{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243975,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243975,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3975","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Schweizerinnen und Schweizer brauchen innovative L\u00f6sungen zur Verbesserung der Transparenz, Flexibilit\u00e4t und Kontrolle \u00fcber die Altersvorsorgeinvestitionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweizerinnen und Schweizer sorgen sich gem\u00e4ss Sorgenbarometer um ihren Ruhestand und Ihre Altersvorsorge.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>M\u00f6chte man sich heute einen \u00dcberblick \u00fcber seine pers\u00f6nliche Vorsorgesituation schaffen, muss man von der AHV elektronisch, per Telefon oder schriftlich einen aktuellen Auszug bestellen, von den Pensionskassen oder Freiz\u00fcgigkeitskonten einen aktuellen Auszug zukommen lassen oder diesen, falls m\u00f6glich, online herunterladen und von den S\u00e4ule 3a Konten einen aktuellen Kontostand beschaffen. Mit diesen Unterlagen ist es dann m\u00f6glich, dass ein professioneller Vorsorgeberater eine Beratung durchf\u00fchrt, der die erforderlichen Daten m\u00fchsam manuell zusammentr\u00e4gt und auswertet. Dieser Prozess ist f\u00fcr die Versicherten umst\u00e4ndlich und stellt eine signifikante H\u00fcrde (Kosten, Zeitaufwand, Komplexit\u00e4t) f\u00fcr den Durchschnittsb\u00fcrger dar, sich ein umfassendes Bild \u00fcber seine zu erwartenden Vorsorgeleistungen zu erhalten, insbesondere unter Ber\u00fccksichtigung eines flexiblen Rentenalters.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Der oben geschilderte Prozess ist f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ungen\u00fcgend. Die Schweiz hinkt diesbez\u00fcglich international L\u00e4ndern hinterher, welche Ihren B\u00fcrgern Pensions-Tracking-Dashboards (PTS) und/oder digitale, sichere und standardisierte Schnittstellen zu Verf\u00fcgung stellen, welche auf Wunsch des B\u00fcrgers Drittanbietern ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnen. Dadurch kann die individuelle Vorsorge\u00fcbersicht einer breiteren Bev\u00f6lkerungsschicht zur Verf\u00fcgung gestellt werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird gebeten folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Unterst\u00fctzt der Bundesrat grunds\u00e4tzlich die F\u00f6rderung des sicheren, standardisierten elektronischen Zugangs zu Vorsorgeinformationen durch Versicherte?</li><li>Unterst\u00fctzt der Bundesrat weiter die M\u00f6glichkeit, dass Versicherte die Vorsorgeinformationen elektronisch, digital und standardisiert via Schnittstellen Drittanbietern zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen?</li><li>Sind (1) und (2) bei der Umsetzung der Digitalisierung der AHV vorgesehen? Wie ist der Stand betreffend einer Umsetzung in der zweiten und dritten S\u00e4ule?</li><li>Welche gesetzlichen Voraussetzungen w\u00e4ren zu schaffen, damit ein PTS \u00fcber alle 3 S\u00e4ulen umgesetzt werden k\u00f6nnte?</li><li>W\u00fcrde der Bundesrat es vorziehen lediglich standardisierte Schnittstellen zu definieren und die Gesetzesgrundlage zu schaffen, oder sieht er sich bei der Umsetzung eines PTS im Lead?</li><li>Wo sieht der Bundesrat die Vorteile und Widerst\u00e4nde f\u00fcr die Umsetzung eines PTS?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1 - 3. Der Bundesrat unterst\u00fctzt ausdr\u00fccklich das vorrangige Ziel eines digitalen und transparenten Zugangs der Versicherten zu ihren Vorsorgedaten sowie die M\u00f6glichkeit, dass Versicherte die Vorsorgeinformationen digital und standardisiert (nach M\u00f6glichkeit via Schnittstellen) Drittanbietern zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass die Daten der Vorsorge gem\u00e4ss Datenschutzgesetz zum Teil besonders sch\u00fctzenswerte Personendaten sind und damit technische und organisatorische Massnahmen f\u00fcr die Weitergabe umgesetzt sein m\u00fcssen. Die Weitergabe dieser Daten soll f\u00fcr die Versicherten m\u00f6glichst einfach sein. