{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244604,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244604,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4604","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bevor Adipositas zur Epidemie wird. Die Schweiz muss wirksamer handeln","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, einen Bericht \u00fcber die Auswirkungen der in der Erkl\u00e4rung von Mailand vorgeschlagenen Massnahmen zu erstellen. Er wird auch aufgefordert, zus\u00e4tzliche Massnahmen vorzuschlagen, die sich bereits als wirksam erwiesen haben.</p><p>&nbsp;</p><p>In der Schweiz werden pro Kopf t\u00e4glich mehr als 100 Gramm Zucker konsumiert, w\u00e4hrend die WHO weniger als 50 Gramm pro Tag und f\u00fcr Kinder noch weniger empfiehlt.</p><p>&nbsp;</p><p>Mehr als 2,2 Millionen Menschen leiden an nicht\u00fcbertragbaren chronischen Krankheiten wie Adipositas, Typ-2-Diabetes, Insulinresistenz usw., die vor allem auf \u00fcberm\u00e4ssigen Zuckerkonsum zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.</p><p>&nbsp;</p><p>Laut der schweizerischen Gesundheitsbefragung 2022 waren 31 Prozent der Personen ab 15 Jahren \u00fcbergewichtig und 12 Prozent adip\u00f6s. Die Pr\u00e4valenz von Adipositas ist in den letzten 30 Jahren gestiegen, n\u00e4mlich von 5 Prozent im Jahr 1992 auf 12 Prozent im Jahr 2022. Manche Expertinnen und Experten bezeichnen Adipositas mittlerweile als die \u00abn\u00e4chste Pandemie\u00bb.</p><p>&nbsp;</p><p>Von den Produkten, die f\u00fcr Kinder bestimmt sind, enthalten 94 Prozent zu viel Zucker, zu viel Salz oder zu viel Fett.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine deutliche Reduktion des Zuckerkonsums ist eine wirksame und billige Massnahme, um die genannten Gesundheitsprobleme zu vermindern. \u00dcbergewicht und Adipositas kosten den Staat j\u00e4hrlich rund 10 Milliarden Franken.</p><p>&nbsp;</p><p>Leider verfehlt die Erkl\u00e4rung von Mailand ihr Ziel, und zwar aus den folgenden Gr\u00fcnden:</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Bei den Zahlen gibt es keine Transparenz.</li><li>Nicht alle Unternehmen beteiligen sich daran oder sie tun dies in ihrem eigenen Tempo.</li><li>Die von der Nahrungsmittelindustrie \u00fcbermittelten Daten sind nach Produktgruppen aufgef\u00fchrt, jedoch fehlen Angaben zur Menge der verkauften Produkte.</li><li>Die Produkte auf dem Markt enthalten trotzdem oftmals noch zu viel Zucker im Vergleich zu den Empfehlungen.</li></ul><p>&nbsp;</p><p>Zudem sind die Produktetiketten zu schwer zu entziffern: Glukose, Fructose, Dextrose, Laktose usw.</p><p>Es gibt viel versteckten Zucker: Tomatensauce, Schinken, Wurst, Industriebrot, hochverarbeitete Lebensmittel usw.</p><p>&nbsp;</p><p>Die zwei Hauptprobleme sind also die Zuckermenge in den Produkten und das Marketing rund um die Produkte.</p><p>&nbsp;</p><p>Angesichts dieser vermeidbaren Risken reicht die individuelle Verantwortung allein nicht aus.&nbsp;</p><p>Es m\u00fcssen andere Massnahmen getroffen werden, die sich in anderen L\u00e4ndern als wirksam erwiesen haben.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Ein Postulatsbericht ist nicht notwendig, da die angefragten Informationen bereits vorliegen und f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit verf\u00fcgbar sind. So sind die im Rahmen der Erkl\u00e4rung von Mailand erzielten Resultate auf der Webseite des Bundesamtes f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen dargestellt (</span><a href=\"http://www.blv.admin.ch\"><span>www.blv.admin.ch</span></a><span> &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung Produktzusammensetzung &gt; Zuckerreduktion). Weitere Massnahmen, die erfolgreich sein k\u00f6nnen, sind allgemein bekannt (Werbebeschr\u00e4nkungen, rechtliche Vorgaben f\u00fcr Zucker- und Salzh\u00f6chstgehalte in definierten Lebensmittelkategorien, usw.). </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Bundesrat setzt einerseits weiterhin auf Freiwilligkeit bei Rezepturverbesserungen. Andererseits pr\u00fcft er im Rahmen der anstehenden Revision der Lebensmittelgesetzgebung, ob und falls ja auf welche Weise die gezielte Vermarktung von Lebensmitteln mit zu hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt an Kinder unter 13 Jahren eingeschr\u00e4nkt werden soll.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Die Reduktion des Zuckerkonsums ist eine wichtige Massnahme. Ohne weitere flankierende Massnahmen wird sie jedoch nur geringen Einfluss auf die im Postulat erw\u00e4hnten Herausforderungen der Zunahme von \u00dcbergewicht und Diabetes haben. Die Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie hat deshalb unter anderem zum Ziel, die Ern\u00e4hrungskompetenz der Konsumentinnen und Konsumenten zu st\u00e4rken, die Rahmenbedingungen zu verbessern und die Lebensmittelwirtschaft st\u00e4rker einzubinden (</span><a href=\"http://www.blv.admin.ch\"><span>www.blv.admin.ch</span></a><span> &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Strategie und Aktionsplan).</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739318400000)\/","SubmittedBy":"Fehlmann Rielle Laurence","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1739375110427)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763091847723)\/","SubmissionDate":"\/Date(1734652800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}