{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244547,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244547,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4547","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Sportverb\u00e4nden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Sportverb\u00e4nde mit kommerziellen Aktivit\u00e4ten tragen eine Verantwortung, die Menschenrechte zu respektieren und Abhilfe zu gew\u00e4hrleisten, wenn Menschen durch ihre Aktivit\u00e4ten zu Schaden kommen. Sportverb\u00e4nde wie Fifa, IOK und Uefa anerkennen dies und haben entsprechende Instrumente eingef\u00fchrt. Sie berufen sich dabei auf die Leitlinien der Uno und der OECD f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte, welche auch f\u00fcr die Schweiz als Sitzstaat gelten. Auf dieser Grundlage behandelte der beim Seco angesiedelte Kontaktpunkt f\u00fcr verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln zwei Klagen, die 2015 und 2024 gegen die Fifa eingereicht wurden. Die am 13.12.2024 publizierte neue Version des Nationalen Aktionsplans (NAP) f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte sieht eine spezifische Massnahme f\u00fcr Sportverb\u00e4nde vor.</p><p>&nbsp;</p><p>Dass weder die verbandseigenen Instrumente noch die freiwilligen Massnahmen der Schweiz ausreichen, zeigt die Vergabe der WM 2034 an Saudi-Arabien. Indem die Fifa akzeptierte, dass in der Risiko-Analyse nur jene Menschenrechte ber\u00fccksichtigt wurden, die Saudi-Arabien selbst anerkannt, hat die Fifa erneut ihre Menschenrechtspolitik verletzt und den Weg geebnet f\u00fcr eine l\u00fcckenhafte Menschenrechtsstrategie. Somit nimmt die Fifa bewusst gravierende Menschenrechtsverletzungen in Kauf, denn f\u00fcr die WM relevante Rechte wie Meinungsfreiheit, Schutz vor Diskriminierung, vor Zwangsvertreibung und vor Ausbeutung wurden im Bewerbungsdossier nicht ber\u00fccksichtigt. Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Gem\u00e4ss den Leitlinien Menschenrechte 2021-2024 setzt sich die Schweiz priorit\u00e4r \u00abdaf\u00fcr ein, dass die Menschenrechte bei der Planung und Umsetzung von sportlichen Grossveranstaltungen eingehalten werden\u00bb. Welche Massnahmen wurden bisher umgesetzt, mit welcher Wirkung?</li><li>Was hat das Zentrum f\u00fcr Sport und Menschenrechte in Genf bisher dazu beigetragen, um Menschenrechtsverletzungen im Rahmen der Aktivit\u00e4ten von Sportverb\u00e4nden zu verhindern?</li><li>Der NAP sieht die Organisation eines Dialogs vor, damit Ausrichterstaaten von Sportgrossevents ihre Rolle f\u00fcr den Schutz der Menschenrechte anerkennen. Dialog allein vermag Menschenrechtsverletzungen nicht zu verhindern. Welche weiteren Massnahmen sind vorgesehen, um das formulierte Ziel zu erreichen?&nbsp;</li><li>Mit welchen anderen Massnahmen nimmt der Bundesrat seine Verantwortung f\u00fcr die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Sportverb\u00e4nden wahr?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Die FIFA ist ein unabh\u00e4ngiger privater Verband, dessen Positionen von den Mitgliedern festgelegt werden. Der Bundesrat erwartet von den internationalen Sportverb\u00e4nden jedoch, dass sie \u00fcber eine menschenrechtliche Sorgfaltspr\u00fcfung verf\u00fcgen und diese w\u00e4hrend des gesamten Lebenszyklus grosser Sportereignisse anwenden. </span></p><p><span>1. Die Schweiz ist auf diplomatischer Ebene aktiv und die zust\u00e4ndigen Bundesstellen unterst\u00fctzen die in der Schweiz ans\u00e4ssigen internationalen Sportverb\u00e4nde mit ihrem Fachwissen bei der Umsetzung ihrer Menschenrechtspolitik. Die Abteilung Frieden und Menschenrechte des Staatssekretariats des EDA unterst\u00fctzt das Zentrum f\u00fcr Sport und Menschenrechte in Genf, das Leitf\u00e4den und Empfehlungen zum Umgang mit Menschenrechtsrisiken in der Welt des Sports erarbeitet hat. </span></p><p><span>2. Das Zentrum f\u00fcr Sport und Menschenrechte hat eine Reihe von Initiativen lanciert, um auf internationaler Ebene auf die Sportpolitik Einfluss zu nehmen. So stellte es Forschungsarbeiten, praktische Leitf\u00e4den und Ausbildungsprogramme zur Verf\u00fcgung. Damit half es den f\u00fchrenden Sportverb\u00e4nden, menschenrechtsvertr\u00e4glichere Praktiken einzuf\u00fchren, beispielsweise menschenrechtsbasierte Kriterien f\u00fcr das Bewerbungsverfahren und die Ausrichtung grosser Sportereignisse. </span></p><p><span>3. und 4. Neben dem regelm\u00e4ssigen Dialog mit den Gastgeberl\u00e4ndern unterst\u00fctzt die Schweiz im Rahmen ihres Aktionsplans f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte den Kapazit\u00e4tsaufbau und die Umsetzung bew\u00e4hrter Menschenrechtspraktiken bei grossen Sportveranstaltungen, einschliesslich des Zugangs zu Abhilfe.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739923200000)\/","SubmittedBy":"Badertscher Christine","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1739979027047)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|15|28|1231","Category":null,"Modified":"\/Date(1763091846207)\/","SubmissionDate":"\/Date(1734652800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Wirtschaft|Soziale Fragen|Internationales Recht"}}