{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244257,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244257,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4257","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Zielgerichtete Regulierung des Wolfs mit weniger B\u00fcrokratie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die aktuell diskutierte R\u00fcckstufung des Wolfs von Anhang 2 (streng gesch\u00fctzt) zu Anhang 3 (gesch\u00fctzt) im Rahmen der Berner Konvention aktiv zu unterst\u00fctzen und gleichzeitig die notwendigen rechtlichen Anpassungen vorzunehmen, damit die Schweiz \u00fcber eine regional differenzierte Bestandesregulierung mit weniger B\u00fcrokratie verf\u00fcgt, so dass der Wolf im Rahmen bestimmter Abschussquoten bejagt werden kann. In diesem Zusammenhang ist auch die Frage zu pr\u00fcfen, inwieweit die Kantone wolfsfreie Zonen ausscheiden k\u00f6nnen.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Minderheit (Crevoisier Crelier, Graf Maya, Stocker) beantragt, die Motion abzulehnen.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Die Wolfspopulation in der Schweiz ist in den letzten 12 Jahren exponentiell gewachsen, mit schwerwiegenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen f\u00fcr die betroffenen Regionen. Die aktuellen Rechtsgrundlagen reichen nicht aus.</p><p>Die in Aussicht stehende R\u00fcckstufung des Wolfs in der Berner Konvention von Anhang 2 (streng gesch\u00fctzt) zu Anhang 3 (gesch\u00fctzt) hat die Schweiz regelm\u00e4ssig unterst\u00fctzt. Diese Position ist weiterhin aktiv zu vertreten.</p><p>Der entsprechende Spielraum gilt es konsequent auszusch\u00f6pfen.</p><p>Der Bundesrat soll insbesondere eine regional differenzierte Bestandesregulierung einf\u00fchren. Erreichen Regionen bestimmte Schwellenwerte hinsichtlich Population, soll der Wolf im Rahmen bestimmter Abschussquoten, die der Bund nach Anh\u00f6rung der jeweiligen Kantone festlegt, bejagt werden k\u00f6nnen.&nbsp;Schonzeiten sind regelm\u00e4ssig zu \u00fcberpr\u00fcfen und entsprechend festzulegen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<div><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Bereits 2022 stellte die Schweiz anl\u00e4sslich der Sitzung des St\u00e4ndigen Ausschusses der Berner Konvention den Antrag auf eine Herabstufung des Schutzstatus des Wolfs von \u00abstreng gesch\u00fctzt\u00bb auf \u00abgesch\u00fctzt\u00bb. Der Schweizer Antrag wurde abgelehnt. Sollte der Vorschlag zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfs im Dezember 2024 eingebracht werden, wird die Schweiz ihn unterst\u00fctzen.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Das im Dezember 2022 revidierte Jagdgesetz (JSG, SR 922.0) ist mit beiden Schutzstatus des Wolfes vereinbar. Die Revision erm\u00f6glicht den Kantonen, unter bestimmten Bedingungen proaktiv in die Wolfsbest\u00e4nde einzugreifen. Dadurch haben die Kantone einen gr\u00f6sseren Handlungsspielraum bei der Regulierung und k\u00f6nnen bereits t\u00e4tig werden, bevor es zu Sch\u00e4den oder zu schadenstiftendem Verhalten von W\u00f6lfen kommt. Der Bundesrat geht davon aus, dass die W\u00f6lfe durch die pr\u00e4ventive Regulierung wieder scheuer werden.</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial; -aw-import:ignore\">&#xa0;</span></p><p style=\"margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt\"><span style=\"font-family:Arial\">Die in der Motion verlangte Bejagung des Wolfes oder die Einf\u00fchrung von wolfsfreien Zonen w\u00fcrden eine neuerliche Gesetzesanpassung bedingen. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das erst vor Kurzem ge\u00e4nderte Jagdgesetz und die angepassten Verordnungsbestimmungen ihre Wirkung entfalten sollen, bevor weitere Anpassungen gepr\u00fcft werden. Sollten die Ziele der revidierten rechtlichen Grundlagen nicht erreicht werden k\u00f6nnen, wird der Bundesrat zu gegebener Zeit zus\u00e4tzliche Massnahmen pr\u00fcfen. </span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1732665600000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1746555294000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":"IV","Modified":"\/Date(1763093246927)\/","SubmissionDate":"\/Date(1728604800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}