{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243928,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243928,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3928","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"\u00c4nderung der Raumplanung zugunsten von bewohnten und teilweise bewohnten Geb\u00e4uden ausserhalb der Bauzone","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Raumplanungsgesetz vom 22.&nbsp;Juni 1979 (RPG; SR 700) sowie die Raumplanungsverordnung vom 28.&nbsp;Juni 2000 (RPV; SR 700.1) zu \u00e4ndern. Damit die Nutzung von bestehenden Geb\u00e4uden, die ganz oder teilweise Wohnzwecken dienen und ausserhalb der Bauzone liegen, so rationell wie m\u00f6glich erfolgt, muss die Nutzung des gesamten vorhandenen Bauvolumens gef\u00f6rdert werden. So m\u00fcssen diese Geb\u00e4ude unter Beachtung ihrer \u00e4usseren Erscheinungsform renoviert oder sogar wieder aufgebaut werden k\u00f6nnen, ohne dass die bereits vorhandene Wohnfl\u00e4che als einschr\u00e4nkende Bedingung ber\u00fccksichtigt wird, sofern sie weiterhin zu Wohnzwecken genutzt werden und bereits \u00fcber eine Verkehrsanbindung verf\u00fcgen.</p>","ReasonText":"<p>Sch\u00e4tzungen des UVEK zufolge gibt es gegenw\u00e4rtig 600&nbsp;000 Geb\u00e4ude ausserhalb der Bauzone. Die Beschr\u00e4nkungen, die sich aus dem Wunsch ergeben, die nat\u00fcrliche Lebensgrundlage zu sch\u00fctzen, die Siedlungsentwicklung nach innen zu lenken, kompakte Siedlungen zu schaffen (Art.&nbsp;1 RPG) und damit den Boden zweckm\u00e4ssig zu nutzen (Art.&nbsp;75 Abs.&nbsp;1 BV), wirken sich negativ auf die vielen Geb\u00e4ude aus, deren Unterhalt vernachl\u00e4ssigt oder sogar aufgegeben wird, weil dies nicht rentabel ist. Von diesen bestehenden Geb\u00e4uden sind etwa 200&nbsp;000 mindestens teilweise bewohnt. Sie k\u00f6nnten durch eine gezielte Lockerung des Gesetzes den Druck auf die Siedlungen mindern und eine weitere Vergr\u00f6sserung der Bauzonen vermeiden, indem den Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmern von solchen Geb\u00e4uden die M\u00f6glichkeit gegeben wird, bei einer Renovierung oder einem Wiederaufbau das gesamte Bauvolumen zu nutzen. Diese 200&nbsp;000 Geb\u00e4ude, die heute teilweise Wohnzwecken dienen, sollten von einer besseren Nutzung ihres Bauvolumens profitieren k\u00f6nnen, sofern sie \u00fcber eine bestehende Verkehrsanbindung verf\u00fcgen.&nbsp;</p><p>Dieses neue Potenzial muss bei Wohnbauten, die zonenkonform in der Landwirtschaftszone (Art. 16 RPG) errichtet worden sind, sowie rechtm\u00e4ssig erstellte Wohngeb\u00e4uden, die f\u00fcr die landwirtschaftliche Nutzung nicht mehr n\u00f6tig sind, die aber in ihrem Bestand gesch\u00fctzt sind (Art.&nbsp;24c RPG), genutzt werden k\u00f6nnen.&nbsp;</p><p>Zu diesem Zweck m\u00fcssen insbesondere die Artikel 24c RPG und Artikel 41 ff.&nbsp;RPV ge\u00e4ndert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p id=\"isPasted\">Das Wohnen soll sich gem&auml;ss dem Grundsatz der Trennung von Bauzonen und Nichtbauzonen prim&auml;r auf die Bauzonen und damit auf gut erschlossene Gebiete konzen&shy;trieren. Dennoch teilt der Bundesrat die Auffassung des Motion&auml;rs, dass nach M&ouml;glichkeiten gesucht werden soll, um ausserhalb der Bauzonen bereits bestehende Geb&auml;ude unter bestimmten Voraussetzungen besser nutzen zu k&ouml;nnen.</p><p>&nbsp;</p><p>Im Rahmen von RPG 2 (Teilrevision vom 29. September 2023 des Raum&shy;pla&shy;nungs&shy;ge&shy;setzes vom 22.&nbsp;Juni 1979 (RPG; SR 700)) wurden einerseits die Anpassungen an Artikel 24<em>c</em> RPG darauf beschr&auml;nkt, diese Bestimmung auch bei noch aktiven Landwirtschaftsbetrieben anwenden zu k&ouml;nnen. Andererseits wurden den Kantonen insbesondere mit dem Gebietsansatz (neue Art. 8<em>c</em> und 18<sup>bis</sup> RPG) neue Spielr&auml;ume zugestanden, die es erm&ouml;glichen, kantonalen und regionalen Anliegen besser Rechnung zu tragen.</p><p>&nbsp;</p><p>Die vorliegende Motion ist in den Abgrenzungen unklar und geht zu weit. Die Motion scheint sich nicht nur auf altrechtliche Bauten zu beziehen, also solche die vor 1972 erstellt wurden, zu einer Zeit als nicht unterschieden wurde zwischen Bau- und Nichtbauzonen, sondern auch auf neurechtliche Bauten. In diesem Fall w&uuml;rden die neuen M&ouml;glichkeiten zur Umnutzung des gesamten Geb&auml;udevolumens folglich auch f&uuml;r k&uuml;nftige Bauten gelten. Dies w&uuml;rde einen Anreiz schaffen, k&uuml;nftig Wohn- und &Ouml;konomieteil zusammenzubauen, mit der Aussicht, den &Ouml;konomieteil sp&auml;ter in Wohnraum umnutzen zu k&ouml;nnen. Zudem ist unklar, was bei Abbruch und Wiederaufbau gelten soll. Um zu verhindern, dass in der Landwirtschaftszone Mehrfamilienh&auml;user entstehen, m&uuml;ssten bereits im Wortlaut der Motion klarere Grenzen gesetzt werden.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Daher lehnt der Bundesrat die Motion in der vorliegenden Form ab.</p><p>F&uuml;r den Fall der Annahme im Erstrat beh&auml;lt sich der Bundesrat die M&ouml;glichkeit vor, im Zweitrat folgenden Ab&auml;nderungsantrag zu stellen:</p><p>&nbsp;</p><p>Der Wortlaut der S&auml;tze 2 und 3 lautet neu wie folgt:</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Raumplanungsgesetz vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) sowie die Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) zu &auml;ndern, damit die Nutzung altrechtlicher Geb&auml;ude, die ganz oder teilweise Wohnzwecken dienen und ausserhalb der Bauzone liegen, so rationell wie m&ouml;glich erfolgt und die Nutzung des gesamten vorhandenen Bauvolumens gef&ouml;rdert wird. So m&uuml;ssen diese Geb&auml;ude unter Beachtung ihrer &auml;usseren Erscheinungsform renoviert oder sogar wieder aufgebaut werden k&ouml;nnen, sofern sie insbesondere weiterhin zu Wohnzwecken genutzt werden und bereits &uuml;ber eine Verkehrsanbindung verf&uuml;gen.</p><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732665600000)\/","SubmittedBy":"Ruch Daniel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1780400197000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1780400211253)\/","SubmissionDate":"\/Date(1726704000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Raumplanung und Wohnungswesen"}}