{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244330,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244330,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4330","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die berufliche Vorsorge der jungen Arbeitnehmenden verbessern ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Verordnung \u00fcber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV&nbsp;2) zu \u00e4ndern, um die berufliche Vorsorge der jungen Arbeitnehmenden zu verbessern; insbesondere soll Artikel&nbsp;60a Absatz&nbsp;2 BVV&nbsp;2 wie folgt angepasst werden:<br>Der H\u00f6chstbetrag der Einkaufssumme reduziert sich um ein Guthaben in der S\u00e4ule&nbsp;3a, soweit es die aufgezinste Summe der j\u00e4hrlichen gem\u00e4ss Artikel&nbsp;7 Absatz&nbsp;1 Buchstabe&nbsp;a der Verordnung vom 13.&nbsp;November 1985 \u00fcber die steuerliche Abzugsberechtigung f\u00fcr Beitr\u00e4ge an anerkannte Vorsorgeformen vom Einkommen h\u00f6chstens abziehbaren Beitr\u00e4ge ab vollendetem <strong>18</strong>. Altersjahr der versicherten Person \u00fcbersteigt. Bei der Aufzinsung kommen die jeweils g\u00fcltigen BVG-Mindestzinss\u00e4tze zur Anwendung.</p>","ReasonText":"<p>Laut den geltenden gesetzlichen Bestimmungen (Art.&nbsp;79b&nbsp;Abs.&nbsp;1 BVG, Art.&nbsp;60a&nbsp;Abs.&nbsp;2 BVV&nbsp;2 und Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Bst.&nbsp;a BVV&nbsp;3) reduziert sich der H\u00f6chstbetrag der Einkaufssumme um das Guthaben in der S\u00e4ule&nbsp;3a, soweit es die h\u00f6chstens abziehbaren Beitr\u00e4ge ab vollendetem 24.&nbsp;Altersjahr \u00fcbersteigt.&nbsp;</p><p>Diese Bestimmung soll vor allem verhindern, dass eine selbstst\u00e4ndigerwerbende Person, die \u00fcber umfassende M\u00f6glichkeiten zum Aufbau einer S\u00e4ule&nbsp;3a verf\u00fcgt, erhebliche Eink\u00e4ufe in die 2.&nbsp;S\u00e4ule t\u00e4tigen kann, wenn sie in der zweiten H\u00e4lfte ihrer beruflichen Laufbahn in ein Angestelltenverh\u00e4ltnis wechselt. Diese Regelung wirkt sich auf junge Arbeitnehmende, die ab ihrem 18.&nbsp;Altersjahr in die S\u00e4ule&nbsp;3a einzahlen, allerdings negativ aus.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>In seiner Antwort auf die Interpellation&nbsp;24.3492 anerkennt der Bundesrat, dass die jungen Erwachsenen zum Teil benachteiligt sein k\u00f6nnen. Er h\u00e4lt jedoch gleichzeitig fest, dass nur ein kleiner Teil der Jugendlichen zwischen 18 und 24&nbsp;Jahren Beitr\u00e4ge in die S\u00e4ule&nbsp;3a einzahlen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Wie ich der Interpellation 24.3492 ausgef\u00fchrt habe, sind Jugendliche, die zwischen 18 und 24 Jahren Beitr\u00e4ge in die S\u00e4ule&nbsp;3a einzahlen, benachteiligt, wenn sie in ihrer beruflichen Laufbahn Eink\u00e4ufe t\u00e4tigen wollen. Dieser Betrag kann sich f\u00fcr einen jungen Menschen auf \u00fcber 40&nbsp;000 Franken belaufen. Lernende, die nach ihrer Ausbildung ihre erste Stelle antreten, bekommen die Auswirkungen besonders stark zu sp\u00fcren.</p><p>&nbsp;</p><p>Laut dem Vorsorgebarometer&nbsp;2024 der Raiffeisen zahlen immer mehr Jugendliche zwischen 18 und 24&nbsp;Jahren Beitr\u00e4ge in die S\u00e4ule&nbsp;3a ein. Angesichts der zahlreichen Werbeanzeigen der Banken und Versicherungen, die sich an junge Menschen richten, wird diese Zahl in naher Zukunft noch zunehmen. Diese Regelung muss daher m\u00f6glichst rasch angepasst werden, damit junge Arbeitnehmende beim Einkauf nicht benachteiligt und nicht daran gehindert werden, ihre finanzielle Situation im Alter zu verbessern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Wie bereits in seiner Antwort auf die Interpellation Broulis (24.3492 \u00abAltersvorsorge. Werden junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Unrecht benachteiligt?