheitsf\u00f6rderung, Nachhaltigkeit und in der Schweiz \u00fcbliches Essverhalten.&nbsp;</p><p>Die neuen Empfehlungen sind in acht Punkte gegliedert. Wenn man genau hinschaut, findet man Fleisch im f\u00fcnften Punkt, eingebettet zwischen H\u00fclsenfr\u00fcchten, Eiern und \u00abWeitere\u00bb!&nbsp;</p><p>Die Illustration der neuen Ern\u00e4hrungspyramide zeigt ein \u00e4hnliches Bild, mit einem winzigen St\u00fcck Pouletfilet. Man k\u00f6nnte meinen, es sei eine Beleidigung, Fleisch positiv darzustellen.&nbsp;</p><p>Ohne die Notwendigkeit einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung in Frage zu stellen: Diese neue Strategie mit ihrer extremen Orientierung benachteiligt einen wesentlichen Teil der regionalen Lebensmittelwirtschaft, insbesondere die Produzentinnen und Produzenten sowie Handwerkerinnen und Handwerker in der Fleisch- und Milchwirtschaft.</p><p>Ist dem Bundesrat bewusst:</p><ul><li>Dass die Schweiz aufgrund ihres Klimas und ihrer Topografie ein Grasland ist und dass mehr als zwei Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen aus Wiesen und Weiden bestehen?&nbsp;</li><li>Dass diese Fl\u00e4chen rationell genutzt werden, um Wiederk\u00e4uer zu f\u00fcttern, die Fleisch und Milch produzieren?</li><li>Dass Nutztierhaltung nicht nur f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft wichtig ist, sondern auch f\u00fcr zahlreiche in der regionalen Lebensmittelwirtschaft t\u00e4tigen Unternehmen, die Schweizer Agrarprodukte verpacken, verarbeiten und vermarkten?</li><li>Dass Akteurinnen und Akteure der regionalen Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft wie Fleischfachpersonen, K\u00e4serinnen und K\u00e4ser oder H\u00e4ndlerinnen und H\u00e4ndler viele Arbeitspl\u00e4tze und hohe Wertsch\u00f6pfung generieren?</li><li>Dass Schweizerinnen und Schweizer sich nicht vorschreiben lassen wollen, was auf ihrem Teller landet?</li><li>Dass die Nachhaltigkeitskriterien f\u00fcr Nutztierhaltung auf in der Schweiz anerkannten wissenschaftlichen Grundlagen diskutiert werden m\u00fcssen und nicht auf Daten, die mittels in der Schweiz g\u00e4nzlich verbotenen Formen der Intensivtierhaltung erhoben wurden?</li><li>Dass sich die Essgewohnheiten in der Schweiz auch ohne eine komplette Umgestaltung unserer Ern\u00e4hrung sinnvoll weiterentwickeln k\u00f6nnen?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1. und 2.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Gem\u00e4ss dem Agrarbericht von 2023 (</span><a href=\"http://www.blw.admin.ch\" style=\"text-decoration:none\"><span style=\"font-family:Arial; color:#000000\">www.blw.admin.ch</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> &gt; Die Landwirtschaft in Zahlen &gt; Zum Agrarbericht &gt; Produktion &gt; Fl\u00e4chenpotentiale Standortangepasste Landwirtschaft) setzte sich 2021 die gesamte landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che aus 58</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Prozent Naturwiesen und Weiden, 38</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Prozent Ackerland, 2</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Prozent Dauerkultur und 2</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Prozent anders genutzter Fl\u00e4che zusammen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">3. und 4.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Mit einem Produktionswert von etwas mehr als 2,8 Milliarden Franken macht die Fleischproduktion rund ein Viertel des gesamten landwirtschaftlichen Produktionswerts aus. Der Produktionswert von Milch bel\u00e4uft sich auf weitere 2,8 Milliarden Franken. Die Produktion von Milch und Rindfleisch ist somit f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft, die nachgelagerte Lebensmittelindustrie und den Handel von grosser wirtschaftlicher Bedeutung.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Nutzung der Wiesen durch Nutztiere leistet einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die Lebensmittelsicherheit in der Schweiz. Im Sinne einer nachhaltigen und standortangepassten Landwirtschaft sowie einer optimalen Nutzung der beschr\u00e4nkten nat\u00fcrlichen Ressourcen ist deshalb eine Milch- und Fleischproduktion, die auf der Bewirtschaftung der einheimischen Wiesen durch Wiederk\u00e4uer basiert, sinnvoll. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">5.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Die Ern\u00e4hrungsempfehlungen respektieren die Wahlfreiheit der Konsumentinnen und Konsumenten, liefern transparente Informationen zu den Auswirkungen der Ern\u00e4hrung auf die Gesundheit und sind als Orientierungshilfe f\u00fcr eine ausgewogene und nachhaltige Ern\u00e4hrung zu verstehen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">6. und 7.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Die Empfehlungen wurden auf der Grundlage der derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisse und Methoden aktualisiert. Sie tragen einer N\u00e4hrstoffzufuhr gem\u00e4ss den physiologischen Bed\u00fcrfnissen, der Gesundheitsf\u00f6rderung, Nachhaltigkeitsaspekten und den Ern\u00e4hrungsgewohnheiten der Schweizer Bev\u00f6lkerung Rechnung. Diese vier Bereiche wurden gewichtet und das Fleisch ist in der Lebensmittelpyramide als Proteinquelle auf der gleichen Stufe wie Eier, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Milchprodukte und andere Quellen aufgef\u00fchrt. Die neuen Ern\u00e4hrungsempfehlungen unterscheiden nicht zwischen weissem und rotem Fleisch und bleiben seit 2017 unver\u00e4ndert bei zwei bis maximal drei Portionen Fleisch pro Woche. In der neuen Lebensmittelpyramide wird das Fleisch in Form von Gefl\u00fcgelfleisch dargestellt. Angesichts der grossen Vielfalt an verf\u00fcgbaren Lebensmitteln vermittelt die grafische Abbildung zwangsl\u00e4ufig lediglich ein unvollst\u00e4ndiges Bild der m\u00f6glichen und geeigneten Lebensmittel und ist somit eine vereinfachte Darstellung der Ern\u00e4hrungsempfehlungen. </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1731456000000)\/","SubmittedBy":"Nicolet Jacques","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734703059000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093961930)\/","SubmissionDate":"\/Date(1726531200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}