{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20250402,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20250402,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.402","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Indirekter Gegenentwurf zur Feuerwerks-Initiative","Description":null,"InitialSituation":"<h2 class=\"Titel_d\"><strong>Medienmitteilung der&nbsp;Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates vom 24.10.2025</strong></h2><p class=\"Standard_d\">Die WBK-N hat ihren indirekten Gegenvorschlag (<a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20250402\">25.402</a>) zur Volksinitiative \u00abF\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung von Feuerwerk\u00bb verabschiedet. Vor der Beratung des Gegenvorschlags hat die Kommission vom Vernehmlassungsbericht Kenntnis genommen. Sie hat den Vernehmlassungsentwurf mit einer zus\u00e4tzlichen Minderheit verabschiedet, welche in Bezug auf den Ausweis f\u00fcr die Verwendung pyrotechnischer Gegenst\u00e4nde, die zu Vergn\u00fcgungszwecken dienen, am geltenden Recht festhalten m\u00f6chte (Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 des Sprengstoffgesetzes). Der Entwurf und der dazugeh\u00f6rige Bericht werden nun dem Bundesrat zur Stellungnahme unterbreitet. Der Nationalrat wird den Entwurf in der Wintersession 2025 beraten. Die WBK-N beantragt ihrem Rat zudem mit 21 zu 0&nbsp;Stimmen bei 3&nbsp;Enthaltungen, die Feuerwerksinitiative (<a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20240080\">24.080</a>) zur Ablehnung zu empfehlen.</p><p>&nbsp;</p><h2 class=\"Titel_d\"><strong>Medienmitteilung des Bundesrates vom 26.11.2025</strong></h2><p class=\"Standard_d\"><strong>Bundesrat nimmt Stellung zum indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative \u00abF\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung von Feuerwerk\u00bb</strong></p><p class=\"Standard_d\">Der Bundesrat hat am 26. November 2025 seine Stellungnahme zum indirekten Gegenvorschlag der Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) zur Volksinitiative \u00abF\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung von Feuerwerk\u00bb verabschiedet. Die Volksinitiative sowie der indirekte Gegenvorschlag gehen ihm zu weit. Der Bundesrat begr\u00fcsst hingegen ein Verbot von Feuerwerksk\u00f6rpern, die ausschliesslich zur Knallerzeugung bestimmt sind, sowie eine klare Regelung der Kompetenzen der Kantone.</p><p class=\"Standard_d\">Die Volksinitiative \u00abF\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung von Feuerwerk\u00bb verlangt ein Verbot des Verkaufs und der Verwendung von l\u00e4rmerzeugenden Feuerwerksk\u00f6rpern. F\u00fcr Anl\u00e4sse von \u00fcberregionaler Bedeutung sollen Ausnahmebewilligungen m\u00f6glich bleiben. Die WBK-N hat beschlossen, der Initiative einen indirekten Gegenvorschlag gegen\u00fcberzustellen. Die WBK-N will insbesondere Feuerwerksk\u00f6rper verbieten, die ausschliesslich einen Knall erzeugen. Zudem will sie die Ausweis- und Erwerbsscheinpflicht ausweiten und klarer regeln, welche Kompetenzen die Kantone bei der Beschr\u00e4nkung der Verwendung von Feuerwerk haben. Damit sollen die L\u00e4rmbelastung und deren negative Auswirkungen auf Menschen und Tiere verringert werden.