{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253033,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253033,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3033","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Drogenpr\u00e4vention. Was macht das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Drogenpr\u00e4vention: Was macht das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit?<br>&nbsp;</p><p>In der Westschweiz waren Anti-Drogen-Plakate zu sehen, zum Beispiel mit dem Slogan \u00abInformieren Sie Ihre Kinder, bevor Drogendealer es tun\u00bb.&nbsp;<br>Auch wenn man die Initiatorin dieser Sensibilisierungskampagne, die Scientology-Kirche, hinterfragen kann, ist die Wirkung dieser Anti-Drogen-Plakate auf die Allgemeinheit zu begr\u00fcssen.<br>Denn die schockierenden Aussagen \u00fcber die Auswirkungen von Drogen haben rasch eine Wirkung auf die Leserschaft.<br>&nbsp;</p><p>Die jungen Menschen sind von den Problemen der Drogenabh\u00e4ngigkeit stark betroffen.</p><p>Ich bitte daher den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p><br>\u2013 Ist der Bundesrat der Ansicht, dass die Anti-Drogen-Plakate an \u00f6ffentlichen Orten die Allgemeinheit f\u00fcr die Drogenproblematik sensibilisieren? Wenn nein, warum nicht?<br>\u2013 Beabsichtigt der Bundesrat beziehungsweise das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit, Kampagnen zur Sensibilisierung f\u00fcr die Drogenproblematik an \u00f6ffentlichen Orten wie Bahnh\u00f6fen, Schulen, Ausbildungsst\u00e4tten usw. zu lancieren? Wenn nein, warum nicht?<br>\u2013 Welche Massnahmen beabsichtigt der Bundesrat zu ergreifen, um die jungen Menschen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die Studierenden, die Lernenden zu sensibilisieren und damit die Drogenabh\u00e4ngigkeit zu bek\u00e4mpfen?</p><p>\u2013 Sch\u00e4tzt der Bundesrat die gegenw\u00e4rtigen Mittel als ausreichend ein, um eine qualitativ hochwertige Pr\u00e4vention bei den jungen Menschen zu gew\u00e4hrleisten?&nbsp;<br>\u2013 Welche Massnahmen beabsichtigt der Bundesrat angesichts des Aufkommens von neuen Drogen wie Fentanyl und von neuen Methoden des Drogenkonsums zu ergreifen, um die jungen Menschen aufzukl\u00e4ren und diese Drogen zu bek\u00e4mpfen?&nbsp;</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1. und 2. Die Pr\u00e4vention ist eine zentrale S\u00e4ule der Schweizer Drogenpolitik. Wie der Bundesrat bereits in seinen Antworten auf die Motion Geissb\u00fchler 15.3143 \u00abKampagne zur Cannabispr\u00e4vention als wichtiger Beitrag zur Gesundheitsf\u00f6rderung\u00bb und auf die Motion Herzog 23.4229 \u00abDrogenpr\u00e4vention an der Volksschule und an weiterf\u00fchrenden Schulen\u00bb festgehalten hat, erachtet er Pr\u00e4vention dann am wirksamsten, wenn sie auf die Zielgruppen und den Kontext zugeschnitten ist.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>Der Konsum illegaler Substanzen wie Cannabis, Kokain, Heroin oder Crack oder der missbr\u00e4uchliche Konsum von Medikamenten findet in sehr heterogenen Bev\u00f6lkerungsgruppen statt. Diese Gruppen sind im Vergleich zu Tabak und Alkohol sehr klein. Mit \u00f6ffentlichen Kampagnen, bei denen beispielsweise Plakate weitl\u00e4ufig verwendet werden, k\u00f6nnen die betroffenen Gruppen nicht gezielt erreicht werden. Die Wirkung w\u00e4re aufgrund der grossen Streuverluste gering, die Kosten dagegen hoch. </span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>In der Fachwelt herrscht zudem Konsens, dass Informationsvermittlung alleine f\u00fcr eine wirksame Suchtpr\u00e4vention nicht ausreichend ist, und dass abschreckende Botschaften nicht zielf\u00fchrend oder sogar kontraproduktiv sein k\u00f6nnen. Insbesondere Jugendliche m\u00fcssen die Kompetenzen erwerben, das vermittelte Wissen ad\u00e4quat umzusetzen. Darauf fokussieren beispielsweise auch die drei sprachregionalen Lehrpl\u00e4ne f\u00fcr die obligatorische Schule.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3. \u2013 5. Gem\u00e4ss Bet\u00e4ubungsmittelgesetz (BetmG, SR 812.121) sind in erster Linie die Kantone f\u00fcr Pr\u00e4ventionsmassnahmen zust\u00e4ndig. Im Rahmen der Nationalen Strategie Sucht unterst\u00fctzt der Bund Kantone, Gemeinden, Schulen und Jugendverb\u00e4nde durch die Entwicklung von Grundlagen und Instrumenten zur Fr\u00fcherkennung und Fr\u00fchintervention, die Unterst\u00fctzung des \u00abSchulnetz21 \u2013 schweizerisches Netzwerk gesundheitsf\u00f6rdernder und nachhaltiger Schulen\u00bb, das \u00abbildung+gesundheit Netzwerk Schweiz\u00bb oder die Online-Beratung zu Suchtfragen \u00abSafeZone.ch\u00bb.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1744156800000)\/","SubmittedBy":"Pahud Yvan","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1744182932000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763090548260)\/","SubmissionDate":"\/Date(1740960000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}