{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243903,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243903,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3903","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie steht der Bundesrat zu Volksentscheiden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Expertengruppe des Bundesrates hat ihre Vorschl\u00e4ge zum Bundeshaushalt pr\u00e4sentiert und dabei verschiedene Abbauvorschl\u00e4ge gemacht:</p><p>&nbsp;</p><ul><li>Die klimapolitischen Subventionen seien um mind. 400 Mio. pro Jahr zu k\u00fcrzen. Zus\u00e4tzlich soll auf Beitr\u00e4ge zur direkten Innovationsf\u00f6rderung in Unternehmen verzichtet werden. Doch diese klimapolitische Strategie wurde durch k\u00fcrzlich getroffene Volksentscheide gepr\u00e4gt, insbesondere durch die Ablehnung des CO2-Gesetzes am 13.6.2021 und durch die Annahme des Klimaschutzgesetzes am 18.6.2023 mit 59,1%. Will der Bundesrat diese k\u00fcrzlich getroffenen Volksentscheide r\u00fcckg\u00e4ngig machen?<br>&nbsp;</li><li><p>Auf die \u00dcberbr\u00fcckungsleistung f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitslose sei zu verzichten. Die \u00dcL entstand im Zusammenhang der Initiative \u00abF\u00fcr eine massvolle Zuwanderung\u00bb und galt in der Volksabstimmung als entsprechender Gegenvorschlag. Die Initiative wurde am 27.9.2020 mit 59,5% deutlich abgelehnt. Will der Bundesrat diesen k\u00fcrzlich getroffenen Volksentscheid r\u00fcckg\u00e4ngig machen?</p><p>&nbsp;</p></li><li>Bei der AHV soll der Bundesbeitrag durch die Entkoppelung der AHV-Ausgaben gesenkt werden. Die heutige Regelung, dass der Bund 20,2 % der AHV-Ausgaben finanziert, gilt seit der Abstimmung zur STAF-Vorlage. Nach der deutlichen Ablehnung der USR III wurde mit der STAF-Vorlage die Reform der Unternehmenssteuer mit einer Erh\u00f6hung des AHV-Bundesbeitrages kombiniert und danach am 19.5.2019 mit 66,4% deutlich von der Stimmbev\u00f6lkerung gutgeheissen. Will der Bundesrat diesen k\u00fcrzlich getroffenen Volksentscheid r\u00fcckg\u00e4ngig machen?<br>&nbsp;</li><li>Der dadurch verursachte Finanzbedarf sei durch eine Erh\u00f6hung des Referenzalters zu kompensieren. Die Stimmbev\u00f6lkerung hat am 3.3.2024 eine Erh\u00f6hung des Rentenalters mit der \u00fcberdeutlichen Ablehnung der \u00abRenteninitiative\u00bb mit 74,8% zur\u00fcckgewiesen. Will der Bundesrat diesen k\u00fcrzlich getroffenen Volksentscheid r\u00fcckg\u00e4ngig machen?<br>&nbsp;</li><li><p>Auch die Einlagen im Fonds-de-Roulement zur Wohnbauf\u00f6rderung seien zu k\u00fcrzen. Die heutige Regelung wurde von der Stimmbev\u00f6lkerung bei der Abstimmung zur Initiative \u00abMehr bezahlbare Wohnungen\u00bb am 20.2.2020 angenommen. Will der Bundesrat diesen k\u00fcrzlich getroffenen Volksentscheid r\u00fcckg\u00e4ngig machen?</p><p>&nbsp;</p></li><li>Vorgeschlagen wird auch die Streichung der indirekten Pressef\u00f6rderung um 50 Mio. Die \u00abNo-Billag-Initiative\u00bb zielte in die gleiche Richtung. Sie wurde am 4.3.2018 mit 71,6% abgelehnt. Will der Bundesrat diesen k\u00fcrzlich getroffenen Volksentscheid r\u00fcckg\u00e4ngig machen?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Der Bundesrat hat am 20. September 2024 die Eckwerte f\u00fcr die Vernehmlassungsvorlage zur Aufgaben- und Subventions\u00fcberpr\u00fcfung festgelegt. Gest\u00fctzt auf eine politische W\u00fcrdigung des Berichts der Expertengruppe ist er in einigen Bereichen von den Empfehlungen abgewichen. Er hat dabei namentlich j\u00fcngere Volksentscheide ber\u00fccksichtigt und dem Projekt zur \u00dcberpr\u00fcfung der Aufgabenteilung Bund-Kantone (Entflechtung 2027) sowie Vorlagen in der parlamentarischen Beratung Rechnung getragen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Im </span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; font-weight:bold\">Klimabereich</span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\"> will der Bundesrat priorit\u00e4r auf die mit dem Klima- und