{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244566,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244566,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4566","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Psychische Gesundheit. Eine Strategie zur Pr\u00e4vention, Erkennung und Orientierung von Menschen in einer psychischen Notlage","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Zweckm\u00e4ssigkeit von Massnahmen zu pr\u00fcfen und eine Strategie zur Pr\u00e4vention, Erkennung und Hilfe f\u00fcr Menschen in einer psychischen Notlage zu auszuarbeiten, die beispielsweise die Information der Bev\u00f6lkerung ab dem fr\u00fchen Kindesalter und die Schaffung von spezialisierten Interventions- und Versorgungsstrukturen umfasst.</p>","ReasonText":"<p>Die psychische Gesundheit ist heutzutage ein grosses Thema. Laut dem BAG sind 18 Prozent der Bev\u00f6lkerung von psychischen St\u00f6rungen betroffen, und 50 Prozent der Bev\u00f6lkerung erkranken im Laufe ihres Lebens einmal an einer Depression. Junge Menschen sind besonders betroffen. 80 Prozent der schweren psychiatrischen St\u00f6rungen manifestieren sich vor dem 25. Lebensjahr. Soziale Isolation, Krankheit, Verlust eines Angeh\u00f6rigen, Sucht, Diskriminierung oder auch das Umfeld, in dem wir aufwachsen (Krieg, Klimawandel), k\u00f6nnen die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sein. Einige Gewohnheiten, die w\u00e4hrend den COVID-Lockdowns aufgekommen sind, haben sich durchgesetzt. Mit der Allgegenwart des Bildschirms reduziert sich der reale Austausch immer mehr. Darunter leiden in einem von Angst gepr\u00e4gten Klima vor allem viele junge Menschen (29 % der Frauen zwischen 15 und 24 leiden unter psychischer Belastung). Selbstmord und Selbstmordversuch k\u00f6nnen die Folge sein. Psychische St\u00f6rungen kosten das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen laut dem BAG mehr als 7 Milliarden Franken pro Jahr. Zudem waren bereits zwei Millionen Menschen schon einmal Vertrauensperson einer Person mit einer psychischen Erkrankung.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Jugendsession 2024 befasste sich mit der Frage der psychischen Gesundheit. Sie schl\u00e4gt vor, Jugendlichen unter anderem Kurse zur Erkennung solcher Erkrankungen anzubieten. Entgegen der weit verbreiteten Meinung sagen Fachleute f\u00fcr Suizidpr\u00e4vention, dass Angeh\u00f6rige, das Umfeld, medizinische Fachkr\u00e4fte und sogar Fremde einen Suizid auch im letzten Moment noch verhindern k\u00f6nnen. Viele Menschen, die einen Selbstmordversuch \u00fcberlebt haben, berichten, dass sie nicht sterben wollten, aber hofften, dass jemand auf ihre Notlage aufmerksam wird und eingreift.</p><p>&nbsp;</p><p>In diesem Zusammenhang ist es wichtig, eine Strategie der Pr\u00e4vention und Fr\u00fcherkennung einzuf\u00fchren, die auf folgenden Grundlagen beruht:&nbsp;</p><p>- eine umfassende Information der Bev\u00f6lkerung zum Thema psychische Gesundheit, Anf\u00e4lligkeit, aber auch die sehr hohe Widerstandsf\u00e4higkeit, und dies schon in der Schule</p><p>- eine allgemeine Interventionsstruktur f\u00fcr Jugendliche im Bereich Gesundheit, die eine umfassende Versorgung gew\u00e4hrleistet</p><p>- sekund\u00e4re oder terti\u00e4re Strukturen der spezialisierten Versorgung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat teilt die Ansicht des Postulanten, dass die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die psychische Gesundheit sensibilisiert werden muss. Insbesondere die Verschlechterung der psychischen Gesundheit bei M\u00e4dchen und jungen Frauen, erfordert ein verst\u00e4rktes gemeinsames Handeln. Ziel ist es, dass die Menschen in ihrer psychischen Gesundheit gest\u00e4rkt sind und mit belastenden Situationen besser umgehen k\u00f6nnen. Zur Erreichung dieses Ziels wurden bereits verschiedene Massnahmen umgesetzt oder werden derzeit erarbeitet.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Im August 2024 hat der Bundesrat beschlossen, die Nationale Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (NCD) 2017\u20132024 und die Nationale Strategie Sucht 2017\u20132024 zu verl\u00e4ngern, und zwar bis 2028 (www.admin.ch&gt; Medienmitteilungen &gt; Der Bundesrat verl\u00e4ngert die Nationale Strategie Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten und die Nationale Strategie Sucht bis 2028). Die St\u00e4rkung der psychischen Gesundheit ist eine der Priorit\u00e4ten, die in den angepassten Massnahmenpl\u00e4nen f\u00fcr die Jahre 2025\u20132028 gesetzt wurden. Damit wird der thematische Zusammenhang zwischen NCD, psychischen Erkrankungen, Sucht, Demenz und Suizid bekr\u00e4ftigt.