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In der 1. S\u00e4ule hat der Bundesrat bereits die Vernehmlassung f\u00fcr das Bundesgesetz \u00fcber die Informationssysteme in den Sozialversicherungen (BISS) durchgef\u00fchrt. Dieses soll die Durchf\u00fchrungsstellen der 1. S\u00e4ule verpflichten, den Versicherten einen sicheren digitalen Zugang zu ihren Vorsorgedaten mittels interoperabler und standardisierter Schnittstellen anzubieten. Das Projekt zur Umsetzung einer Plattform (E-SOP-Plattform) wird derzeit vom Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) in enger Zusammenarbeit mit der Zentralen Ausgleichsstelle (ZAS) lanciert. Die E-SOP-Plattform wird eine sichere und eindeutige Authentifizierung der Benutzer erm\u00f6glichen und digitale und standardisierte Schnittstellen in Form von API (Application Programming Interfaces, elektronische Schnittstellen) anbieten, die auf der Interoperabilit\u00e4tsplattform des Bundes beim Bundesamt f\u00fcr Statistik ver\u00f6ffentlicht werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In der beruflichen Vorsorge existieren mehr als 1300 registrierte Vorsorgeeinrichtungen mit unterschiedlichen Ressourcen. Standardisierte Schnittstellen (wie zum Beispiel BVG Exchange) sind wichtig. Beim Aufbau von digitalen L\u00f6sungen muss aber den M\u00f6glichkeiten und dem Aufwand der Einrichtungen (und der Arbeitgeber) angemessen Rechnung getragen werden. Gem\u00e4ss Umfrage der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (abrufbar unter www.oak-bv.admin.ch &gt; Themen &gt; Erhebung finanzielle Lage) verf\u00fcgen rund 70,2 % der Versicherten in der 2. S\u00e4ule \u00fcber einen digitalen Zugang zu ihren Vorsorgedaten. Bei weiteren 22,5 % ist dieser Zugang noch nicht vorhanden, aber geplant. Nur bei 7,3 % der Versicherten besteht kein Zugang und ist aktuell auch nicht geplant. Die Zahlen zeigen, dass in absehbarer Zeit ein grosser Teil der Versicherten ihre Daten elektronisch abrufen kann, dass aber vor allem die kleineren Einrichtungen aufgrund ihrer limitierten Ressourcen Schwierigkeiten haben, ein entsprechendes Angebot bereitzustellen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die digitale Weitergabe von Daten an Dritte. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Im Bereich der 3.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">S\u00e4ule d\u00fcrfte der digitale Zugang der Versicherten zu ihren eigenen Daten bei Banken und Versicherungen weitestgehend gew\u00e4hrleistet sein, sofern ein entsprechender Wunsch der Versicherten besteht. Wie bei den digitalen Informationen der zweiten S\u00e4ule, k\u00f6nnen jedoch auch Informationen der dritten S\u00e4ule zurzeit noch kaum standardisiert an Drittanbieter \u00fcbertragen werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">4. Eine gesetzliche Grundlage ist erforderlich, falls eine Plattform (u.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">a. mit koordiniertem Login zwischen den 3 S\u00e4ulen) geschaffen und die zwangsweise Teilnahme von Einrichtungen der Vorsorge verlangt wird. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">5 und 6. Die Standardisierung der Schnittstellen in der 1. S\u00e4ule wird vom Bund vorgenommen. In der 2. S\u00e4ule obliegt die Standardisierung aktuell den Tr\u00e4gern der Vorsorge und den mit ihnen verbundenen Software-Dienstleistern. Eine weitergehende gesetzliche Regelung oder ein Pensions-Tracking-Dashboard (PTS) ist gegenw\u00e4rtig nicht vorgesehen. Gem\u00e4ss den im Dezember 2022 festgelegten Zielen f\u00fcr Open Finance ist der Bundesrat bestrebt, die F\u00e4higkeit der Menschen zu st\u00e4rken, ihre Finanzdaten frei zu nutzen. In diesem Zusammenhang kl\u00e4rt das EDI (BSV) ab, wie der digitale Zugang der Individuen zu ihren Vorsorgedaten verbessert werden kann. Dies erh\u00f6ht das Bewusstsein der Versicherten f\u00fcr die eigene Vorsorgesituation. Gegen eine verpflichtende gesetzliche Regelung w\u00e4ren gem\u00e4ss bisherigen Gespr\u00e4chen von Tr\u00e4gern der Vorsorge Widerst\u00e4nde zu erwarten. </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732665600000)\/","SubmittedBy":"Dobler Marcel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734704905000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|34|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093762587)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727136000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}