{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244201,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244201,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4201","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die SRG schaltet UKW vorzeitig ab. Weniger Leistungen und mehr Kosten f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Aufgrund eines Bundesratsentscheids vom Oktober 2023 k\u00f6nnen Radioprogramme noch bis Dezember 2026 \u00fcber UKW ausgestrahlt werden (\"letzte Verl\u00e4ngerung\"). Die SRG hat jedoch beschlossen, UKW bereits im Dezember 2024 abzuschalten und damit die vom Bundesrat gew\u00e4hrte Fristverl\u00e4ngerung nicht in Anspruch zu nehmen.</p><p>Ich frage den Bundesrat:</p><ul><li>Was h\u00e4lt er vom Entscheid der SRG, UKW bereits im Dezember 2024 abzuschalten?</li><li>Dieser Entscheid wurde vom Verwaltungsrat der SRG Ende Juni, also 6 Monate vor der Abschaltung, gef\u00e4llt: Wie beurteilt der Bundesrat diesen Zeitplan?</li><li>Die Abschaltung von UKW bedeutet, dass Hunderttausende von perfekt funktionierenden Radioger\u00e4ten \u00fcberfl\u00fcssig werden. Wie l\u00e4sst sich dies mit den Bestrebungen f\u00fcr eine nachhaltige Wirtschaft vereinbaren?</li><li>Rund 2 Millionen Fahrzeuge in der Schweiz sind nicht mit DAB+-Radios ausgestattet. Die betroffenen Fahrzeuglenkerinnen und -lenker werden die Programme der SRG in ihren Autos also nicht mehr h\u00f6ren k\u00f6nnen. Bestraft werden Halterinnen und Halter von \u00e4lteren Autos, die verst\u00e4ndlicherweise keine neuen Ger\u00e4ten mit zweifelhafter Funktionalit\u00e4t anschaffen wollen. Wie beurteilt der Bundesrat diese Situation?</li><li>Ist es wirklich angebracht, dass die Schweizer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger weiterhin die teuerste TV-Geb\u00fchr der Welt bezahlen m\u00fcssen, obwohl das Angebot deutlich reduziert wird, bzw. dass sie zus\u00e4tzliche Kosten auf sich nehmen m\u00fcssen, um es (vielleicht) weiterhin nutzen zu k\u00f6nnen?</li><li>Ist der Bundesrat nicht auch der Ansicht, dass die Abschaltung von UKW die H\u00f6rerschaft von SRG-Radioprogrammen weiter schwinden l\u00e4sst und dass sich das Publikum, anstatt neue Ger\u00e4te oder - wo m\u00f6glich - Adapter zu kaufen, einfach anderen (privaten oder ausl\u00e4ndischen) Sendern zuwenden wird?</li><li>Wie beurteilt der Bundesrat die Versorgung abgelegener Regionen mit dem DAB+-Signal?</li><li>In welchen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern haben die \u00f6ffentlich-rechtlichen Radioanstalten die Ausstrahlung ihrer Programme \u00fcber UKW eingestellt?</li></ul>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><ol type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Der Bundesrat hat am 25. Oktober 2023 die UKW-Funkkonzessionen letztmalig bis 2026 verl\u00e4ngert, um der Radiobranche individuelle Abschaltl\u00f6sungen zu erm\u00f6glichen. Der SRG ist freigestellt, wann sie ihre UKW-Verbreitung einstellt. Das Vorgehen der SRG ist mit dem Entscheid des Bundesrats vereinbar.</span></li></ol><p style=\"margin-top:0pt; margin-left:36pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol start=\"2\" type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>F\u00fcr einen Grossteil der Vertr\u00e4ge zum Betrieb der UKW-Standorte galt eine K\u00fcndigungsfrist von 6 Monaten. Der Zeitpunkt des Entscheids war so gew\u00e4hlt, dass diese Vertr\u00e4ge fristgerecht gek\u00fcndigt werden konnten. </span></li></ol><p style=\"margin-top:0pt; margin-left:36pt; margin-bottom:0pt; line-height:13pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol start=\"3\" type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Alte