{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244340,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244340,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4340","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Vollumf\u00e4nglicher Abzug der Krankenversicherungspr\u00e4mien von der direkten Bundessteuer","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Bundesgesetz \u00fcber die direkte Bundessteuer wie folgt zu \u00e4ndern:</p><p>&nbsp;</p><p>Art. 33 Schuldzinsen und andere Abz\u00fcge</p><p>Abs. 1</p><p>Von den Eink\u00fcnften werden abgezogen:</p><p>&nbsp;</p><p>Bst. a bis f sowie h und i: bleiben unver\u00e4ndert;</p><p>&nbsp;</p><p>Bst. g: Streichung von \"Krankenversicherung\";</p><p>&nbsp;</p><p>Bst. k (neu): Pr\u00e4mien und Beitr\u00e4ge f\u00fcr die obligatorische und private Krankenversicherung.</p>","ReasonText":"<p>Entgegen den Voraussagen von Bundesrat, Verwaltung und zahlreichen Parlamentariern sind die Krankenversicherungspr\u00e4mien seit Einf\u00fchrung des neuen Krankenversicherungsgesetzes im Jahre 1994 explodiert. Das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen prophezeite f\u00fcr \"zwei Drittel der Versicherten g\u00fcnstigere und ein Drittel h\u00f6here Pr\u00e4mien\" (\"NZZ\", 29. Oktober 1994). SP-Bundesr\u00e4tin Ruth Dreifuss sagte 1996: \"Ich rechne damit, dass der Anstieg ab 1998 und 1999 gebremst wird\" (\"Tages-Anzeiger\", 6. Oktober 1996). Diese Prognosen klingen in den Ohren der heutigen Pr\u00e4mienzahler wie ein Hohn.</p><p>Die Statistik der obligatorischen Krankenversicherung des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit BAG belegt einen steilen Anstieg der Pr\u00e4mien in den letzten knapp 30 Jahren: Zahlte z. B. im Kanton Jura 1997 ein Erwachsener ab 19 Jahren f\u00fcr die Grundversicherung im Schnitt j\u00e4hrlich 2116 Franken, so waren es 2022 bereits 4693 Franken. Das bedeutet einen Pr\u00e4mienanstieg von unglaublichen 122 Prozent und somit mehr als eine Verdoppelung. Auch im nationalen Schnitt stiegen die durchschnittlichen Pr\u00e4mien um 122 Prozent, n\u00e4mlich von 1965 Franken auf 4355 Franken j\u00e4hrlich.</p><p>Diese Zahlen belegen eindr\u00fccklich: Eine wirksame Entlastung der Pr\u00e4mienzahler ist dringend n\u00f6tig. Dazu ist der vollumf\u00e4ngliche Steuerabzug bei der direkten Bundessteuer ein geeignetes Mittel. Bei einem Steuerabzug der obligatorischen und privaten Krankenkassenpr\u00e4mien werden der Bundesrat, die Verwaltung und das Parlament daran interessiert sein, dass die Beitr\u00e4ge nicht weiter steigen. Denn h\u00f6here Pr\u00e4mien bedeuten geringere Steuereinnahmen. So entsteht ein Anreiz f\u00fcr Beh\u00f6rden und Politiker, sich endlich f\u00fcr die Eind\u00e4mmung des Pr\u00e4mienschubs einzusetzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Das Parlament hat in den letzten Jahren mehrere Anliegen abgelehnt, die bei der direkten Bundessteuer entweder eine Erh\u00f6hung der Abz\u00fcge f\u00fcr Krankenkassenpr\u00e4mien (22.053 in Erf\u00fcllung der Motion 17.3171 Grin) oder die volle Abzugsf\u00e4higkeit der Krankenkassenpr\u00e4mien (Motion 22.3863 Chiesa) vorsahen. Auch den beiden parlamentarischen Initiativen 21.460 und 21.475 Amaudruz, die den vollst\u00e4ndigen Abzug der von den Steuerpflichtigen selbst getragenen Krankheits- und Unfallkosten forderten, wurde keine Folge gegeben. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Es ist aber unbestritten, dass die hohen Gesundheitskosten und die damit einhergehenden hohen Krankenkassenpr\u00e4mien eine grosse finanzielle Belastung f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger darstellen. Der Bundesrat verweist auf zwei aktuelle Vorhaben, mit denen diesen hohen Kosten entgegengewirkt werden soll: </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><ul><li><span>Der indirekte Gegenvorschlag vom 29. September 2023 zur abgelehnten Volksinitiative \u00abMaximal 10 % des Einkommens f\u00fcr die Krankenkassenpr\u00e4mien (Pr\u00e4mien-Entlastungs-Initiative)\u00bb (21.063). Die entsprechende \u00c4nderung des Bundesgesetzes \u00fcber die Krankenversicherung (KVG, SR 832.10; Pr\u00e4mienverbilligung) sieht unter anderem eine Verpflichtung der Kantone vor, mehr Geld f\u00fcr die Pr\u00e4mienverbilligung einzusetzen, um einkommensschwache Haushalte zu entlasten. Die Referendumsfrist ist am 9. Januar 2025 unbenutzt abgelaufen. Die Vernehmlassung zu den entsprechenden \u00c4nderungen auf Verordnungsebene dauert noch bis zum 31. M\u00e4rz 2025. Es ist vorgesehen, die \u00c4nderung des KVG und der entsprechenden Verordnungen per 2026 in Kraft zu setzen.</span></li><li><span>Die \u00c4nderung des KVG betreffend Massnahmen zur Kostend\u00e4mpfung \u2013 Paket 2 (22.062). Diese Massnahmen, die zurzeit vom Parlament beraten werden, sollen die medizinische Versorgung verbessern und das Kostenwachstum im Gesundheitswesen bremsen.</span></li></ul><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Massnahmen im Steuerbereich \u2013 namentlich Abz\u00fcge von Krankenkassenpr\u00e4mien \u2013 sind nach Ansicht des Bundesrates hingegen nicht geeignet, um eine wirksame Entlastung von den stetig steigenden Gesundheitskosten und damit den hohen Krankenkassenpr\u00e4mien zu bewirken, da sie</span></p><ul><li><span>eine Symptombek\u00e4mpfung darstellen, anstatt das Problem anzugehen;</span></li><li><span>in erster Linie Personen mit hohen Einkommen entlasten;</span></li><li><span>hohe Mindereinnahmen verursachen. Im Rahmen der Botschaft zur \u00c4nderung des Bundesgesetzes \u00fcber die direkte Bundessteuer (Erh\u00f6hung der Abz\u00fcge f\u00fcr Versicherungspr\u00e4mien und f\u00fcr Zinsen von Sparkapitalien, 22.053) wurden bei der direkten Bundessteuer Mindereinnahmen von j\u00e4hrlich rund 400 Millionen Franken gesch\u00e4tzt (Stand 2022). </span></li></ul></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739318400000)\/","SubmittedBy":"Stettler Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1765809400000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2446|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1782897334570)\/","SubmissionDate":"\/Date(1733875200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Steuer|Gesundheit"}}