{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250056,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20250056,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.056","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz. \u00c4nderung","Description":"Botschaft vom 21. Mai 2025 zur \u00c4nderung des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes","InitialSituation":"<h2 class=\"Titel_d\"><strong>Medienmitteilung des Bundesrates vom 21.05.2025</strong></h2><p class=\"Standard_d\"><strong>Bundesrat \u00fcberweist Botschaft f\u00fcr praxisintegrierte MINT-Studieng\u00e4nge an Fachhochschulen</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Der Bundesrat hat am 21. Mai 2025 eine Botschaft zur Anpassung des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) an die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te \u00fcberwiesen. Die vorgeschlagene \u00c4nderung des HFKG er\u00f6ffnet den Fachhochschulen die M\u00f6glichkeit, in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) Bachelorstudieng\u00e4nge anzubieten, in denen die Praxiserfahrung in der Arbeitswelt integriert ist. Dieses Angebot wurde in einem Pilotversuch bereits getestet.</strong></p><p class=\"Standard_d\">F\u00fcr die definitive Einf\u00fchrung der sogenannten praxisintegrierten Bachelorstudieng\u00e4nge (PiBS) im MINT-Bereich ist ein neuer Artikel (Art. 25a) im HFKG notwendig, mit dem die Zulassungsvoraussetzungen geregelt werden: Maturandinnen und Maturanden mit gymnasialer sowie mit Berufsmatura k\u00f6nnen pr\u00fcfungsfrei zu PiBS zugelassen werden, auch wenn sie keine spezifische Arbeitswelterfahrung mitbringen. Ebenso wird im neuen Gesetzesartikel festgelegt, dass PiBS-Studieng\u00e4nge vier Jahre dauern, also ein Jahr l\u00e4nger als die ordentlichen Bachelorstudieng\u00e4nge.</p><p class=\"Standard_d\">Die vorgeschlagene Anpassung des HFKG beinhaltet die wesentlichen Eckwerte aus dem Pilotversuch, der 2014 im Rahmen der Fachkr\u00e4fteinitiative des Bundes lanciert wurde. Eine Wirkungsanalyse zur Pilotphase von 2023 zeigte, dass die teilnehmenden Unternehmen, Fachhochschulen, Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen mit den PiBS mehrheitlich zufrieden sind und dass das Interesse an PiBS-Kooperationen in der Wirtschaft steigt. PiBS leisten einen Beitrag zur Minderung des Fachkr\u00e4ftemangels. Sie bleiben aber quantitativ ein Nischenangebot, das massgeblich durch das Ausbildungsangebot der Unternehmen bestimmt wird.</p><p class=\"Standard_d\">Zur \u00c4nderung des HFKG war von Anfang September bis Anfang Dezember 2024 ein Vernehmlassungsverfahren durchgef\u00fchrt worden. Dabei fand die definitive Einf\u00fchrung von PiBS mehrheitlich Unterst\u00fctzung. Vor der Vernehmlassung hatte sich der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz bereits mehrheitlich daf\u00fcr ausgesprochen.</p><p class=\"Standard_d\">Weitere Bedingungen \u2013 wie zum Beispiel das Erfordernis eines von der Fachhochschule validierten Praxisanteils in einem Unternehmen im Umfang von 40 Prozent der Studienzeit \u2013 werden in einer Verordnung des Hochschulrates geregelt werden.</p><p class=\"Standard_d\">Damit der nahtlose \u00dcbergang von der Pilotphase zum definitiven Angebot gew\u00e4hrleistet ist, hat der Bundesrat mit der \u00dcberweisung der Botschaft auch die geltende Verordnung f\u00fcr den Pilotversuch um ein Jahr, bis Ende 2026, verl\u00e4ngert.</p>","Proceedings":"<h3 class=\"SDA_Meldung_d\">SDA-Meldung</h3><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im Nationalrat, 23.09.2025</strong></h3><p><strong>Neue M\u00f6glichkeiten bei berufsbegleitenden Studien</strong></p><p><strong>Fachhochschulen sollen nach dem Willen des Nationalrats k\u00fcnftig Bachelorstudieng\u00e4nge in den MINT-F\u00e4chern mit integrierter Praxiserfahrung in der Arbeitswelt anbieten k\u00f6nnen. Die grosse Kammer hat am Dienstag einer entsprechenden Gesetzes\u00e4nderung zugestimmt.</strong></p><p>Der Nationalrat f\u00e4llte seinen Entscheid mit 111 zu 65 Stimmen bei 13 Enthaltungen. Die Vorlage geht an den St\u00e4nderat.