{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244379,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244379,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4379","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Kann der Plan der CO2-Kompensation zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 noch aufgehen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz z\u00e4hlt darauf, mindestens einen Drittel ihres Klimaziels bis 2030 nicht im Inland, sondern mittels CO2-Kompensation im Ausland zu erreichen. Daf\u00fcr hat sie bisher mit 13 L\u00e4ndern bilaterale Abkommen abgeschlossen. Bis jetzt wurden aber erst zwei Kompensationsprojekte f\u00fcr die Anrechnung an die Schweizer Klimaziele genehmigt. Beide Projekte stehen medial in der Kritik. Laut Medienberichten gibt es bei zahlreichen weiteren Projekten Verz\u00f6gerungen und die verbleibende Zeit bis 2030 wird knapp zur Umsetzung.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Wie viele Millionen Tonnen CO2 muss die Schweiz im Ausland kompensieren um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen? Welche Auswirkung h\u00e4tte das geplante Sparprogramm des Bundesrats auf diese Menge?</li><li>Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung der CO2-Kompensation im Ausland? Wie viele Emissionsreduktionen wurden bereits in die Schweiz transferiert? Wie hoch sind die realistisch zu erwartenden Reduktionsvolumen bis 2030?&nbsp;</li><li>Welche Kosten entstehen f\u00fcr den Bund, um die zus\u00e4tzlichen CO2-Zertifikate zu erwerben, welche nicht durch die Kompensationspflicht der Treibstoffimporteure abgedeckt sind?</li><li>Angesichts der hohen Unsicherheiten, die mit dem Instrument der CO2-Kompensation im Ausland verbunden sind, wie stellt der Bundesrat sicher, die Klimaziele nicht zu verfehlen?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1) Der Bundesrat geht davon aus, dass aufgrund der im CO</span><span><sub>2</sub></span><span>-Gesetz (SR 641.71) verankerten Inlandmassnahmen bis 2030 insgesamt rund 34 Millionen Tonnen CO</span><span><sub>2</sub></span><span> durch Massnahmen im Ausland vermindert werden m\u00fcssen. Ob die vom Bundesrat geplanten Entlastungsmassnahmen im Rahmen des Entlastungspakets 2027 zu einem Wirkungsverlust f\u00fchren, l\u00e4sst sich aktuell noch nicht absch\u00e4tzen. Dies ist stark von der konkreten Ausgestaltung der Massnahmen abh\u00e4ngig. Grunds\u00e4tzlich sollen die Massnahmen so ausgestaltet werden, dass die Klimaziele erreichbar bleiben. </span><br><span>&nbsp;</span></p><p><span>2) Seit 2020 hat die Schweiz 13 Staatsvertr\u00e4ge mit anderen Staaten abgeschlossen, welche die Grundlage f\u00fcr die Umsetzung der Kompensation nach Artikel 6.2 des Klima\u00fcbereinkommens (SR 0.814.012) bilden. Bisher wurden insgesamt f\u00fcnf Projekte bewilligt, drei Projekte in Ghana und jeweils ein Projekt in Thailand und Vanuatu. Bis heute wurden 1'916 internationale Bescheinigungen (eine reduzierte Tonne CO</span><span><sub>2</sub></span><span>eq entspricht einer internationalen Bescheinigung) in die Schweiz transferiert. Gem\u00e4ss Jahresbericht 2023 der Stiftung Klimaschutz und CO</span><span><sub>2</sub></span><span>-Kompensation KliK sind aktuell von den rund 23 Millionen Tonnen CO</span><span><sub>2</sub></span><span>, die unter den geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen \u00fcber die Kompensationspflicht der Treibstoffimporteure abgedeckt werden k\u00f6nnen, rund 6 Millionen Tonnen CO</span><span><sub>2</sub></span><span> an Verminderungen im Ausland vertraglich gesichert.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3 und 4) Die nach der Kompensationspflicht gem\u00e4ss aktueller Sch\u00e4tzung verbleibenden 11 Millionen Tonnen CO</span><span><sub>2</sub></span><span> an Auslandverminderungen kann der Bund gest\u00fctzt auf Artikel 4 Absatz 5 des CO</span><span><sub>2</sub></span><span>-Gesetzes beschaffen. Dieser Wert entspricht der heute absehbaren L\u00fccke zur Erreichung der Klimaziele im Jahr 2030. Die Kosten daf\u00fcr w\u00fcrden sich bei Preisen von 35 Franken pro Tonne CO</span><span><sub>2</sub></span><span> auf rund 400 Millionen Franken belaufen. Es handelt sich dabei um Sch\u00e4tzungen, die unter anderem bez\u00fcglich der Preise mit Unsicherheiten verbunden sind. Die Kosten k\u00f6nnen je nach Projekt und Entwicklung des globalen Kohlenstoffmarkts (Angebot und Nachfrage) stark schwanken. Der Bundesrat wird rechtzeitig eine Aussprache \u00fcber die Zielerreichung im Jahr 2030 f\u00fchren und die entsprechenden Kosten genauer beziffern. Des Weiteren treibt der Bundesrat den Aufbau des CO</span><span><sub>2</sub></span><span>-Marktes unter dem Klima\u00fcbereinkommen voran und f\u00f6rdert damit die Entwicklung entsprechender Kompensationsprojekte. </span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739318400000)\/","SubmittedBy":"Bulliard-Marbach Christine","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1739349480000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763091394000)\/","SubmissionDate":"\/Date(1734393600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Umwelt|Energie"}}