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Iv.","Title":"Verst\u00e4ndigung zwischen den Sprachgemeinschaften und Unterricht der Landessprachen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Sprachengesetz (SpG) wird wie folgt ge\u00e4ndert:</p><p>&nbsp;</p><p>Artikel&nbsp;15 Unterricht</p><p>Absatz&nbsp;3 Sie setzen sich im Rahmen ihrer Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr einen Fremdsprachenunterricht ein, der gew\u00e4hrleistet, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler am Ende der obligatorischen Schulzeit \u00fcber Kompetenzen in mindestens einer zweiten Landessprache und einer weiteren Fremdsprache verf\u00fcgen. Der Unterricht der Landessprachen tr\u00e4gt den kulturellen Aspekten eines mehrsprachigen Landes Rechnung. <u>W\u00e4hrend der obligatorischen Schulzeit muss in der Primarstufe mindestens eine Landessprache als Fremdsprache unterrichtet werden.</u></p>","ReasonText":"<p>In einem multikulturellen und mehrsprachigen Land wie der Schweiz spielt die Kenntnis der Landessprachen f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt eine entscheidende Rolle. Die Bundesverfassung verpflichtet Bund und Kantone, die Verst\u00e4ndigung und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften zu f\u00f6rdern (Art.&nbsp;70 Abs.&nbsp;3). Hierf\u00fcr sieht die interkantonale Vereinbarung \u00fcber die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS) vor, dass in der obligatorischen Schulzeit ab dem 5.&nbsp;Schuljahr eine zweite Landessprache und ab dem 7.&nbsp;Schuljahr Englisch unterrichtet wird. Mehrere Kantone \u00fcberpr\u00fcfen derzeit diese Vorgabe (laufende Debatten oder bereits gefasste Beschl\u00fcsse). Neuregelungen k\u00f6nnten allerdings den genannten Verfassungsgrundsatz und das vor einigen Jahren dazu ausgearbeitete interkantonale Konkordat verletzen. Sind gewisse Kantone der Ansicht, zwei Fremdsprachen auf Primarstufe seien zu anspruchsvoll und nachteilig f\u00fcr den Unterricht, k\u00f6nnen sie innert der Vorgaben der interkantonalen Vereinbarungen selbst bestimmen, wie sie vorgehen. Ihre Entscheide d\u00fcrfen jedoch das genannte Verfassungsziel nicht gef\u00e4hrden, das den nationalen Zusammenhalt und die Verst\u00e4ndigung in der Schweiz sicherstellen soll. Daher muss im SpG verankert werden, dass in der Primarstufe mindestens eine Landessprache als Fremdsprache unterrichtet wird.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Cottier Damien","BusinessStatus":204,"BusinessStatusText":"Zugewiesen an die behandelnde Kommission","BusinessStatusDate":"\/Date(1763052765300)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763378656303)\/","SubmissionDate":"\/Date(1757980800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Bildung|Kultur"}}