\u00bb) dargelegt, ist der Bundesrat der Ansicht, dass eine Anpassung der geltenden Regelung derzeit nicht gerechtfertigt ist. Die geltende Regelung soll \u00fcberm\u00e4ssige Eink\u00e4ufe in die 2.</span><span>&nbsp;</span><span>S\u00e4ule verhindern. Ohne diese Regelung w\u00e4re die Vorsorge von Personen, die w\u00e4hrend ihrer gesamten Berufslaufbahn keiner Einrichtung der 2.</span><span>&nbsp;</span><span>S\u00e4ule angeschlossen waren, im Vergleich zu Personen, die immer versichert waren, unangemessen hoch. F\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrheit der jungen Arbeitnehmenden ist die Regelung ohnehin unproblematisch, haben im Jahr 2018 doch lediglich 4,7</span><span>&nbsp;</span><span>Prozent der bis 24-J\u00e4hrigen Beitr\u00e4ge in die S\u00e4ule</span><span>&nbsp;</span><span>3a einbezahlt.</span></p><p><br><span>W\u00fcrde das massgebliche Mindestalter f\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung der S\u00e4ule</span><span>&nbsp;</span><span>3a von 24 auf 18</span><span>&nbsp;</span><span>Jahre gesenkt, k\u00e4me die Erh\u00f6hung des Einkaufspotenzial in der 2.</span><span>&nbsp;</span><span>S\u00e4ule in erster Linie den vielen \u00e4lteren Versicherten zugute, die erst ab 24</span><span>&nbsp;</span><span>Jahren Beitr\u00e4ge in die S\u00e4ule</span><span>&nbsp;</span><span>3a einzahlen, und weniger der geringen Anzahl junger Versicherter, die zwischen 18 und 24</span><span>&nbsp;</span><span>Jahren bereits in die S\u00e4ule</span><span>&nbsp;</span><span>3a einbezahlt haben. Mit einer Erh\u00f6hung der Maximalbeitr\u00e4ge durch eine Senkung des Alters auf 18</span><span>&nbsp;</span><span>Jahre, wie von der Motion gefordert, k\u00f6nnten \u00e4ltere Versicherte noch h\u00f6here steuerlich abzugsf\u00e4hige Eink\u00e4ufe t\u00e4tigen, ohne im Alter von 18 bis 24</span><span>&nbsp;</span><span>Jahren in die S\u00e4ule</span><span>&nbsp;</span><span>3a einbezahlt zu haben.</span></p><p><br><span>\u00dcberdies sind seit dem 1.</span><span>&nbsp;</span><span>Januar 2025 und dem Inkrafttreten der \u00c4nderung vom 6.</span><span>&nbsp;</span><span>November 2024 der Verordnung \u00fcber die steuerliche Abzugsberechtigung f\u00fcr Beitr\u00e4ge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV</span><span>&nbsp;</span><span>3, </span><a href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/oc/2024/622/de\"><span>AS</span><span>&nbsp;</span><span><em>2024</em></span><span><em>&nbsp;</em></span><span><em>622</em></span></a><span>, </span><a href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1985/1778_1778_1778/de\"><span>SR</span><span>&nbsp;</span><span><em>831.461.3</em></span></a><span>) neben den Eink\u00e4ufen in die 2.</span><span>&nbsp;</span><span>S\u00e4ule auch Eink\u00e4ufe in die S\u00e4ule</span><span>&nbsp;</span><span>3a m\u00f6glich. Von dieser neuen M\u00f6glichkeit profitieren auch junge Arbeitnehmende, die damit ihre Vorsorge verbessern k\u00f6nnen.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739923200000)\/","SubmittedBy":"Broulis Pascal","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1780305782000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|2446|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1780393532587)\/","SubmissionDate":"\/Date(1733788800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Steuer|Sozialer Schutz"}}