{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20243994,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20243994,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.3994","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Sofortige lineare Senkung der Laborpreise","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Laborpreise linear um mindestens 10 Prozent zu senken. Die Inkraftsetzung des revidierten Analyse-Tarifs soll zudem nicht sp\u00e4ter als 2027 erfolgen.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Die lineare Senkung des Tarifs der Analyseliste aus dem Jahr 2022 hat im darauffolgenden Jahr seine Wirkung gezeigt und die Versicherten um rund 140 Millionen Franken entlastet. Per Ende Juli 2024 betrug nun aber das Kostenwachstum im Vergleich zur Vorjahresperiode gem\u00e4ss SASIS-Zahlen 11,7 Prozent pro versicherte Person. Das bedeutet, dass die Preisreduktion mit Mengenausweitungen schon wieder wettgemacht wurde. Diese hohen Kosten gehen zulasten der Pr\u00e4mienzahlerinnen und Pr\u00e4mienzahler. Bis der neue Tarif der Analyseliste gilt drohen hohe Zusatzkosten, die letztlich die Pr\u00e4mien in die H\u00f6he treiben. Der neue Tarif sollte sachgerechte Preise bringen, die Fehlanreize minimieren. Gleichzeitig sollte auch die Transparenz in der Leistungserbringung gesteigert werden. Damit w\u00fcrde verhindert, dass es zu derartigen Kostensteigerungen bei gleichbleiben Preisen kommt, wie dies aktuell stattfindet. Eine lineare Preissenkung ist in diesem Kontext nur eine Behelfsl\u00f6sung. Diese ist im Zuge der stark steigenden Kosten und der langen Dauer der Tarifrevision aber unumg\u00e4nglich. In seiner Antwort auf die Interpellation&nbsp;<a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20224026\"><u>22.4026</u></a> schrieb der Bundesrat n\u00e4mlich noch, dass die neuen Tarife schon 2025 in Kraft treten k\u00f6nnten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><a name=\"_Hlk180501825\"><span style=\"font-family:Arial\">Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) investiert zus\u00e4tzliche Mittel in das Projekt transAL-2 zur Revision des Tarifs der Analysenliste (AL) und arbeitet intensiv mit den Stakeholdern an der Neutarifierung der AL. Die Arbeiten schreiten schnell voran, sodass der neue, nach betriebswirtschaftlichen Bemessungen und sachgerechter Struktur gepr\u00fcfte Analysenlistentarif im Jahr 2027 in Kraft treten kann. In seiner Stellungnahme auf die Interpellation Lohr 24.3638 hat der Bundesrat die Teilschritte von transAL-2 ausgef\u00fchrt.</span></a></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Tarif aller Positionen der AL wird mithilfe eines Kostenrechnungsmodells ermittelt, das sich auf das Effizienzprinzip und die effektiven Kosten der Schweizer Laboratorien st\u00fctzt, um effiziente Leistungen in der notwendigen Qualit\u00e4t sicherzustellen. Sollte sich herausstellen, dass die nach dem neuen Modell vorgenommenen Berechnungen niedrigere effektive Kosten ergeben, werden die entsprechenden Tarife vom Eidgen\u00f6ssischen Departement des Innern (EDI) nach unten korrigiert. Da die aktuelle AL aus dem Jahr 2009 datiert und die Automatisierung Einzug gehalten hat, gibt es Positionen, die \u00fcber- respektive untertarifiert sind. Deshalb sollte die Verg\u00fctung gezielt dort gesenkt werden, wo sie nicht wirtschaftlich ist, und nicht pauschal mit einer linearen Senkung der Tarife \u00fcber alle Leistungen. Zudem k\u00f6nnte eine lineare K\u00fcrzung die Privatlaboratorien dazu veranlassen, nicht rentable Analysen an die Spitallaboratorien abzuw\u00e4lzen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die lineare Tarifanpassung per 1. August 2022 hat Wirkung gezeigt: eine Reduktion des Kostenvolumens und eine Konzentrierung der Auftragslaboratorien. Das Kostenvolumen ist gem\u00e4ss dem vom Motion\u00e4r erw\u00e4hnten Datenpool der SASIS AG inzwischen wieder angestiegen. Das BAG nutzt f\u00fcr die Beobachtung der Mengen- und Umsatzentwicklung der AL den Tarifpool, da dieser die Kosten pro Behandlungsjahr und nur Leistungen der AL aufweist. Dies im Gegensatz zum erw\u00e4hnten Datenpool, der beispielsweise auch pathologische Leistungen umfasst. F\u00fcr verl\u00e4ssliche Zahlen des Tarifpools m\u00fcssen mehrere Monate abgewartet werden, um eine gen\u00fcgend hohe Abdeckung der eingereichten Rechnungen zu erreichen. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">In der AL wurden in den vergangenen 12 Monaten keine speziell kostenintensiven Analysen aufgenommen, weshalb die Kostensteigerung wahrscheinlich auf eine Mengensteigerung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Mengenausweitung muss unabh\u00e4ngig von den Tarifen insbesondere mit der verordnenden \u00c4rzteschaft angeschaut werden (z.</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">B. Massnahmen durch </span><span style=\"-aw-bookmark-end:_Hlk180501825\"></span><span style=\"font-family:Arial\">Fachgesellschaften bei Schilddr\u00fcsenhormontests). Das EDI evaluiert ausserdem kontinuierlich den Fortschritt von transAL-2. Wie ausgef\u00fchrt ist derzeit keine weitere lineare Senkung des AL-Tarifs vorgesehen. Ein weiterer Tarifeingriff wird aber gepr\u00fcft, falls es wider Erwarten bei transAL-2 zu Verz\u00f6gerungen kommen w\u00fcrde. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732665600000)\/","SubmittedBy":"Lohr Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1777449087000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1777535502143)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727222400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}