Radios k\u00f6nnen gut recycelt werden, Ersatzteile aus alten UKW-Radios sind in der Recyclingindustrie sogar besonders begehrt. </span></li></ol><p style=\"margin-top:0pt; margin-left:36pt; margin-bottom:0pt; line-height:13pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol start=\"4\" type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Zwar ist in der Schweiz die Anzahl Autos mit UKW-Radio weiterhin betr\u00e4chtlich. Durch die Pflicht zum DAB+-Standard f\u00fcr Neuwagen nimmt aber die Zahl von Autos mit DAB+ laufend zu. F\u00fcr Autoradios gibt es einfache und g\u00fcnstige Umr\u00fcstungsm\u00f6glichkeiten.</span><span style=\"-aw-import:spaces\">&#xa0;&#xa0; </span></li></ol><p style=\"margin-top:0pt; margin-left:36pt; margin-bottom:0pt; line-height:13pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol start=\"5\" type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Der Empfang von Radioprogrammen ist \u00fcber DAB+ weiterhin kostenfrei und im Gegensatz zur Verbreitung \u00fcber Internet nicht an ein Datenvolumen gekn\u00fcpft. Der Hauptvektor f\u00fcr die Radioverbreitung ist bereits seit 2020 DAB+, die UKW-Verbreitung ist seither freiwillig. F\u00fcr die Rundfunkveranstalter ist die Doppelverbreitung \u00fcber UKW und DAB+ sehr teuer. Da der Grossteil der Nutzung bereits heute \u00fcber digitale Kan\u00e4le erfolgt, sind viele Rundfunkveranstalter, darunter auch die SRG, der Ansicht, dass es nicht mehr gerechtfertigt ist, in die UKW-Infrastruktur zu investieren. </span></li></ol><p style=\"margin-top:0pt; margin-left:36pt; margin-bottom:0pt; line-height:13pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol start=\"6\" type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Nur noch rund 10 Prozent der Bev\u00f6lkerung h\u00f6rt Radio ausschliesslich \u00fcber UKW. Es kann sein, dass einige dieser Personen nach der UKW-Abschaltung der SRG auf private oder ausl\u00e4ndische Programme ausweichen. Die bisherige Erfahrung deutet aber darauf hin, dass Radioh\u00f6rer ihrem Lieblingssender im Allgemeinen sehr treu sind und dass die Mehrheit diesem auf einen digitalen Verbreitungsweg folgt. </span></li></ol><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol start=\"7\" type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>Die DAB+-Verbreitung in der Schweiz ist praktisch fl\u00e4chendeckend, es gibt nur einzelne Ortschaften ohne ausreichenden DAB+-Empfang. </span></li></ol><p style=\"margin-top:0pt; margin-left:36pt; margin-bottom:0pt; line-height:13pt; widows:0; orphans:0\"><span style=\"font-family:Arial; font-size:11pt; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><ol start=\"8\" type=\"1\" style=\"margin:0pt; padding-left:0pt\"><li style=\"margin-left:15.5pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; padding-left:2.5pt; font-family:Arial; font-size:11pt\"><span>In Norwegen wurde die nationale Radioverbreitung \u00fcber UKW bereits 2017 eingestellt. Einige kleine Lokalradios senden weiterhin \u00fcber UKW, w\u00e4hrend die grossen Privatsender auf DAB+ umgestiegen sind. Mehrere L\u00e4nder bereiten sich auf den Umstieg von UKW zu DAB+ vor, zum Beispiel Belgien, Deutschland oder Frankreich.</span></li></ol></div>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1730851200000)\/","SubmittedBy":"Quadri Lorenzo","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1734702615000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|48|2446","Category":null,"Modified":"\/Date(1763093190070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1727395200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5205,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Verkehr|Steuer"}}