</p><p>&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Handlungsbedarf bei nur knallenden Feuerwerksk\u00f6rpern</p><p class=\"Standard_d\">In seiner Stellungnahme vom 26. November 2025 zum indirekten Gegenvorschlag der WBK-N anerkennt der Bundesrat, dass Feuerwerk L\u00e4rm und Belastungen f\u00fcr Umwelt, Menschen und Tiere verursachen kann. F\u00fcr viele Menschen geh\u00f6rt aber das Abbrennen von Feuerwerksk\u00f6rpern, beispielsweise an einer 1. Augustfeier, zur Tradition. Der indirekte Gegenvorschlag w\u00fcrde zu mehr administrativem Aufwand f\u00fcr die Verwaltung und f\u00fcr Privatpersonen f\u00fchren und h\u00e4tte erhebliche negative wirtschaftliche Folgen f\u00fcr die Feuerwerksbranche. Deswegen geht der indirekte Gegenvorschlag dem Bundesrat zu weit.</p><p class=\"Standard_d\">Der Bundesrat bef\u00fcrwortet hingegen das Verbot von nur knallenden Feuerwerksk\u00f6rpern ohne Lichteffekte. Diese Feuerwerksk\u00f6rper werden von immer mehr Menschen als st\u00f6rend erachtet. &nbsp;Der Bundesrat unterst\u00fctzt, dass die Kantone selbst entscheiden k\u00f6nnen, wie sie den Einsatz von Feuerwerk regeln wollen.</p>","Proceedings":"<h3 class=\"SDA_Meldung_d\">SDA-Meldung</h3><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im Nationalrat, 11.12.2025</strong></h3><p class=\"Standard_d\"><strong>Nationalrat will mit B\u00f6llerverbot restriktive Initiative bek\u00e4mpfen</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Der Nationalrat will das Z\u00fcnden von B\u00f6llern verbieten. Keine Einschr\u00e4nkungen soll es bei der Einfuhr von Feuerwerksk\u00f6rpern und der Ausweispflicht geben.</strong></p><p class=\"Standard_d\">Einem entsprechenden Gesetzesentwurf zum Verbot von Feuerwerksk\u00f6rpern, die ausschliesslich L\u00e4rm erzeugen, hat die grosse Kammer zugestimmt. Mit 97 zu 85 Stimmen bei 7 Enthaltungen wurden die von der zust\u00e4ndigen Kommission vorgeschlagenen Gesetzes\u00e4nderungen am Donnerstag in der Gesamtabstimmung angenommen.</p><p class=\"Standard_d\">Das Gesch\u00e4ft geht nun an den St\u00e4nderat. Der angenommene Gesetzesentwurf ist ein indirekter Gegenvorschlag zur Feuerwerk-Initiative. Diese st\u00f6sst grunds\u00e4tzlich auf Ablehnung. Abgestimmt dar\u00fcber wird erst nach Bereinigung des Gegenentwurfs.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Z\u00fcnden auch ohne Ausweis</p><p class=\"Standard_d\">Konkret verboten werden soll der Umgang mit Feuerwerksk\u00f6rpern, die ausschliesslich zur Knallerzeugung bestimmt sind. Davon ausgenommen sein sollen Feuerwerksk\u00f6rper, die eine sehr geringe Gefahr darstellen und nur wenig L\u00e4rm verursachen.</p><p class=\"Standard_d\">Keine Einschr\u00e4nkungen soll es bei der Einfuhr von Feuerwerkk\u00f6rpern im Reiseverkehr und bei der Ausweispflicht. Personen, die pyrotechnische Gegenst\u00e4nde zu Vergn\u00fcgungszwecken verwenden, sollen also auch k\u00fcnftig keinen Ausweis brauchen.</p><p class=\"Standard_d\">Die Kantone sollen neu nicht nur den Verkauf von pyrotechnischen Gegenst\u00e4nden im Detailhandel zeitlich auf bestimmte Anl\u00e4sse beschr\u00e4nken k\u00f6nnen, sondern auch das Abbrennen dieser Feuerwerksk\u00f6rper. Der Verkauf und die Verwendung der Feuerwerksk\u00f6rper k\u00f6nnten von den Kantonen an zus\u00e4tzliche Bedingungen gekn\u00fcpft oder g\u00e4nzlich verboten werden.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Schutz von Tieren und Menschen</p><p class=\"Standard_d\">Auf Zuspruch stiess der Gesetzesentwurf auf Seiten der politischen Linken bis hin zur Mitte. Ihr Hauptanliegen ist der Schutz von Tieren und Menschen vor L\u00e4rmbelastungen und Luftverschmutzung.