{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244044,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244044,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4044","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Abschuss des Rudels auf dem Mont Tendre. Der Kanton muss \u00fcber echte Handlungsm\u00f6glichkeiten verf\u00fcgen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Am 13. August 2024 reichte das D\u00e9partement de la Jeunesse, de l'environnement et de la s\u00e9curit\u00e9 (DJES) des Kantons Waadt beim BAFU ein neues Gesuch zum Abschuss von W\u00f6lfen ein. Es betraf die vollst\u00e4ndige Eliminierung des Rudels auf dem Mont Tendre, das f\u00fcr rund 20 Wolfsangriffe auf Herden im Waadtl\u00e4nder Jura verantwortlich gemacht wird. In dieser Region gibt es neben einigen einzelnen W\u00f6lfen f\u00fcnf Rudel, darunter auch das hier angesprochene Rudel.</p><p>In seinem Entscheid vom 3. September 2024 (also 3 Wochen nach Einreichung des Gesuchs) befand das BAFU :</p><ul><li>- Dass aufgrund des unerw\u00fcnschten Verhaltens des Rudels auf dem Mont Tendre, insbesondere wegen der zahlreichen Angriffe auf Rinder in gesch\u00fctzter Lage, gegen dieses Rudel vorgegangen werden muss.</li><li>- Dass die im vergangenen Jahr getroffenen Regulierungsmassnahmen, die auf Wolfswelpen abzielten, nicht die erhofften Auswirkungen hatten.</li><li>- Dass strengere Massnahmen umgesetzt werden m\u00fcssen, das heisst die vollst\u00e4ndige Eliminierung des Rudels auf dem Mont Tendre.</li></ul><p>Das BAFU gelangt daher zur Ansicht, dass das Gesuch des Kantons gerechtfertigt ist, weil durch den Abschuss zuk\u00fcnftige Sch\u00e4den an Nutztieren verhindert werden. Auch wenn das Rudel auf dem Mont Tendre eliminiert wird, l\u00e4ge die Zahl der Rudel in der Region immer noch \u00fcber der Mindestschwelle.</p><p>Aber das BAFU erw\u00e4hnt, dass aus Gr\u00fcnden des Schutzes der Jungtiere und der Mutter die Wolfswelpen zuerst geschossen werden m\u00fcssen (Art. 7, Abs. 4, JSG).</p><p>Bis zum 25. September gingen in der Region fast vierzig Angriffe mit t\u00f6dlichem Ausgang auf das Konto dieses Rudels. Zusammen mit den Angriffen der anderen Rudel im Waadtl\u00e4nder Jura ergibt das beinahe einen Angriff pro Nacht.</p><p>Seit dem 3. September liegen die Wildh\u00fcter jede Nacht auf der Lauer, um das Rudel abschiessen zu k\u00f6nnen, dies vor allem an Orten, an denen es zu Angriffen gekommen ist oder an denen die W\u00f6lfe mehrmals pro Nacht zur\u00fcckkehren.</p><p>Mehrmals pro Nacht sehen die Wildh\u00fcter durch ihr Visier erwachsene W\u00f6lfe, d\u00fcrfen diese aber aufgrund der Forderung des BAFU, in erster Linie junge W\u00f6lfe zu schiessen, nicht erlegen.</p><p>Eingedenk der Dringlichkeit und der mangelnden Wirksamkeit der bisherigen Massnahmen stelle ich dem Bundesrat die folgenden Fragen:</p><ul><li>- H\u00e4lt er die Frist von drei Wochen zwischen dem Antrag des Kantons und der vom BAFU erteilten Bewilligung f\u00fcr normal?</li><li>- Sollte er nicht den Abschuss des Rudels erlauben, ohne einschr\u00e4nkend die Erlegung von Jungw\u00f6lfen zu priorisieren?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1) Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) als zust\u00e4ndige Fachstelle des Bundes pr\u00fcft alle Regulierungsgesuche anhand einheitlicher Kriterien, um eine systematische und unvoreingenommene Beurteilung sicherzustellen. Anl\u00e4sslich der Sitzung der Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz JFK am 3. Mai 2024 hat das BAFU informiert, dass es vollst\u00e4ndige kantonale Gesuche innert maximal 15 Arbeitstagen beantwortet. In Anbetracht der Anzahl an Regulierungsgesuchen und der notwendigen Bearbeitungstiefe erachtet der Bundesrat diese Bearbeitungszeit als gerechtfertigt.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">2) </span><a name=\"_Hlk178849283\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Kantone haben bei Regulierungen von Wolfsrudeln die Einhaltung des Tierschutzes (vgl. Art. 4 Abs. 2 Tierschutzgesetz (TSchG, SR 455) sowie Art. 7 Abs. 4 Jagdgesetz (JSG, SR 922.0)) sicherzustellen. </span></a><a name=\"_Hlk178849295\"><span style=\"-aw-bookmark-end:_Hlk178849283\"></span><span style=\"font-family:Arial\">Die Auflage, wonach Jungtiere vor den Elterntieren zu erlegen sind, leitet sich aus diesen gesetzlichen Vorgaben ab, denn bis zu einem Alter von etwa sieben Monaten k\u00f6nnen Jungw\u00f6lfe nicht ohne ihre Eltern \u00fcberleben. Sie sind in dieser Zeit von der elterlichen Futterzufuhr abh\u00e4ngig.</span></a><span style=\"font-family:Arial\"> Ziel der erw\u00e4hnten Tierschutzvorschriften ist, dass im Rahmen der Regulierung keine elternlosen Jungtiere zur\u00fcckbleiben. </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732060800000)\/","SubmittedBy":"Nicolet Jacques","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734705550000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093146097)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727308800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Umwelt"}}