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Iv.","Title":"F\u00fcr ein gerechtes KVG und die Entlastung der Spit\u00e4ler, aber nicht auf dem Buckel der Patientinnen und Patienten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit einer \u00c4nderung der Krankenversicherungsgesetzgebung soll die zus\u00e4tzliche Patient:innenbeteiligung (Betrag welcher \u00fcber Franchise und Selbstbehalt hinausgeht) beim Aufenthalt in einem Pflegeheim und/oder bei Spitex-Leistungen abgeschafft werden.&nbsp;</p>","ReasonText":"<p>Patient:innen, die sich im Akutbereich ambulant anstelle von station\u00e4r behandeln lassen m\u00f6chten und Spitex-Leistungen brauchen, werden finanziell diskriminiert. Sie bezahlen in gewissen Kantonen neben der Franchise und dem Selbstbehalt noch einen zus\u00e4tzlichen Betrag. Diese Kostenbeteiligung ist systemfremd; seit Jahren ist das Ziel die Akutspit\u00e4ler zu entlasten und die ambulanten Behandlungen zu forcieren. Einzelne Kantone nehmen ihre Verantwortung bei den Spitex-Leistungen wahr und erheben in diesem Bereich keine zus\u00e4tzliche Kostenbeteiligung von den Patientinnen und Patienten.&nbsp;</p><p>Wenn die Person zu Hause ist und \u00e4rztlich verordnete Spitex-Leistungen ben\u00f6tigt, muss die Pflegebed\u00fcrftige - zus\u00e4tzlich zum normalen Selbstbehalt und der Franchise - je nach Kanton bzw. Gemeinde eine Patientenbeteiligung leisten, sofern ihr Wohnkanton die Kosten nicht \u00fcbernimmt. Diese kann bis zu CH 5\u2019613 pro Jahr betragen.</p><p>Auch die pflegebed\u00fcrftigen Personen in einem Pflegeheim werden gegen\u00fcber den Patientinnen und Patienten im Spital benachteiligt. Die Finanzierung der Pflegekosten sieht vor, dass die Person bis zu CHF 8'395 pro Jahr - zus\u00e4tzlich zum normalen Selbstbehalt und der Franchise - an die Pflegekosten bezahlen muss.</p><p>Diese Kostenbeteiligungen sind ein falscher Anreiz. Sie bestrafen Personen, welche fr\u00fcher aus dem Spital nach Hause gehen und Spitex brauchen oder Spitex ben\u00f6tigen, um einen Spitaleintritt zu vermeiden. Es betrifft auch junge Menschen. Die junge Mutter nach einer Hausgeburt oder einer ambulanten Geburt oder Menschen im Rollstuhl, die auf Spitex angewiesen sind, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch diskriminiert das System Menschen, die lieber zu Hause oder in ihrem Pflegeheim als in einem Akutspital sterben m\u00f6chten. Auch gibt es keine Erkl\u00e4rung, warum die Pflege in einem Pflegeheim mit einer zus\u00e4tzlichen Beteiligung der Patientinnen und Patienten belegt werden soll, die bei der Pflege im Spital nicht existiert.</p><p>Patientinnen und Patienten in der Spitex und in den Pflegeheimen werden immer st\u00e4rker zur Kasse gebeten. Einerseits durch die steigenden Krankenversicherungsbeitr\u00e4ge andererseits aber auch durch die Patientenbeteiligung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":205,"BusinessStatusText":"In Nationalrat geplant","BusinessStatusDate":"\/Date(1779792047643)\/","ResponsibleDepartment":1,"ResponsibleDepartmentName":"Parlament","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"Parl","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1779794218207)\/","SubmissionDate":"\/Date(1758758400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5210,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}