</p><p class=\"Standard_d\">\"Es ist kein Pl\u00e4doyer f\u00fcr Zwang, Verbote und Einschr\u00e4nkungen, sondern ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr mehr R\u00fccksicht\", sagte Meret Schneider (Gr\u00fcne/ZH) zu den vorliegenden Gesetzes\u00e4nderungen. F\u00fcr Beat Flach (GLP/AG) ist die Vorlage Ausdruck eines realen Problems. \"Die Initiative ist ein Warnsignal und ein Aufruf an die Vernunft jener, die gerne Feuerwerk haben\", sagte er.</p><p class=\"Standard_d\">Die durch Feuerwerke verursachten L\u00e4rmbelastungen und Luftverschmutzungen seien belastend f\u00fcr Grundwasser, Landwirtschaft und vulnerable Personen, wie Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung, sagte Anna Rosenwasser (SP/ZH).</p><p class=\"Standard_d\">Auch Haus-, Nutz- und Wildtiere litten. \"Panische Fluchtreaktionen f\u00fchren zu Verletzungen und Todesf\u00e4llen\", sagte Kilian Baumann (Gr\u00fcne/BE). Dar\u00fcber hinaus leide die Landwirtschaft unter den grossen Mengen an Abfall.</p><p class=\"Standard_d\">EVP-Nationalrat Nik Gugger (ZH) brachte das Beispiel des Eisvogels zu Tisch. Dieser meide Brutpl\u00e4tze oder gef\u00e4hrde sonst seinen Nachwuchs. \"Diese Arten zeigen uns, wie wichtig es ist, endlich zu handeln\", so das Mitglied der Mitte-Fraktion. Als Alternative zu lauten Feuerwerken brachte er ruhige Drohnen-Lichtshows ins Spiel.</p><p class=\"Standard_d\">&nbsp;</p><p class=\"Standard_d\">Sorge um Schweizer Traditionen</p><p class=\"Standard_d\">Gegen restriktivere Regeln waren die SVP und die FDP. Sie bef\u00fcrchten durch das B\u00f6llerverbot einen Verlust von Schweizer Tradition und eine Einschr\u00e4nkung der Eigenverantwortung.</p><p class=\"Standard_d\">\"Es geht nicht nur um Feuerwerk, es geht um unsere Freiheit und unsere Traditionen\", sagte Roman Hug (SVP/GR). Es sei \"ein Eingriff in unsere Kultur\". Das Verbot w\u00fcrde sich zu einem b\u00fcrokratischen Albtraum entwickeln und Probleme schaffen, die heute noch nicht bekannt seien. \"Tiere und Menschen, die Ruhe brauchen, k\u00f6nnen auch ohne radikale Verbote und B\u00fcrokratieorgien gesch\u00fctzt werden\", f\u00fcgte Hug hinzu.</p><p class=\"Standard_d\">Regine Sauter (FDP/ZH) sieht durch ein B\u00f6llerverbot die \"kleine, aber feine\" Schweizer Feuerwerksindustrie gef\u00e4hrdet. Sie findet das Verbot \u00fcberfl\u00fcssig, da es \"regelt, was nicht geregelt werden muss\". Ihre Parteikollegin Bettina Balmer (ZH) erg\u00e4nzte: \"Eigenverantwortung wird in der Schweiz gelebt und nicht durch radikale Verordnungen bestimmt.\"</p><p>&nbsp;</p><h3 class=\"SDA_Meldung_d\">SDA-Meldung</h3><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im St\u00e4nderat, 03.06.2026</strong></h3><p><strong>Das muss beim Umgang mit Feuerwerk k\u00fcnftig beachtet werden</strong></p><p><strong>Tipps und Tricks zum Umgang mit Feuerwerk</strong></p><p><strong>Das Z\u00fcnden von B\u00f6llern soll schweizweit verboten werden. Dieser Meinung ist das Parlament. Der St\u00e4nderat hat die entsprechenden Gesetzesbestimmungen am Mittwoch als Zweitrat gutgeheissen. Ein \u00dcberblick, was k\u00fcnftig gilt:</strong></p><p>&nbsp;</p><p>WAS IST NEU?</p><p>Das national geltende Sprengstoffgesetz wird ge\u00e4ndert. Es gibt neue Bestimmungen zur Einfuhr und zur Verwendung von Feuerwerk. Der Geltungsbereich des Gesetzes wird auf alle Personen ausgedehnt, die Feuerwerksk\u00f6rper abbrennen. Ausl\u00f6ser der Versch\u00e4rfungen war die Volksinitiative \"F\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung von Feuerwerk (Feuerwerksinitiative)\". Weil diese gem\u00e4ss Umfragen in der Bev\u00f6lkerung einen grossen R\u00fcckhalt geniesst, hat das Parlament einen indirekten Gegenvorschlag dazu ausgearbeitet.