{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244061,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244061,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4061","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die H\u00e4lfte des Schweizer Atomstroms wird mit russischem Uran produziert. Wann ist Schluss damit?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Atomkraft ist wieder in aller Munde. Oft wird dabei die Unabh\u00e4ngigkeit der Stromproduktion gepriesen. Allerdings ist Atomstrom eine vollst\u00e4ndig von Uranimporten abh\u00e4ngige Energiequelle. Beinahe die H\u00e4lfte des Urans stammt vom russischen Staatskonzern \u00abRosatom\u00bb. Zwischen der zivilen und milit\u00e4rischen Nutzung der Atomkraft besteht eine enge Verbindung. In der Ukraine wurde von Russland \u00abRosatom\u00bb mit der Besetzung des AKW Saporischschja direkt in den Krieg einbezogen. \u00abRosatom\u00bb ist au\u00dferdem f\u00fcr das weltweit gr\u00f6\u00dfte Atomwaffenarsenal verantwortlich.</p><p>Ich bitte den Bundesrat in diesem Kontext um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ul><li>Die Schweiz ist f\u00fcr die Atomkraftwerde vollst\u00e4ndig von ausl\u00e4ndischem Uran abh\u00e4ngig. Die SES hat in einer Untersuchung berechnet, dass davon 45 % vom russischen Staatskonzern Rosatom stammen. Kann der Bundesrat diese Zahlen best\u00e4tigen? Woher stammen die restlichen 55%?</li><li>Die Stromkonzerne bieten keine Transparenz \u00fcber die Lieferketten von Uran. Ist der Bundesrat bereit, die Offenlegung der Uranquellen einzufordern?</li><li>Die Unabh\u00e4ngigkeit von problematischen Lieferanten geh\u00f6rt ebenfalls zu einer unabh\u00e4ngigen Stromproduktion. Inwiefern setzt sich der Bundesrat daf\u00fcr ein, dass Uranimporte aus Russland beendet werden? Bis wann?</li><li>Ist der Bundesrat der Ansicht, dass die Stromkonzerne einen Beitrag leisten sollten zur Unabh\u00e4nigkeit von russischem Uran? Falls ja, ist er bereit, dies einzufordern?</li><li>Der Einkauf von Uran von Rosatom st\u00e4rkt die Atommacht Russland direkt. Das steht im Widerspruch zu den Bem\u00fchungen der nuklearen R\u00fcstungskontrolle. Wird sich der Bundesrat international daf\u00fcr einsetzen, dass Uran aus Russland sanktioniert wird?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1. und 2. Die Beschaffung des Brennstoffs f\u00fcr die Schweizer Kernkraftwerke erfolgt auf Basis privatrechtlicher Vertr\u00e4ge der Kernkraftwerksbetreiber. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Das Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) ist unter anderem zust\u00e4ndig f\u00fcr die Aufsicht \u00fcber die Kernbrennstoffbuchhaltung. Soweit es der Vollzug der Kernenergiegesetzgebung erfordert, sind den Aufsichtsbeh\u00f6rden s\u00e4mtliche Ausk\u00fcnfte zu geben, die f\u00fcr eine umfassende Beurteilung oder Kontrolle erforderlich sind (Art. 73 des Kernenergiegesetzes). Gegen\u00fcber den Aufsichtsbeh\u00f6rden best\u00fcnde somit bei Bedarf bereits eine Pflicht zur Offenlegung. Allerdings ergab sich bisher kein entsprechender Bedarf, so dass der Bundesrat keinen Einblick in die Vertr\u00e4ge hat und die genannten Zahlen nicht best\u00e4tigen kann.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><a name=\"_Hlk178662473\"><span style=\"font-family:Arial\">3. und 4. </span></a><span style=\"font-family:Arial\">Die Kernkraftwerksbetreiber haben bereits selbst angek\u00fcndigt, keine neuen Liefervertr\u00e4ge f\u00fcr Brennstoff aus russischen Quellen mehr abschliessen zu wollen. Die bestehenden Vertr\u00e4ge sind langfristig und nach Information der Kernkraftwerksbetreiber w\u00fcrde eine vorzeitige K\u00fcndigung Schadensersatzforderungen mit sich ziehen. Deshalb sieht der Bundesrat keinen Bedarf, die Unabh\u00e4ngigkeit von russischem Uran gesetzlich einzufordern.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">5. Der Bundesrat hat am 28. Februar 2022 entschieden, die Sanktionen der Europ\u00e4ischen Union (EU) gegen Russland zu \u00fcbernehmen, vgl. Antwort auf die Ip. Brenzikofer 24.3644 \u00abModernisierung Beznau\u00bb. Allf\u00e4llige neue Sanktionsmassnahmen der EU, darunter solche im Nuklearbereich, werden im Einzelfall gepr\u00fcft. </span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732060800000)\/","SubmittedBy":"Schlatter Marionna","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734706025000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|9|15|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093196860)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727308800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Sicherheitspolitik|Wirtschaft|Energie"}}