{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244339,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244339,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4339","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Homemonitoring und Hospital at Home","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht zu evaluieren, wie und in welchem Zeitraum Homemonitoring und Hospital@Home als flankierende Massnahmen zur St\u00e4rkung der ambulanten Behandlung im Schweizer Gesundheitswesen umgesetzt werden k\u00f6nnten und welche Grundlagen daf\u00fcr geschaffen werden m\u00fcssten. Es soll abgesch\u00e4tzt werden, mit welchen Folgekosten pro Jahr gerechnet werden muss, wie gross das Einsparpotential der Gesundheitskosten dieser aktuell als Pilotprojekte durchgef\u00fchrten Behandlungsoptionen pro Jahr ist und wie weit der Zusatzaufwand f\u00fcr Angeh\u00f6rige zumutbar ist. Auch die Abgrenzung zu anderen Behandlungsoptionen, namentlich der Spitex soll gekl\u00e4rt werden.</p>","ReasonText":"<p>Homemonitoring und Hospital@Home kann von niedergelassenen \u00c4rzten und station\u00e4ren Behandlungszentren als sinnvolle Massnahme in der Behandlung und Nachbetreuung von Patienten umgesetzt werden. Dies wurde zB in der Schweizerischen \u00c4rztezeitung 2023 (104 (3): 34-37 best\u00e4tigt. Es ist nachgewiesen, dass ein Tag Homemonitoring nur einen Drittel der Kosten eines Tages im Spital verursacht und aus weiteren Gr\u00fcnden eine valable Alternative darstellen kann: Ein Patient ist zu Hause viel aktiver als im Spital, was ein wesentlicher Faktor f\u00fcr die Heilung ist, gerade bei Atemwegserkrankungen. Das Risiko nosokomialer Infekte wird vermieden, in Schweizer Spit\u00e4lern betr\u00e4gt dies 6% (2022). Es ist ein oft genannter Patientenwunsch, in den eigenen vier W\u00e4nden gesund zu werden.</p><p>Die Rolle der Angeh\u00f6rigen muss dabei kritisch evaluiert werden, vorallem wie weit diese eingebunden werden k\u00f6nnen.</p><p>Beispiele erfolgreicher Pilotprojekte gibt es im Kt Baselland (Klinik Arlesheim) sowie im Kt Z\u00fcrich (Spital Zollikerberg und Hospital@HomeAG Z\u00fcrich). In den USA, in England, Frankreich, Israel oder Singapur ist Hospital@Home institutionalisiert.&nbsp;</p><p>Es stellt sich die Frage, welche Strategie der Bundesrat bei Hospital@Home und beim Homemonitoring verfolgt. Ein Konzept soll aufzeigen, wie Hospital@Home und Homemonitoring institutionalisiert werden k\u00f6nnte, welche Kosten anfallen, welche Einsparungen m\u00f6glich sind, ob eine verbesserte medizinische Versorgung erreicht wird und welche Schnittstellen zu anderen Behandlungsoptionen vorliegen.&nbsp;</p><p>Das Stimmvolk hat die einheitliche Finanzierung im Gesundheitswesen am 24.11.24 gutgeheissen, Fehlanreize f\u00fcr station\u00e4re Behandlungen fallen also weg und alternative Modelle lassen sich einfacher pr\u00fcfen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bund begr\u00fcsst grunds\u00e4tzlich die F\u00f6rderung der ambulanten Versorgung. Am 24. November 2024 hat die Stimmbev\u00f6lkerung die \u00c4nderung des Bundesgesetzes \u00fcber die Krankenversicherung (Einheitliche Finanzierung der Leistungen; BBl 2024 31) angenommen.</span><span>&nbsp;</span><span>Ab dem 1. Januar 2028 werden alle ambulanten und station\u00e4ren Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP)</span><span>&nbsp;</span><span>von Versicherern und Kantonen nach gleichem Verteilschl\u00fcssel finanziert. Diese Massnahme wird den aktuell bestehenden Fehlanreizen entgegenwirken und die Verlagerung von station\u00e4ren hin zu meist kosteng\u00fcnstigeren, ambulanten Leistungen beschleunigen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Aus Sicht des Bundesrates kann eine Verlagerung von station\u00e4ren zu ambulanten Leistungen auch die Behandlung zu Hause von aus medizinischer Sicht spitalbed\u00fcrftigen Patientinnen und Patienten umfassen, wie es das Konzept von \u00abHospital at Home\u00bb vorsieht. Es liegt an den Gesundheitseinrichtungen und Kantonen, solche Konzepte zu entwickeln.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Sofern mit Angeboten wie \u00abHospital at Home\u00bb Pflege- und Krankheitsleistungen zu Hause erbracht werden, sind sie im heutigen Rechtsrahmen des Bundesgesetzes \u00fcber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) als ambulante Leistungen zu verstehen, denn station\u00e4re Leistungen k\u00f6nnen nicht zu Hause erbracht werden. Wenn die Patientin oder der Patient zu Hause behandelt oder gepflegt wird, liegt keine Spitalbed\u00fcrftigkeit vor. Spitalbed\u00fcrftigkeit liegt dann vor, wenn die notwendigen diagnostischen oder therapeutischen Massnahmen nur in einer Spitalinfrastruktur zweckm\u00e4ssig durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen (vgl. auch die Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Roduit 24.3750 \u00abHat der Bundesrat die Risiken und Folgen des Konzepts \"Hospital at Home\" abgesch\u00e4tzt?\u00bb). </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die medizinisch-technologische Entwicklung f\u00fchrt indessen dazu, dass laufend neue Leistungen entwickelt und eingef\u00fchrt sowie bisherige Leistungen abgel\u00f6st oder nur noch bei sehr eingeschr\u00e4nkten Indikationen angewendet werden. Das Vertrauensprinzip bei \u00e4rztlichen Leistungen erm\u00f6glicht bei dieser laufenden Entwicklung grunds\u00e4tzlich einen raschen Zugang zu Innovationen. Sofern gegebenenfalls Antr\u00e4ge zur Kosten\u00fcbernahme zu Lasten der OKP notwendig sind, ist es an den Fachkreisen, diese zu stellen. Vor diesem Hintergrund begr\u00fcsst der Bundesrat grunds\u00e4tzlich, dass die Akteure weitere kosteng\u00fcnstige Modelle f\u00fcr den ambulanten Bereich entwickeln und verfolgt die Entwicklung und insbesondere die im Postulat erw\u00e4hnten Pilotprojekte mit Interesse. F\u00fcr die Erarbeitung eines bilanzierenden Berichtes sieht der Bundesrat den geeigneten Zeitpunkt jedoch noch nicht gekommen. </span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739923200000)\/","SubmittedBy":"Balmer Bettina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1777463648000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1777463664753)\/","SubmissionDate":"\/Date(1733875200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}