</p><p>Vorgesehen ist, dass die neuen Studieng\u00e4nge in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik vier Jahre dauern - also ein Jahr l\u00e4nger als die ordentlichen Studieng\u00e4nge. Ohne Pr\u00fcfung dazu zugelassen werden k\u00f6nnen Studierende mit gymnasialer Matura oder mit Berufsmatura, und zwar auch dann, wenn sie keine spezifische Erfahrung in einem verwandten Beruf mitbringen.</p><p>Der Praxisanteil in einem Unternehmen soll laut Mitteilung des Bundesrates vom vergangenen Mai 40 Prozent betragen. Mit der Gesetzesrevision werden die Eckwerte eines 2014 lancierten Pilotversuchs in eine definitive Regelung \u00fcberf\u00fchrt.</p><p>Ziel ist es, dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegenzuwirken, wie Wirtschaftsminister Guy Parmelin im Rat sagte. Zudem sei in den entsprechenden Studieng\u00e4ngen der Frauenanteil etwas h\u00f6her als in herk\u00f6mmlichen MINT-Studieng\u00e4ngen.</p><p>Eine SVP-Minderheit der vorberatenden Kommission beantragte erfolglos Nichteintreten auf die Vorlage. Das Ziel, mehr Studierende f\u00fcr den MINT-Bereich zu begeistern, sei in der Pilotphase nicht erreicht worden, argumentierte sie.</p><p>Zudem bef\u00fcrchtete sie, dass die Berufsbildung konkurrenziert wird. Die Bef\u00fcrworterseite erwiderte, der Pilotversuch habe gezeigt, dass dies nicht der Fall sei. Es handle sich um ein Nischenprodukt.</p><p>&nbsp;</p><p>SDA-Meldung</p><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im St\u00e4nderat, 04.12.2025</strong></h3><p class=\"Standard_d\"><strong>Schweizer Fachhochschulen erhalten definitiv neuen Bildungsgang</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Die Schweizer Bildungslandschaft bekommt definitiv einen neuen Bildungsgang. Es handelt sich um die bereits probeweise eingef\u00fchrten Bachelorstudieng\u00e4nge mit integrierter Praxiserfahrung, welche Fachhochschulen in den sogenannten Mint-F\u00e4chern anbieten.</strong></p><p class=\"Standard_d\">Nach dem Nationalrat hat auch der St\u00e4nderat diese Studieng\u00e4nge neu im Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz verankert. Die kleine Kammer stimmte dem Entwurf des Bundesrats am Donnerstag in der Gesamtabstimmung mit 29 zu 12 Stimmen zu, nachdem ihm der Nationalrat im September auch ziemlich klar den Segen gegeben hatte.</p><p class=\"Standard_d\">\"Mint\" ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.</p><p class=\"Standard_d\">Der Bundesrat legte dem Parlament die \u00c4nderung des Hochschulf\u00f6rderungsgesetzes vor, weil er argumentierte, ohne gesetzliche Verankerung k\u00f6nnten die Studieng\u00e4nge nicht weitergef\u00fchrt werden. Gem\u00e4ss Parlamentsunterlagen haben sich diese Studieng\u00e4nge in der Pilotphase bew\u00e4hrt.</p><p class=\"Standard_d\">Pr\u00fcfungsfrei f\u00fcr die Studieng\u00e4nge zugelassen werden gem\u00e4ss dem Gesetz Inhaberinnen und Inhaber einer Berufsmaturit\u00e4t ohne berufliche Grundbildung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf sowie Inhaberinnen und Inhaber einer gymnasialen Matur.</p><p class=\"Standard_d\">Wie schon der Nationalrat lehnte auch der St\u00e4nderat einen Nichteintretensantrag ab. Die Urheber dieses Antrags sagten, diese sogenannten Pibs-Studieng\u00e4nge seien mit dem aktuellen Bildungssystem nicht in Einklang zu bringen. Auch werde eine Gesetzesvorlage f\u00fcr sehr wenige Personen geschaffen.</p><p class=\"Standard_d\">Noch ist die Vorlage nicht ganz bereinigt. Dies, weil der St\u00e4nderat einen zus\u00e4tzlichen Artikel in den Gesetzesentwurf aufnahm. Darin fordert er, dass der Bund das neue Angebot nochmals pr\u00fcft, falls sich \"bildungspolitisch unerw\u00fcnschte Effekte\" zeigen. Nun muss sich der Nationalrat noch zu diesem Artikel \u00e4ussern.</p><p>&nbsp;</p><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im Nationalrat, 10.12.2025</strong></h3><p class=\"Standard_d\">Zustimmung</p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1766142090000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":"IIIb/IV","Modified":"\/Date(1767858047317)\/","SubmissionDate":"\/Date(1747785600000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5209,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}