{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244160,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244160,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4160","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Aufwertung der Sozialarbeit im Zusammenhang mit Gesundheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht einerseits zu pr\u00fcfen, wie die Koordination zwischen den Leistungen der Pflege und der Sozialarbeit im Gesundheitssystem verbessert werden kann. Dazu sollen die positiven Auswirkungen der Sozialarbeit auf das Gesundheitswesen nachgewiesen werden. Andererseits sollen Finanzierungsmodelle zur Unterst\u00fctzung dieser Massnahmen untersucht werden, z. B. die Schaffung von Krankenversicherungstarifen f\u00fcr Leistungen der Sozialarbeit im ambulanten und station\u00e4ren Bereich.</p>","ReasonText":"<p>Die Sozialarbeit spielt im Gesundheitswesen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, die Lebensqualit\u00e4t der Patientinnen und Patienten zu verbessern, die Koordination der Gesundheitsversorgung zu erleichtern sowie Krisen und einer Verschlechterung der Lebensbedingungen vorzubeugen. Chronische Krankheiten und Multimorbidit\u00e4t f\u00fchren oft zu komplexen sozialen Problemen, die das Fachwissen von Fachkr\u00e4ften der sozialen Arbeit erfordern. Die Schlussfolgerungen des NFP74 haben gezeigt, dass Patientinnen und Patienten w\u00e4hrend und nach ihrem Spitalaufenthalt gezielte Behandlung und Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen, die ihre soziale Situation ber\u00fccksichtigen, um die gesundheitliche Chancengleichheit zu verbessern und die Inanspruchnahme von Spitalleistungen zu reduzieren. In seiner Strategie \"Gesundheit 2030\" erkennt der Bundesrat die Bedeutung der sozialen Rahmenbedingungen an. Mit ihren Kompetenzen k\u00f6nnen Fachleute der sozialen Arbeit einen entscheidenden Beitrag leisten.</p><p>&nbsp;</p><p>In den Berufen der Sozialarbeit und des Gesundheitswesens gibt es erhebliche Rekrutierungsschwierigkeiten, wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation 24.3356 betont hat. Die Situation der Sozialarbeit in Verbindung mit Gesundheit an der Schnittstelle dieser beiden Sektoren verdient besondere Aufmerksamkeit. Angesichts mangelnder Anerkennung und schwieriger Arbeitsbedingungen ist der Beruf mit einem zunehmenden Fachkr\u00e4ftemangel konfrontiert, was sich direkt auf die Qualit\u00e4t der Pflege und die Gesundheitskosten auswirkt.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Fragmentierung der Finanzierungssysteme und die uneinheitlichen Regelungen im Gesundheits- und Sozialwesen erschweren diese Integration. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es von entscheidender Bedeutung, ein nachhaltiges Finanzierungsmodell f\u00fcr die Leistungen der Sozialarbeit zu entwickeln, z. B. entsprechende Krankenversicherungstarife. Die so geschaffene Anerkennung w\u00fcrde die Qualit\u00e4t der f\u00fcr die Patientinnen und Patienten erbrachten Leistungen verbessern und gleichzeitig langfristig zu Einsparungen f\u00fchren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung, dass die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t der Patientinnen und Patienten aber auch zu einer verbesserten Koordination der Leistungen der medizinischen Gesundheitsversorgung beitr\u00e4gt. Es ist unbestritten, dass einerseits viele Erkrankungen auch soziale Folgeprobleme ausl\u00f6sen k\u00f6nnen und andererseits das soziale Umfeld eines Patienten oder einer Patientin einen wichtigen Einfluss auf den Behandlungserfolg und damit den Krankheitsverlauf haben kann. Eine systematisch etablierte Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheits- und dem Sozialbereich ist erw\u00fcnscht, denn diese Zusammenarbeit w\u00fcrde den betroffenen Patientinnen und Patienten helfen sowie die Grundversorger und Spezialisten entlasten. Die Thematik ist deshalb auch Gegenstand der Arbeiten zur \u00abAgenda Grundversorgung\u00bb, die vom EDI im November 2024 lanciert wurden mit dem Ziel, zusammen mit den beteiligten Akteuren Massnahmen zur St\u00e4rkung der Grundversorgung zu erarbeiten.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) \u00fcbernimmt grunds\u00e4tzlich nur Kosten f\u00fcr jene Leistungen, die der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind entsprechend auch nicht als Leistungserbringer nach dem Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung (KVG, SR 832.10) anerkannt und k\u00f6nnen keine Leistungen zulasten OKP abrechnen. Die Leistungen der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind von Kantonen und Gemeinden zu finanzieren. Einer \u00c4nderung der Finanzierung steht der Bundesrat kritisch gegen\u00fcber. Namentlich die im Postulat vorgeschlagene Finanzierung von gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit im Rahmen der OKP w\u00e4re systemfremd und k\u00e4me zudem einer Verlagerung der Kosten von der \u00f6ffentlichen Hand hin zu den Pr\u00e4mienzahlenden gleich. </span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Vor dem Hintergrund der steigenden Krankenkassenpr\u00e4mien erachtet der Bundesrat die Erarbeitung eines gesonderten Berichtes als nicht angezeigt und beantragt deshalb die Ablehnung des Postulates.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732665600000)\/","SubmittedBy":"Fivaz Fabien","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1777450550000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2836|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1777536966527)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727308800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz|Gesundheit"}}