</p><p>&nbsp;</p><p>WELCHE PRODUKTE SIND BETROFFEN?</p><p>Kern ist ein Verbot pyrotechnischer Gegenst\u00e4nde, die ausschliesslich zur Knallerzeugung bestimmt sind. Mit dem B\u00f6llerverbot soll die L\u00e4rmbelastung f\u00fcr Mensch und Tier verringert werden.</p><p>&nbsp;</p><p>WELCHE PRODUKTE SIND NICHT BETROFFEN?</p><p>Feuerwerksk\u00f6rper mit optischen Effekten sind von den Versch\u00e4rfungen nicht betroffen. Ebenso legal ist das Abbrennen von Feuerwerk, das eine sehr geringe Gefahr darstellt und einen vernachl\u00e4ssigbaren L\u00e4rmpegel erzeugt. Der Bundesrat wird die Details in einer Verordnung regeln. Der Willen des Parlaments ist klar: Beliebte Feuerwerksk\u00f6rper wie Vulkane, die in der Regel als wenig st\u00f6rend empfunden werden, sollen weiterhin gez\u00fcndet werden k\u00f6nnen.</p><p>&nbsp;</p><p>BRAUCHT ES NEU EINEN AUSWEIS F\u00dcRS ABBRENNEN?</p><p>Nein, es gelten die bisherigen Regeln. Einen Ausweis braucht es demnach weiterhin nur f\u00fcr die Verwendung pyrotechnischer Gegenst\u00e4nde, die f\u00fcr industrielle, technische oder landwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind. Eine weitergehende Ausweispflicht wurde vom Parlament verworfen.</p><p>WAS MUSS BEIM FEUERWERKSKAUF IM AUSLAND BEACHTET WERDEN?</p><p>Kurz gesagt d\u00fcrfen nur noch ungef\u00e4hrliche Feuerwerksk\u00f6rper - und nur noch in geringen Mengen - pers\u00f6nlich eingef\u00fchrt werden. Die Einfuhr von Wunderkerzen, Tortenfont\u00e4nen, Knallerbsen, Tischbomben und anderem Kleinfeuerwerk wird auf 2,5 Kilogramm pro Tag und Person beschr\u00e4nkt. F\u00fcr den Import von gr\u00f6sseren und gef\u00e4hrlicheren Feuerwerksk\u00f6rpern braucht es eine Bewilligung.</p><p>&nbsp;</p><p>SIND 1.-AUGUST-FEUERWERKE NOCH M\u00d6GLICH?</p><p>Ja. Das Parlament betonte w\u00e4hrend der Debatten, dass in der Bev\u00f6lkerung verankerte Festbr\u00e4uche bewahrt werden sollen. Die Kantone und Gemeinden k\u00f6nnen weiterhin autonom dar\u00fcber entscheiden. Konkret k\u00f6nnen sie das Abbrennen von Feuerwerksk\u00f6rpern zeitlich und \u00f6rtlich auf bestimmte Anl\u00e4sse beschr\u00e4nken, an zus\u00e4tzliche Bedingungen kn\u00fcpfen oder g\u00e4nzlich verbieten.</p><p>&nbsp;</p><p>KOMMEN WEITERE VERSCH\u00c4RFUNGEN HINZU?</p><p>Das ist noch offen. Falls die Urheber der Feuerwerksinitiative ihr Begehren zur\u00fcckziehen, bleibt es bei den vom Parlament beschlossenen \u00c4nderungen. W\u00fcrde die Initiative zur Abstimmung kommen und diese angenommen, m\u00fcsste das Parlament wohl weitergehende Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr den Verkauf und die Verwendung l\u00e4rmerzeugender Feuerwerksk\u00f6rper umsetzen.</p><p>&nbsp;</p><p>WAS GILT BEI FEUERWERKEN IN INNENR\u00c4UMEN?</p><p>Im Nachgang zur Brandkatastrophe von Crans-Montana pr\u00fcfte die zust\u00e4ndige St\u00e4nderatskommission ein Verbot von Feuerwerksk\u00f6rpern in \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Innenr\u00e4umen. Weil am 1. April in allen Kantonen ein solches Verbot bereits in Kraft getreten ist, wurden Regelungen im Bundesrecht hinf\u00e4llig.</p><p>&nbsp;</p><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Debatte im Nationalrat, 09.06.2026</strong></h3><p class=\"Standard_d\">Zustimmung</p><p>&nbsp;</p><h3 class=\"SDA_Meldung_d\">SDA-Meldung</h3><h3 class=\"Debatte_sda_linksb\u00fcndig_d\"><strong>Schlussabstimmung, 19.06.2026</strong></h3><p class=\"Standard_d\"><strong>Nationalrat lehnt neue nationale Regeln im Umgang mit Feuerwerk ab</strong></p><p class=\"Standard_d\"><strong>Das Sprengstoffgesetz wird vorderhand nicht mit neuen Regeln zum Umgang mit Feuerwerk erg\u00e4nzt. Der Nationalrat hat am Freitag in der Schlussabstimmung den Gegenvorschlag zur Feuerwerksinitiative abgelehnt. Die Initiative k\u00f6nnte damit alleine zur Abstimmung kommen.