{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244606,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244606,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4606","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Massive Kritik an Schweizer CO2-Kompensationsprojekten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um Antworten auf die folgenden Fragen:</p><ol style=\"list-style-type:decimal;\"><li>Was sagt der Bundesrat zu den erhobenen Vorw\u00fcrfen der Recherchen des \u00abBeobachters\u00bb zur Verletzung der Arbeitsrechte sowie der \u00abRepublik\u00bb zur Befeuerung einer Investitionsblase und der Warnung davor?</li><li>Wie geht der Bundesrat den Vorw\u00fcrfen von Menschenrechtsverletzungen im E-Bus-Projekt in Bangkok nach und wie stellt er Transparenz dar\u00fcber her? Welches sind die Konsequenzen f\u00fcr das Projekt?</li><li>Wie sorgt der Bundesrat daf\u00fcr, dass durch CO<sub>2</sub>-Kompensationsprojekte keine Menschenrechte verletzt werden?</li><li>Wie verhindert der Bundesrat, dass CO<sub>2</sub>-Kompensationsprojekte in wirtschaftskriminelle Aktivit\u00e4ten verwickelt sind?</li></ol>","ReasonText":"<p>In den letzten Monaten haben Recherchen von Schweizer Medien teils schwerwiegende Missst\u00e4nde rund um die ersten CO<sub>2</sub>-Kompensationsprojekte, die ans Schweizer Klimaziel angerechnet werden, ans Licht gebracht. Beim E-Bus-Projekt in Bangkok wird dem Bushersteller, der gleichzeitig Programmeigner ist, vorgeworfen, fundamentale Rechte der Arbeitnehmenden und damit Menschenrechte zu verletzen. Ausserdem soll das E-Bus-Projekt eine Investitionsblase kreiert haben, die platzte, nachdem der B\u00f6rsenkurs aufgrund von Betrugsvorw\u00fcrfen an den ehemaligen CEO der Firma getaucht war, und damit Tausenden von Kleinanleger:innen schadete. Dabei schien die Schweizer Botschaft vor Ort noch vor der Unterzeichnung des Vertrags vor der Firma gewarnt worden zu sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1-2) Die Schweiz setzt bei der Umsetzung von Kompensationsprojekten hohe Qualit\u00e4tsanforderungen. Diese sind einerseits in der CO</span><span><sub>2</sub></span><span>-Verordnung (SR 641.711) und andererseits in den bilateralen Abkommen festgelegt. Bei einer nachweislichen Verletzung der im Abkommen vereinbarten Bestimmungen kann die Schweiz die Suspendierung des Transfers von Emissionsreduktionen aus betroffenen Projekten veranlassen. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Dem Bundesrat liegen keine belastbaren Indizien f\u00fcr einen Kausalzusammenhang zwischen dem E-Bus-Projekt in Bangkok und einer angeblichen Investitionsblase vor. Die Schweiz nimmt Vorw\u00fcrfe zu Menschenrechtsverletzungen ernst und pr\u00fcft diese. Hinweise auf eine Verletzung von Menschenrechten liegen dem Bundesrat derzeit keine vor. Die Schweiz steht in Kontakt mit der Firma Energy Absolute, der Gewerkschaftsvertretung IndustriAll sowie den thail\u00e4ndischen Beh\u00f6rden. Gem\u00e4ss den Unterlagen, welche die Firma Energy Absolute unterbreitet hat, sowie direkten Gespr\u00e4chen mit der Firma, wurden die K\u00fcndigungen gem\u00e4ss den Vorgaben des thail\u00e4ndischen Arbeitsrechts vorgenommen. Die Unterlagen belegen, dass die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden rechtzeitig \u00fcber die getroffenen Massnahmen informiert waren und Gespr\u00e4che mit der lokalen Gewerkschaft gef\u00fchrt wurden. Mit den bereits umgesetzten sowie den zus\u00e4tzlich durch Energy Absolute eingeleiteten Massnahmen wurden die erw\u00e4hnten Bedenken aus Sicht des Bundesrates angemessen ber\u00fccksichtigt. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>F\u00fcr eine Verz\u00f6gerung oder Suspendierung des Transfers von Emissionsrechten besteht aus heutiger Sicht deshalb kein Grund. Die Schweiz wird sich im engen Austausch mit den Projektpartnern weiterhin f\u00fcr die Umsetzung des Projekts in Thailand entlang der hohen Qualit\u00e4tsstandards einsetzen.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3) Der Bundesrat wird keinen Transfer von Emissionsverminderungen anerkennen, wenn Bestimmungen in bilateralen Abkommen - dazu geh\u00f6rt auch die Einhaltung der Menschenrechte - verletzt wurden.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4) Bei der Autorisierung von Projekten werden diese dahingehend \u00fcberpr\u00fcft, ob sie den Anforderungen der CO</span><span><sub>2</sub></span><span>-Verordnung gen\u00fcgen. Nur wenn dies auch w\u00e4hrend der Umsetzung der Fall ist, werden Emissionsverminderungen transferiert. Dazu wird unter anderem sichergestellt, dass es keine Doppelz\u00e4hlungen gibt. So wird ein wirtschaftlicher Missbrauch der Emissionsverminderungen verhindert.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739318400000)\/","SubmittedBy":"Suter Gabriela","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1742567395000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|15|34|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1763091885123)\/","SubmissionDate":"\/Date(1734652800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Umwelt"}}