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Massnahmenpl\u00e4ne umfassen verschiedene Aktionen zur Gesundheitsf\u00f6rderung und Krankheitspr\u00e4vention bei Kindern und Jugendlichen, wie Aktivit\u00e4ten im schulischen oder ausserschulischen Bereich, kantonale Aktionsprogramme (KAP), die von Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz (GFCH) mit 25 Kantonen umgesetzt werden, sowie Vorkehrungen zur Fr\u00fcherkennung und Fr\u00fchintervention. Zudem unterst\u00fctzt GFCH seit 2018 die Kampagnen \u00abWie geht\u2019s dir?\u00bb und \u00abSant\u00e9Psy.ch\u00bb, welche die Bev\u00f6lkerung sensibilisieren und die psychische Gesundheit f\u00f6rdern sollen. Die beiden Kampagnen unterst\u00fctzen die im Rahmen der kantonalen Aktionsprogramme durchgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten im Bereich der psychischen Gesundheit.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Ferner setzt das BAG seit 2016 gemeinsam mit verschiedenen Akteuren den Aktionsplan Suizidpr\u00e4vention um. Dieses Engagement wird, abgestimmt auf die Laufzeit und die Aktivit\u00e4ten der NCD-Strategie, bis 2028 fortgesetzt. Bis dahin wird zusammen mit den Akteuren in der Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention eine strategische Nachfolgel\u00f6sung (welche die genannten Themenbereiche umfasst) erarbeitet.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Ausserdem enth\u00e4lt die vom Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) betriebene nationale Plattform \u00abJugend und Medien\u00bb (www. jugendundmedien.ch) Informationen und Tipps, um Eltern und Fachpersonen dabei zu helfen, Kinder und Jugendliche bei der kompetenten Nutzung digitaler Medien zu begleiten. Das Thema psychische Gesundheit und digitale Medien wird von der Plattform in den n\u00e4chsten Jahren vertieft. \u00dcberdies werden digitale Kompetenzen in die Lehrpl\u00e4ne aller Schulstufen aufgenommen. Der Unterricht umfasst auch die Sensibilisierung f\u00fcr die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit sowie die Risikopr\u00e4vention bei der Nutzung digitaler Tools, um einen verantwortungs- und respektvollen Umgang damit zu f\u00f6rdern.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Bundesrat hat das BAG im Rahmen des Berichtes in Erf\u00fcllung der beiden Postulate 21.3234 Hurni \u00abWie steht es um den psychischen Gesundheitszustand der Schweizerinnen und Schweizer?\u00bb und 21.3457 der Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates \u00abPsychische Gesundheit unserer Jugend st\u00e4rken\u00bb beauftragt, in Absprache mit den Kantonen und den betroffenen Akteuren ein institutionalisiertes Austauschgef\u00e4ss zur Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufzubauen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Zudem hat das EDI die Agenda Grundversorgung im November 2024 lanciert (www.bag.admin.ch &gt; Strategie &amp; Politik &gt; Nationale Gesundheitspolitik &gt; Agenda Grundversorgung). Die Agenda hat zum Ziel, dass alle Menschen in der Schweiz weiterhin Zugang zu einer guten Grundversorgung von hoher Qualit\u00e4t haben. Dazu geh\u00f6rt auch die Versorgung von Kindern und Jugendlichen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Gesundheitsversorgung \u2013 dazu geh\u00f6rt auch die Versorgung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung \u2013 obliegt prim\u00e4r den Kantonen. Der Bund unterst\u00fctzt im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeit und ist dabei bestrebt, die Situation zur psychischen Gesundheit in der Schweiz laufend zu analysieren, die Akteure zu koordinieren und ihnen verschiedene Grundlagen zur Verf\u00fcgung zu stellen. </span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1740528000000)\/","SubmittedBy":"Tschopp Jean","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1740582218273)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763091744287)\/","SubmissionDate":"\/Date(1734652800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}