</strong></p><p class=\"Standard_d\">Mit 114 zu 79 Stimmen bei 6 Enthaltungen sagte die grosse Kammer im letzten Moment Nein zum Gegenentwurf. Damit ist die Vorlage gescheitert.</p><p class=\"Standard_d\">Geplant war, das Z\u00fcnden von B\u00f6llern k\u00fcnftig schweizweit zu verbieten. Damit sollte die L\u00e4rmbelastung f\u00fcr Mensch und Tier verringert werden. Zudem h\u00e4tten nur noch ungef\u00e4hrliche Feuerwerksk\u00f6rper - und nur noch in geringen Mengen - pers\u00f6nlich in die Schweiz eingef\u00fchrt werden d\u00fcrfen.</p><p class=\"Standard_d\">Dem Tr\u00e4gerverein der Volksinitiative \"F\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung von Feuerwerk (Feuerwerksinitiative)\" gingen die vom Parlament beschlossenen Regeln zu wenig weit. Sie k\u00fcndigten an, an ihrem Begehren festzuhalten. In den n\u00e4chsten Tagen wird das Initiativkomitee definitiv dar\u00fcber entscheiden, ob das Begehren zur\u00fcckgezogen oder zur Abstimmung gebracht werden soll.</p><p class=\"Standard_d\">W\u00fcrde die Initiative angenommen, m\u00fcsste das Parlament weitergehende Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr den Verkauf und die Verwendung l\u00e4rmerzeugender Feuerwerksk\u00f6rper umsetzen. Das Anliegen geniesst gem\u00e4ss Umfragen in der Bev\u00f6lkerung einen grossen R\u00fcckhalt.</p><p>&nbsp;</p><h2 class=\"Titel_d\"><strong>Ausk\u00fcnfte</strong></h2><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\">Sekretariat der Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK)</p><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\"><a href=\"mailto:wbk.csec@parl.admin.ch\">wbk.csec@parl.admin.ch</a></p><p class=\"Ausk\u00fcnfte_d\"><a href=\"https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-wbk\">Kommission f\u00fcr Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK)</a></p>","DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Sprengstoffgesetz und gegebenenfalls weitere Erlasse werden gem\u00e4ss folgenden Eckwerten erg\u00e4nzt:</p><p>&nbsp;</p><ul style=\"list-style-type:disc;\"><li>Bei der Anwendung von pyrotechnischen Gegenst\u00e4nden zu Vergn\u00fcgungszwecken soll darauf geachtet werden, dass Menschen und Tiere nicht \u00fcberm\u00e4ssig gef\u00e4hrdet werden und dass sie mit der Umwelt vertr\u00e4glich sind.</li><li>Der Bund regelt die Bewilligung zum Erwerb und zur Verwendung von pyrotechnischen Gegenst\u00e4nden zu Vergn\u00fcgungszwecken, die \u00fcberm\u00e4ssigen L\u00e4rm erzeugen.</li><li>Die Bestimmungen betreffend Erwerbsschein und Ausweis werden dementsprechend angepasst.</li></ul>","ReasonText":"<p>Das Anliegen, Bev\u00f6lkerung, Tiere und Natur vor den sch\u00e4dlichen Einfl\u00fcssen von Feuerwerken zu sch\u00fctzen, unterst\u00fctzen aktuell knapp 70% der Bev\u00f6lkerung (gfs-Studie 2024). Ein Verbot, wie es die Feuerwerksinitiatve vorsieht, geht aber zu weit. Deswegen soll ein Indirekter Gegenvorschlag der Initiative gegen\u00fcbergestellt werden, der auf Gesetzesebene die sch\u00e4dlichen Einfl\u00fcsse minimiert.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1781863469000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1782145096883)\/","SubmissionDate":"\/Date(1738281600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Umwelt"}}