{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244180,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244180,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4180","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Versuchsstation N\u00e4hrstofffl\u00fcsse im Kanton Luzern und Kosten durch Ammoniakemissionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat antwortete auf meine Interpellation <a href=\"https://che01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.parlament.ch%2Fde%2Fratsbetrieb%2Fsuche-curia-vista%2Fgeschaeft%3FAffairId%3D20234482&amp;data=05%7C02%7Cmichael.toengi%40parl.ch%7Ca13a8d24f39c4a29d20b08dcdcb97fba%7C0cf3ddc638a5480885f1cae22925a1b0%7C0%7C0%7C638627936469686814%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=77StIP%2BqXdikbgmgk3jEgkBN5LQo5swE1QOQnOwWnFQ%3D&amp;reserved=0\">23.4482</a>, die Versuchsstation \u00abN\u00e4hrstofffl\u00fcsse\u00bb im Kanton Luzern verlaufe erfolgreich und geniesse eine hohe Akzeptanz bei den beteiligten Kreisen.</p><p>Gleichzeitig schreibt er, Ammoniak mache einen Drittel der Feinstaubmasse in der Schweiz aus, welche bei erh\u00f6hter Exposition direkt zusammenh\u00e4nge mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen, insbesondere auf die Atemwege und das Herzkreislaufsystem. Wie ich bereits in meiner Ip. 23.4482 erw\u00e4hnte, f\u00fchrte Feinstaub laut eines SRF-Beitrags vom letzten Dezember im Jahr 2019 in der Schweiz zu 2'240 vorzeitigen Todesf\u00e4llen.</p><p>Der Bundesrat schreibt auch: \u00abGrunds\u00e4tzlich sind landwirtschaftliche Ammoniakemissionen soweit zu begrenzen, als dies technisch m\u00f6glich und wirtschaftlich tragbar ist.\u00bb</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ol><li>Wer sind die beteiligten Kreise? Geh\u00f6ren dazu auch Umweltverb\u00e4nde, Wasserversorger, Naturschutzfachstellen und die f\u00fcr die Bel\u00fcftung der Seen zust\u00e4ndigen Instanzen?</li><li>Wann werden die in der Interpellation genannten Analysen ver\u00f6ffentlicht, so dass Schl\u00fcsse bzw. Empfehlungen durch Dritte analysiert werden k\u00f6nnen?</li><li>Bez\u00fcglich des Zusammenhangs der Ammoniak-Emissionen und negativen Auswirkungen auf die Gesundheit: Welche volkswirtschaftlichen Kosten entstehen durch die entsprechenden vorzeitigen Erkrankungen und Todesf\u00e4lle?&nbsp;</li><li>Welche Kosten entstehen durch die Umweltsch\u00e4den, die auf&nbsp; Grund dieser Ammoniak-Emissionen entstehen?</li><li>Welche dieser externen Kosten werden heute bereits durch die Verursacher abgegolten?&nbsp;</li><li>Wie greift hier das Verursacherprinzip?</li><li>Wie kann die wirtschaftliche Tragbarkeit ermittelt werden, wenn die Kosten der negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und auf die Umwelt, beispielsweise bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen oder bei der Sanierung von Schweizer Seen, separat von der Bev\u00f6lkerung durch Krankenkassenpr\u00e4mien und Steuern bezahlt werden?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">1) Die strategischen Projektpartner der Versuchsstation N\u00e4hrstofffl\u00fcsse sind der Luzerner B\u00e4uerinnen- und Bauernverband (LBV), die Genossenschaft Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP), der Verband der Schweizerischer Schweinezucht- und Schweineproduzenten (Suisseporcs) sowie die landwirtschaftliche Beratungszentrale Agridea. Ein weiterer wichtiger Projektpartner ist der Kanton Luzern mit den Dienststellen Landwirtschaft und Wald (LAWA) sowie Umwelt und Energie (UWE). Die Umwelt- und Naturschutzverb\u00e4nde werden regelm\u00e4ssig \u00fcber Veranstaltungen und Erkenntnisse der Versuchsstation informiert.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">2) Die Versuchsstation informiert regelm\u00e4ssig \u00fcber ihre Aktivit\u00e4ten. Zur Verf\u00fcgung stehende Erkenntnisse fliessen bereits heute in weiterf\u00fchrende Forschungsprojekte ein. Ausf\u00fchrlichere Publikationen sind nach Abschluss des ersten Teilprojektes Mitte 2025 vorgesehen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">3) und 4) In der Schweiz werden die externen Kosten f\u00fcr gesundheitliche Auswirkungen durch Ammoniakemissionen \u2013 basierend auf dem Ansatz des \u00abEuropean Nitrogen Assessment\u00bb und unter Ber\u00fccksichtigung der Schweizer Emissionszahlen 2022 \u2013 auf den Bereich von 90 bis 900 Millionen Franken pro Jahr gesch\u00e4tzt. Auf derselben Basis aufbauend betragen die Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die Sch\u00e4den f\u00fcr \u00d6kosysteme auf 90 bis 440</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">Millionen Franken pro Jahr. Diese monet\u00e4ren Absch\u00e4tzungen sind mit Annahmen und grossen Unsicherheiten verbunden, weshalb die Bandbreite so gross angelegt ist.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">5) und 6) Die Kosten f\u00fcr die Umsetzung von umweltrechtlichen Bestimmungen zur Minderung von Ammoniakemissionen werden durch die Landwirtschaft mitgetragen. Beispielsweise werden emissionsmindernde Ausbringverfahren von G\u00fclle sowie die Abdeckung von G\u00fcllelagern heute von den Betrieben getragen, Stallbau- sowie F\u00fctterungsmassnahmen werden durch den Bund finanziell unterst\u00fctzt. Bei der Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2030 stellt gem\u00e4ss dem Postulatsbericht \u00abZuk\u00fcnftige Ausrichtung der Agrarpolitik\u00bb die Erh\u00f6hung der Transparenz und der Kostenwahrheit ein Handlungsfeld zur Erreichung der Ziele der Bundesverfassung dar.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">7) Die wirtschaftliche Tragbarkeit bezieht sich hier auf die Kosten der Massnahmen zur vorsorglichen Emissionsbegrenzung und richtet sich nach der Luftreinhalte-Verordnung (LRV, SR</span><span style=\"font-family:Arial\">&#xa0;</span><span style=\"font-family:Arial\">814.318.142.1). Es besteht kein direkter Zusammenhang mit den externen Kosten.</span></p></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732665600000)\/","SubmittedBy":"T\u00f6ngi Michael","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734702830000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093292830)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727395200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}