Innovationsgesetz von Volk und St\u00e4nden im Jahr 2023 beschlossenen neuen Impuls- und Dekarbonisierungsprogramme setzen, um diesem Volksentscheid Nachachtung zu verschaffen. Das bestehende Geb\u00e4udeprogramm soll hingegen reduziert werden. Der Bundesrat wird zudem flankierende Massnahmen pr\u00fcfen, um sicherzustellen, dass die vom Volk beschlossenen Klimaziele weiterhin erreicht werden k\u00f6nnen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Ebenfalls mit Blick auf j\u00fcngere Volksabstimmungen will der Bundesrat den Verzicht auf Einlagen in den </span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; font-weight:bold\">Fonds de Roulement f\u00fcr die Wohnbauf\u00f6rderung</span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\"> und die Streichung der </span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; font-weight:bold\">\u00dcberbr\u00fcckungsleistungen f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitslose</span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\"> nicht weiterverfolgen. Gleiches gilt f\u00fcr die Abschaffung jener projektgebundenen Beitr\u00e4ge an kantonale Hochschulen, die in Zusammenhang mit der Pflegeinitiative stehen; auch diese sollen wie geplant weiterhin ausgerichtet werden. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Bei der </span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; font-weight:bold\">Entflechtung des Bundesbeitrages an die AHV</span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\"> von den AHV-Ausgaben soll der Bundesbeitrag gem\u00e4ss Vorschlag des Bundesrats neu in Mehrwertsteuerprozenten und nicht mehr in Prozenten der AHV-Ausgaben definiert werden. Damit wird der Bundesbeitrag k\u00fcnftig etwas weniger stark wachsen als die AHV-Ausgaben. Hingegen wird das mit der STAF-Vorlage beschlossene h\u00f6here Ausgangsniveau des Bundesbeitrags nicht r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. Die grossen finanziellen Herausforderungen der AHV werden durch die Auszahlung der 13. AHV-Rente ab 2026 sowie die demografische Entwicklung verursacht. Der Bundesrat hat am 16. Oktober 2024 die Botschaft zur Umsetzung und Finanzierung der 13. AHV-Rente zuhanden des Parlaments verabschiedet und wird bis Ende 2026 eine AHV-Reform mit Massnahmen zur Gew\u00e4hrleistung der finanziellen Stabilit\u00e4t der AHV ab 2030 unterbreiten. Anders als in der Interpellation suggeriert, hat sich der Bundesrat im Rahmen der Aufgaben- und Subventions\u00fcberpr\u00fcfung nicht zur Frage des Referenzalters ge\u00e4ussert.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Zwischen der indirekten Pressef\u00f6rderung und der \u00abNo-Billag-Initiative\u00bb sieht der Bundesrat keinen Zusammenhang. Dennoch hat er beschlossen, den Massnahmenvorschlag der Expertengruppe bei der </span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; font-weight:bold\">indirekten Pressef\u00f6rderung</span><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\"> nur teilweise weiterzuverfolgen. W\u00e4hrend die Beitr\u00e4ge an die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse vollst\u00e4ndig gek\u00fcrzt werden sollen, ist bei den Beitr\u00e4gen an die Lokal- und Regionalpresse lediglich eine Reduktion von 30 auf 25 Millionen vorgesehen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt\">Die Vernehmlassung wird voraussichtlich Ende Januar 2025 er\u00f6ffnet. Alle interessierten und betroffenen Kreise werden sich in diesem Rahmen zu allen Massnahmen \u00e4ussern k\u00f6nnen.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1731456000000)\/","SubmittedBy":"Marti Samira","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1731511735000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|34|52|2836|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093958957)\/","SubmissionDate":"\/Date(1726617600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Medien und Kommunikation|Umwelt|Sozialer Schutz|Raumplanung und Wohnungswesen"}}