{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20244695,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20244695,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"24.4695","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Alternativen zu Tierversuchen. Forschungsstandort Schweiz st\u00e4rken!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu pr\u00fcfen und Bericht zu erstatten, welche Ans\u00e4tze zur F\u00f6rderung tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Ausland bereits angewendet werden und inwiefern sie sich im Sinne des erkl\u00e4rten Ziels der Verringerung von Tierversuchen des Bundesrats auch f\u00fcr den Schweizer Kontext eignen k\u00f6nnten.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz hat als f\u00fchrender Forschungs- und Pharmaziestandort auch das Potenzial und die Chance, die Entwicklung und Nutzung tierversuchsfreier Methoden voranzutreiben. Dies ist auch im Sinne des Tierschutzes und des erkl\u00e4rten Ziels des Bundesrats, Tierversuche wo immer m\u00f6glich zu reduzieren und zu ersetzen. Zudem liegt in tierversuchsfreien Methoden ein erhebliches \u00f6konomisches Potential.</p><p>Ein Blick \u00fcber die Landesgrenzen zeigt jedoch, dass andere L\u00e4nder in vielen Punkten schon weiter sind als die Schweiz. Um nur einige Beispiele zu nennen: In zahlreichen L\u00e4ndern \u2013 so etwa Deutschland, Grossbritannien und in den Niederlanden \u2013 gibt es gezielte F\u00f6rderprogramme f\u00fcr sogenannte \u00abOrgans on a Chip\u00bb, d.h. hochpr\u00e4zise Miniaturmodelle menschlicher Organe, mit denen sich gewisse Tierversuche vermeiden lassen. Die deutsche Bundesregierung l\u00e4sst eine \u00abReduktionsstrategie\u00bb f\u00fcr Tierversuche erarbeiten. In den Niederlanden gibt es ein Zentrum f\u00fcr sogenannte \u00abHelpathon\u00bb-Workshops, in denen Forschende gemeinsam ihre Forschungsideen \u00fcberarbeiten, um ohne Tierversuche auszukommen. Die dortige Forschungsf\u00f6rderstiftung ZonMw setzt bewusst finanzielle Anreize f\u00fcr tierversuchsfreie Projekte. Und es gibt an der Universit\u00e4t Utrecht einen eigenen Lehrstuhl in \u00abevidenzbasierter Transition zu tierversuchsfreien Innovationen\u00bb. Um nicht hinters Ausland zur\u00fcckzufallen und um sich im internationalen Forschungsfeld optimal zu positionieren, ist eine Auseinandersetzung mit solchen ungenutzten M\u00f6glichkeiten chancenreich und wertvoll f\u00fcr den Forschungsstandort Schweiz.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat will die Schweiz als weltweit f\u00fchrenden Forschungsstandort erhalten und gleichzeitig das Tierwohl gew\u00e4hrleisten. Zu diesem Zweck unterst\u00fctzt der Bund mehrere Programme und Initiativen im Bereich 3R (\u00abreplace, reduce, refine\u00bb), insbesondere das Nationale Forschungsprogramm \u00abAdvancing 3R\u00bb (NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79) und das Schweizerische 3R-Kompetenzzentrum (3RCC), deren Ziel darin besteht, die Tierzahl in wissenschaftlichen Versuchen zu reduzieren. 2021 lancierte das 3RCC eine Ausschreibung im Umfang von einer Million Franken, um Alternativen zu Tierversuchen des h\u00f6chsten Schweregrads zu finden. Mehr als die H\u00e4lfte der vom 3RCC unterst\u00fctzten Forschungsprogramme betreffen den Ersatz oder die Reduktion von Tierversuchen. Das 3RCC f\u00f6rdert zudem mithilfe zweckgebunderer Stipendien die Umsetzung bestehender Methoden f\u00fcr den Wissenstransfer in die Praxis. Dank der Arbeiten des 3RCC und des NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79 ist die Schweiz gut aufgestellt, um das 3R-Prinzip voranzutreiben \u2013 sowohl zur Entwicklung von Methoden, mit denen Tierversuche ersetzt oder reduziert werden k\u00f6nnen (z.</span><span>&nbsp;</span><span>B. organs on a chip, Zellkulturen), als auch zur Beantwortung zentraler Fragen zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von Tierversuchen und den Konsequenzen einer tierversuchsfreien Forschung. Mehrere Projekte des NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79 befassen sich mit ethischen Aspekten. Ihr Ziel ist es, Fragen in Zusammenhang mit einem Ausstiegsplan f\u00fcr Tierversuche, den Vor- und Nachteilen von Tierversuchen f\u00fcr die Gesellschaft und mit der Definition des 3R-Prinzips zu beantworten. Alle diese ethischen und wissenschaftlichen Projekte werden von Forschenden geleitet, die den Entwicklungen im Ausland Rechnung tragen. Ausserdem sind sowohl in der Leitungsgruppe als auch im \u00abImplemetation Advisory Board\u00bb des NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vertreten. Die Mitglieder des NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79 tauschen sich regelm\u00e4ssig mit Forschenden aus dem Ausland aus (u.</span><span>&nbsp;</span><span>a. mit den Mitgliedern der Forschungsf\u00f6rderstiftung ZonMw). Das 3RCC beteiligt sich auch an internationalen Initiativen wie der European Cooperation in Science and Technology (COST) mit der COST Action \u00abCA21139 \u2013 3Rs concepts to improve the quality of biomedical science\u00bb und dem \u00abTogeth3R Consortium\u00bb (in der 3R-Schulung aktiv).</span></p><p><span>Mit den verschiedenen F\u00f6rderinstrumenten und den Mitteln von Bund, Kantonen und Privatwirtschaft, die gegenw\u00e4rtig in das 3RCC, das NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79 und an die Universit\u00e4ten fliessen, kann der 3R-Bereich in der Schweiz gut vorangetrieben werden. Der Schweizerische Nationalfonds kann auch ausserhalb des NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79 kompetitive Projekte zur F\u00f6rderung der 3R-Prinzipien (z.</span><span>&nbsp;</span><span>B. organs on a chip) unterst\u00fctzen. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glichen die f\u00fcr 2027 erwarteten Ergebnisse des NFP</span><span>&nbsp;</span><span>79 eine Standortbestimmung der Schweiz auf internationaler Ebene. Im Schlussbericht werden Empfehlungen f\u00fcr eine noch gezieltere F\u00f6rderung des 3R-Prinzips formuliert und die damit verbundenen Herausforderungen aufgezeigt. Ein Vergleich mit den Massnahmen im Ausland ist deshalb verfr\u00fcht.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1739923200000)\/","SubmittedBy":"Schneider Meret","BusinessStatus":205,"BusinessStatusText":"In Nationalrat geplant","BusinessStatusDate":"\/Date(1779792047643)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1779794332337)\/","SubmissionDate":"\/Date(1734652800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5206,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Umwelt"}}