{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244120,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244120,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4120","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Umfassende Analyse der Auswirkungen von k\u00fcnstlicher Intelligenz auf Berufe, in denen \u00fcber 75 Prozent der Besch\u00e4ftigten in der Schweiz Frauen sind","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Auswirkungen der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) auf die sogenannten Frauenberufe in der Schweiz, das heisst Berufe, in denen mehr als 75 Prozent der Besch\u00e4ftigten Frauen sind, zu pr\u00fcfen und einen detaillierten Bericht dazu vorzulegen. Der Bericht soll auch konkrete Massnahmen zum Schutz dieser Berufe und zur Unterst\u00fctzung der Arbeitskr\u00e4fte angesichts dieses technologischen Wandels vorschlagen. Er soll insbesondere:</p><p>- die in der Schweiz am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdeten Berufe genau identifizieren,</p><p>- die m\u00f6glichen Auswirkungen auf die Besch\u00e4ftigung, die Arbeitsbedingungen und das Einkommen kurz-, mittel- und langfristig bewerten,</p><p>- untersuchen, welche Kompetenzen f\u00fcr die Anpassung an diesen technologischen Wandel erforderlich sind,</p><p>- gezielte Weiterbildungs- und Umschulungsmassnahmen vorschlagen,</p><p>- Anreizsysteme f\u00fcr Unternehmen und Institutionen pr\u00fcfen, die mit Blick auf die KI in die Ausbildung und Unterst\u00fctzung ihrer weiblichen Angestellten investieren.</p>","ReasonText":"<p>Das Aufkommen der KI ver\u00e4ndert den Arbeitsmarkt rasant. J\u00fcngste Beobachtungen legen nahe, dass sogenannte Frauenberufe von der KI-bedingten Automatisierung besonders stark betroffen sein k\u00f6nnten. Dies zeigt beispielsweise die Goldman-Sachs-Studie \u00abThe Potentially Large Effects of AI on Economic Growth\u00bb von M\u00e4rz 2023, in der es heisst, dass in den USA 8 von 10 Frauen (gegen\u00fcber 6 von 10 M\u00e4nnern) einen Beruf aus\u00fcben, der durch KI ersetzt werden k\u00f6nnte. Derzeit liegen nur sehr wenige umfassende Studien zu diesem speziellen Thema vor, was dieses Postulat umso dringlicher und wichtiger macht. Diese Entwicklung k\u00f6nnte n\u00e4mlich die bestehenden geschlechtsspezifischen Ungleichheiten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt noch versch\u00e4rfen.</p><p>Dieses Postulat zielt darauf ab, die m\u00f6glicherweise diskriminierenden Auswirkungen der KI fr\u00fchzeitig zu erkennen und abzuschw\u00e4chen und gleichzeitig die weiblichen Arbeitskr\u00e4fte in der Schweiz auf die Risiken und Chancen der digitalen Wirtschaft vorzubereiten. Es steht in Einklang mit den Bem\u00fchungen der Schweiz, die Gleichstellung der Geschlechter, eine verantwortungsvolle Innovation und den Schutz der verletzlichen Bev\u00f6lkerungsgruppen zu f\u00f6rdern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) ist als Grundlagentechnologie ein wesentlicher Bestandteil der fortschreitenden Digitalisierung. Die Auswirkungen der Entwicklungen im Bereich der KI auf den Arbeitsmarkt sind in den vergangenen Jahren verst\u00e4rkt ins Blickfeld geraten. Die KI unterscheidet sich von anderen Automatisierungstechnologien, z.B. industriellen Robotern, dahingehend, dass sie das Spektrum von potenziell automatisierbar erscheinenden T\u00e4tigkeiten erweitert. KI-gest\u00fctzte Anwendungen verf\u00fcgen damit \u00fcber das Potenzial, Berufe zu ver\u00e4ndern, die von bisherigen Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung vergleichsweise wenig betroffen waren.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Einsatz von KI bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Die OECD weist im Employment Outlook 2023 darauf hin, dass die aktuellen und insbesondere die k\u00fcnftigen Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt schwierig absch\u00e4tzbar sind. Unsicherheiten bestehen auch in Bezug auf unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und M\u00e4nner. Eine Analyse von Avenir Suisse anhand von Daten der Schweizerischen Arbeitskr\u00e4fteerhebung (SAKE) kam k\u00fcrzlich zum Schluss, dass Frauen h\u00e4ufiger als M\u00e4nner in Berufen t\u00e4tig sind, die von KI wenig tangiert sein d\u00fcrften (z.B. personenbezogene Dienstleistungst\u00e4tigkeiten). Ebenso sind Frauen in Berufen, die von KI potenziell betroffen sind und in denen eine Automatisierung von T\u00e4tigkeiten denkbar ist, leicht \u00fcbervertreten (z.B. B\u00fcro- und Sekretariatsberufe). Hingegen sind sie weniger h\u00e4ufig als M\u00e4nner in Berufen t\u00e4tig, in denen KI voraussichtlich unterst\u00fctzend wirkt. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die Anpassungsf\u00e4higkeit der Arbeitskr\u00e4fte wird in einer Arbeitswelt mit zunehmender Durchdringung von KI-Anwendungen ein zentraler Erfolgsfaktor bleiben und k\u00f6nnte noch weiter an Bedeutung gewinnen. Diesbez\u00fcglich ist die Schweiz gut aufgestellt. Berufe und T\u00e4tigkeiten ver\u00e4nderten sich in den vergangenen Jahrzehnten laufend, ohne dass sich daraus negative Auswirkungen auf die Erwerbsbeteiligung oder die Qualit\u00e4t der Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse ergaben. Der Bericht \u00abBed\u00fcrfnisse des Arbeitsmarktes und der Arbeitskr\u00e4fte \u2013 nachhaltige Berufsentwicklung\u00bb des Bundesrates vom 8. Dezember 2023 best\u00e4tigte die F\u00e4higkeit des Bildungswesens, bedarfsgerechte Bildungsgef\u00e4sse anzubieten und bei Bedarf zeitnah an Ver\u00e4nderungen anzupassen.</span><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:spaces\">&#xa0;&#xa0; </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:6pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (SECO) erstellt zuhanden des Bundesrates regelm\u00e4ssig Monitoring-Berichte \u00fcber die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt. Der n\u00e4chste Monitoring-Bericht wird voraussichtlich im Jahr 2027 erscheinen. Dieser Bericht wird sich mit den Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt auseinandersetzen und allf\u00e4lligen Handlungsbedarf evaluieren. Dabei sollen auch Unterschiede nach dem Geschlecht ber\u00fccksichtigt werden. Der Bundesrat erachtet das Erstellen eines zus\u00e4tzlichen Berichts aus heutiger Sicht als nicht zielf\u00fchrend. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732060800000)\/","SubmittedBy":"Revaz Estelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1781097534000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|34|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1781097545903)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727308800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}