{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250078,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20250078,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.078","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"\u00abJa zur tierversuchsfreien Zukunft\u00bb. Volksinitiative","Description":"Botschaft vom 8. Oktober 2025 zur Volksinitiative \u00abJa zur tierversuchsfreien Zukunft\u00bb","InitialSituation":"<h2 class=\"Titel_d\"><strong>Medienmitteilung des Bundesrates vom 08.10.2025</strong></h2><p class=\"Standard_d\"><strong>Bundesrat empfiehlt Ablehnung der Volksinitiative \u00abJa zur tierversuchsfreien Zukunft\u00bb</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. Oktober 2025 die Botschaft zur Volksinitiative \u00abJa zur tierversuchsfreien Zukunft\u00bb verabschiedet. Er beantragt dem Parlament, die Initiative ohne direkten Gegenentwurf oder indirekten Gegenvorschlag abzulehnen. Die Forderung nach einem Verbot von Tierversuchen geht aus Sicht des Bundesrates zu weit und h\u00e4tte gravierende Folgen f\u00fcr Forschung, Gesundheit und Bildung in der Schweiz. Der Bundesrat betont jedoch, dass er die F\u00f6rderung des Tierwohls ernst nimmt und den Ersatz, die Reduktion und die Verbesserung von Tierversuchen (3R-Prinzipien) weiterhin gezielt f\u00f6rdert.</strong></p><p class=\"Standard_d\">Am 11. November 2024 hat das Initiativkomitee \u00abIG Tierversuchsverbots-Initiative CH\u00bb die Volksinitiative \u00abJa zur tierversuchsfreien Zukunft\u00bb eingereicht. Diese fordert ein umfassendes Verbot von Tierversuchen in der Schweiz sowie ein Verbot von Zucht, Haltung und Handel mit Tieren zu diesem Zweck. Ausgenommen sind einzig Massnahmen, die im Interesse des betroffenen Tieres erfolgen. An seiner Sitzung vom 8. Oktober 2025 hat der Bundesrat die Botschaft an das Parlament \u00fcberwiesen. Er empfiehlt die Initiative ohne direkten Gegenentwurf oder indirekten Gegenvorschlag zur Ablehnung. Die Initiative sieht ein stufenweises Verbot vor: Unmittelbar nach Annahme w\u00e4ren Tierversuche des Schweregrads 3 sowie Tierversuche in der Grundlagenforschung und in Bildung/Ausbildung verboten; alle \u00fcbrigen Tierversuche w\u00e4ren sp\u00e4testens nach sieben Jahren untersagt.</p><p>&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Auswirkungen auf Forschung, Gesundheit und Ausbildung</p><p class=\"Standard_d\">Der Bundesrat anerkennt das Anliegen der Initiative, Tierleid in der Forschung zu vermeiden. Ein Verbot von Tierversuchen h\u00e4tte jedoch weitreichende negative Folgen f\u00fcr den Forschungs- und Bildungsstandort Schweiz sowie f\u00fcr die Gesundheit von Mensch und Tier. Tierversuche sind bei der Entwicklung von Medikamenten und bei der Erforschung von Krankheiten nach wie vor unerl\u00e4sslich. Insbesondere bei Krankheiten, die noch nicht gen\u00fcgend erforscht sind oder f\u00fcr die es bisher keine wirksame Behandlung gibt, wie zum Beispiel verschiedene Krebsarten. Ein Verbot w\u00fcrde die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente erheblich erschweren und den Zugang von Patientinnen und Patienten zu innovativen Behandlungsm\u00f6glichkeiten beeintr\u00e4chtigen. Auch in der medizinischen und veterin\u00e4rmedizinischen Ausbildung sind bestimmte Tierversuche notwendig. Zahlreiche laufende Forschungsprojekte m\u00fcssten abgebrochen werden. Es besteht das Risiko, dass bei einem Verbot Arbeitspl\u00e4tze oder ganze Forschungsbereiche ins Ausland verlagert w\u00fcrden.</p><p>&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Tierschutz und 3R-F\u00f6rderung bleiben zentrale Ziele</p><p class=\"Standard_d\">Der Tierschutz hat in der Schweiz einen hohen Stellenwert. Tierversuche unterliegen strengen gesetzlichen Auflagen und d\u00fcrfen nur bewilligt werden, wenn es keine geeigneten Alternativen gibt. Seit dem 1. Februar 2025 gelten ausserdem zus\u00e4tzliche Versch\u00e4rfungen der Tierschutzverordnung. Sie betreffen die Zucht und Haltung von Versuchstieren sowie die Transparenz und st\u00e4rken den Schutz der Tiere in der Forschung weiter. Mit der F\u00f6rderung der 3R-Prinzipien (Replace, Reduce, Refine) setzt sich der Bundesrat seit Jahren f\u00fcr den Ersatz, die Reduktion und die Verbesserung von Tierversuchen ein. Er unterst\u00fctzt die 3R-Forschung und die Anwendung der 3R mit erheblichen finanziellen Mitteln, unter anderem \u00fcber das Nationale Forschungsprogramm NFP 79 \u00abAdvancing 3R\u00bb und das nationale 3R-Kompetenzzentrum (3RCC). Diese Unterst\u00fctzung der 3R will der Bundesrat weiterf\u00fchren und damit dazu beitragen, Tierversuche so weit wie m\u00f6glich zu vermeiden und das Tierwohl zu verbessern. Ein Verbot in der Schweiz k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass Tierversuche ins Ausland verlagert werden, teilweise in L\u00e4nder mit tieferem Tierschutzniveau.</p><p class=\"Standard_d\">Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass das geltende Recht einen wirksamen Tierschutz gew\u00e4hrleistet und gleichzeitig die Forschung zum Wohl von Mensch, Tier und Umwelt erm\u00f6glicht. Eine kontinuierliche F\u00f6rderung des Tierwohls durch strenge Regulierung und F\u00f6rderung der 3R ist f\u00fcr ihn wirksamer und zielf\u00fchrender als ein Verbot.</p><p>&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Belastungskategorien bei Tierversuchen<br>Die Tierschutzgesetzgebung unterscheidet zwischen vier Belastungskategorien, sogenannten Schweregraden (0 bis 3): Versuche im Schweregrad 0 gelten als nicht belastend, beispielsweise Beobachtungsstudien. Bei Schweregrad 1 werden den Tieren kurzfristig leichte Schmerzen zugef\u00fcgt. Bei Schweregrad 2 handelt es sich um Versuche mittlerer Belastung. Versuche im Schweregrad 3 belasten die Tiere schwer.</p>","Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":208,"BusinessStatusText":"In Kommission des Nationalrats","BusinessStatusDate":"\/Date(1763735329000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|36|52","Category":"I/IIIa","Modified":"\/Date(1769181488130)\/","SubmissionDate":"\/Date(1759881600000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5211,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Wissenschaft und Forschung|Umwelt"}}