{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243963,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243963,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3963","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"PFAS. M\u00fcssen betroffene landwirtschaftliche Betriebe den Kopf hinhalten?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bund hat j\u00fcngst in der Kontaminantenverordnung Grenzwerte f\u00fcr gewisse PFAS in bestimmten Lebensmitteln festgelegt. F\u00fcr einige PFAS besteht bereits heute ein (Teil-)Verbot.&nbsp;</p><p>Der Kanton St. Gallen hat Untersuchungen gemacht und im Fleisch von f\u00fcnf Betrieben mit belasteten Fl\u00e4chen sowie im Boden und im Quellwasser dieser Fl\u00e4chen erh\u00f6hte oder zu hohe PFAS-Werte gemessen. &nbsp;</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><ol><li>Als m\u00f6gliche Quelle bei \u00dcberschreitungen in tierischen Produkten wird aktuell die ehemalige Ausbringung von Kl\u00e4rschlamm auf Feldern vermutet, welcher seit 2006 nicht mehr eingesetzt wird. Wie sch\u00e4tzt der Bundesrat die Verantwortung des Staates ein, zumal dieser damals die Verwendung von Kl\u00e4rschlamm als D\u00fcngemittel als sicher erkl\u00e4rt hat?</li><li>Aufgrund des Verursacherprinzips: Wie will der Staat die Entsch\u00e4digungen infolge der Restriktionen regeln und finanzieren?&nbsp;</li><li>Sind die heute existierenden Grenzwerte (Trinkwasser, Lebensmittel) mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen \u00fcber die toxikologische Relevanz von einzelnen PFAS abgestimmt?</li><li>Welche Methoden und Standards zur Messung von PFAS in Festk\u00f6rpern (z.B. B\u00f6den, Fleisch) werden in der Schweiz derzeit angewendet? Wie zuverl\u00e4ssig und sensitiv sind diese Verfahren im Hinblick auf die Detektion und Quantifizierung von PFAS und sind die Resultate replizierbar?</li><li>Die in der Schweiz angewandten Grenzwerte gelten EU-weit ebenfalls. Was ist der Kenntnisstand bez\u00fcglich importierter Lebensmittel aus dem EU-Raum hinsichtlich der m\u00f6glichen Belastung mit PFAS? Werden in der EU ebenfalls aufgrund dieser Grenzwerte Lebensmittelverkaufsverbote erlassen?</li><li>Was ist geplant, um die Ursachen in der Schweiz zu ermitteln und die Belastungen zu reduzieren?&nbsp;</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1. und 2. Die Quellen und die Sachverhalte, die zur Verunreinigung des Bodens mit PFAS (Per- und polyfluorierten Alkylverbindungen) in der Region \u00abEggersrieter H\u00f6he\u00bb gef\u00fchrt haben, sind aktuell nicht gekl\u00e4rt. Der Bundesrat kann sich daher nicht zu allf\u00e4lligen Verantwortungen und Entsch\u00e4digungen \u00e4ussern.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">3. Die in der Verordnung des EDI \u00fcber die H\u00f6chstgehalte f\u00fcr Kontaminanten (VHK; SR 817.022.15) festgelegten H\u00f6chstwerte f\u00fcr PFAS in verschiedenen Lebensmitteln sind mit den H\u00f6chstwerten in der EU harmonisiert und basieren auf den aktuell verf\u00fcgbaren wissenschaftlichen Daten. Es wird heute davon ausgegangen, dass PFAS-Einzelsubstanzen in gleicher Weise wirken wie ein Gemisch von PFAS-Einzelsubstanzen. F\u00fcr die Bewertung von Letzterem wird deshalb die Konzentration jeder Substanz aufsummiert, wobei jede Substanz nach ihrer Wirkst\u00e4rke mehr oder weniger gewichtet wird. Es ist ein zentrales Ziel der Toxikologieforschung, die Wirkmechanismen der PFAS-Verbindungen besser zu verstehen und geeignete Bewertungskonzepte zu etablieren.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">4. Bund und Kantone haben Analysemethoden f\u00fcr die PFAS-Untersuchungen in verschiedenen Lebensmitteln entwickelt und validiert. F\u00fcr B\u00f6den haben mehrere Schweizer Labore ebenfalls PFAS-Analysen entwickelt, validiert und in ihren Katalog aufgenommen. Die verwendeten Methoden k\u00f6nnen Stoffe in sehr tiefen Konzentrationen messen. Sie basieren auf einer mit der Analyse der Masse von Molek\u00fclen und Atomen (Massenspektrometrie) gekoppelten speziellen Messmethode (Fl\u00fcssigchromatographie). Die Messresultate k\u00f6nnen repliziert werden. Die Messunsicherheit liegt bei 10-40%, was f\u00fcr eine Analytik im Spurenbereich von einem Milliardstel Gramm \u00fcblich ist.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">5. Eine abschliessende \u00dcbersicht \u00fcber die m\u00f6gliche Kontamination der importierten Lebensmittel mit PFAS liegt aktuell nicht vor. Daten aus dem deutschen Monitoringprogramm 2022 zeigen jedoch, dass in den rund 500 untersuchten Lebensmittelproben (Milch, Aal, Lachs, Thunfisch, Lamm-Leber, Wein) nur sehr geringe PFAS-Konzentrationen gefunden wurden. Die von Bund und Kantonen gestartete Untersuchungskampagne, welche tierische wie auch pflanzliche Lebensmittel untersuchen wird, wird auch importierte Lebensmittel ber\u00fccksichtigen. Erste Resultate werden voraussichtlich in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2025 vorliegen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">6. Wie in der Antwort auf die Frage</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">24.7578 Ryser \u00abPFAS-Aktionsplan: Wie sieht der Zeitplan aus?\u00bb ausgef\u00fchrt, plant der Bundesrat, den Bericht zum Postulat 22.4585 Moser \u00abAktionsplan zur Reduktion der Belastung von Mensch und Umwelt durch langlebige Chemikalien\u00bb bis Ende 2025 vorzulegen. Der Bericht soll aufzeigen, ob ein nationaler Aktionsplan zur Reduktion der Belastung von Mensch und Umwelt durch PFAS und andere langlebige Chemikalien erforderlich ist.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1731456000000)\/","SubmittedBy":"Paganini Nicol\u00f2","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734704794000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093864213)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727136000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}