{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253161,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253161,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3161","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Anwerbung wissenschaftlicher Talente aus den USA. Welche Strategie verfolgt die Schweiz? ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die wissenschaftliche Gemeinschaft in den USA lebt seit einigen Monaten in einem Klima der Verunsicherung. Verursacht wird dies durch politische Entscheide, die zu Mittelk\u00fcrzungen und Einschr\u00e4nkungen sowohl bei der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit als auch bei der Verbreitung von Daten und Informationen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Klimawandel, gef\u00fchrt haben.</p><p>Die Schweiz mit ihrer Tradition der Exzellenz in Forschung und Hochschulbildung k\u00f6nnte sich auf diese Situation einstellen und Massnahmen ergreifen, um talentierte Forscherinnen und Forscher und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten anzuwerben, nach dem Muster Frankreichs, das bereits mit gezielten Initiativen vorgeht.</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Wurde gepr\u00fcft, ob die Einf\u00fchrung einer spezifischen Strategie sinnvoll w\u00e4re?</li><li>Welche rechtlichen oder b\u00fcrokratischen Hindernisse k\u00f6nnten derzeit dem Zuzug ausl\u00e4ndischer Personen aus Forschung und Wissenschaft im Weg stehen, und welche Massnahmen k\u00f6nnten ergriffen werden, um die Einreise- und Projektfinanzierungsverfahren zu vereinfachen?</li><li>Gibt es spezifische Instrumente zur F\u00f6rderung der Zusammenarbeit zwischen Schweizer Instituten und Forschenden aus den USA, oder befinden sich solche Instrumente in Entwicklung?</li><li>Beabsichtigt die Schweiz, ihre Attraktivit\u00e4t im Bereich der Forschung durch wirtschaftliche Anreize, Stipendien oder gemeinsame Projekte mit internationalen Institutionen zu st\u00e4rken?</li><li>Den Kantonen kommt im Hochschul- und Forschungsbereich eine Schl\u00fcsselrolle zu. Sieht der Bundesrat angesichts dessen Massnahmen vor, um ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Kantonen zur F\u00f6rderung der Aufnahme von Spitzenleuten aus der Forschung zu koordinieren?</li></ol>","ReasonText":"<p>Forschung und Innovation sind Schl\u00fcsselelemente f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz und f\u00fcr die Aufrechterhaltung ihrer Rolle als globaler Wissenschaftsstandort. In einem internationalen Kontext, in dem einige L\u00e4nder ihre Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Forschung reduzieren, k\u00f6nnte die Schweiz ihre Position st\u00e4rken und ausl\u00e4ndischen Talenten g\u00fcnstige Bedingungen anbieten; dies umso mehr, als die Wiederbeteiligung unseres Landes am Programm Horizon bevorsteht.</p><p>&nbsp;</p><p>Fr\u00fchzeitiges Handeln auf diesem Gebiet w\u00fcrde es unserem Land erm\u00f6glichen, nicht nur K\u00f6pfe und Kompetenzen anzuziehen, sondern auch die mit den Projekten dieser Forschenden verbundenen potenziellen Finanzierungen abzufangen, wodurch ein positiver Kreislauf zum Nutzen des gesamten schweizerischen Wissenschafts- und Wirtschaftssystems entstehen w\u00fcrde.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Antwort 1/4/5</span></p><p><span>Schweizer Hochschulen bieten internationalen Forschenden eine attraktive Forschungsumgebung mit hohen akademischen Standards und wertvollen internationalen Kooperationsm\u00f6glichkeiten. Sie sind autonom in der Festlegung ihrer Strategien zur Rekrutierung der besten nationalen und internationalen Talente. Dabei orientieren sie sich an den Grunds\u00e4tzen des Wettbewerbs und der Exzellenz. Forschende aus den USA wie auch aus anderen Staaten haben wie bis anhin die M\u00f6glichkeit, sich an Schweizer Hochschulen bei offenen Stellen und im Rahmen von Berufungsverfahren zu bewerben. Eine weitere M\u00f6glichkeit bieten auch die hochkompetitiven European Research Council (ERC)-Grants, f\u00fcr die sich Forschende aus den USA an Schweizer Hochschulen bewerben k\u00f6nnen. </span></p><p><span>Der Bund f\u00f6rdert die internationale Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Innovation (BFI) basierend auf den Grunds\u00e4tzen, auf denen er den BFI-Bereich insgesamt f\u00f6rdert: Autonomie und Verantwortung der Hochschulen und der F\u00f6rderorgane wie SNF, Innosuisse und Akademien; Bottom-up-Prinzip; Wissenschaftsfreiheit und -integrit\u00e4t sowie Wettbewerb und Exzellenz. </span></p><p><span>Der Bundesrat lehnt aus den genannten Gr\u00fcnden bundesseitige Massnahmen oder Sonderprogramme zur gezielten Anwerbung von Forschenden aus einzelnen L\u00e4ndern ab.</span></p><p><span>Antwort 2</span></p><p><span>Die Einstellung von Personen aus Drittstaaten wie den USA unterliegt einer Kontingentierung. Das Einstellungsverfahren erfordert somit eine detaillierte Begr\u00fcndung. Da Wissenschaftler \u00fcber sehr spezielle Kenntnisse in ihrem Fachgebiet verf\u00fcgen, ist es in der Praxis aber durchaus \u00fcblich, Staatsangeh\u00f6rige der USA einzustellen. M\u00f6gliche Herausforderungen bestehen, wie f\u00fcr alle Forschenden aus Drittstaaten, bez\u00fcglich Arbeitsbewilligung f\u00fcr Familienangeh\u00f6rige oder Partner der jeweiligen Forschungspersonen. Das Swiss Academic Dual Career Network (</span><a href=\"https://www.swissuniversities.ch/organisation/gremien/swiss-academic-dual-career-network\"><u><span>https://www.swissuniversities.ch/organisation/gremien/swiss-academic-dual-career-network</span></u></a><span>) von swissuniversities leistet als Koordinationsinstrument einen Beitrag </span><span>f\u00fcr attraktivere Rahmenbedingungen f\u00fcr Doppelkarriere-Partnerschaften (</span><em><span>Dual Career Couples</span></em><span>)</span><span>.</span></p><p><span>Antwort 3</span></p><p><span>Die Schweiz und die USA unterhalten im Bereich BFI seit Jahrzehnten sehr gute und intensive Beziehungen, die auf direkten Kooperationen zwischen Schweizer und amerikanischen Akteuren im BFI-Bereich beruhen. Diese werden durch verschiedene Abkommen und gemeinsame Erkl\u00e4rungen unterst\u00fctzt und aufgebaut: zum Beispiel durch das Rahmenabkommen \u00fcber die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit von 2009 (</span><a href=\"https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2009/587/de\"><u><span>https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2009/587/de</span></u></a><span>) und das \u00ab</span><em><span>Joint Statement on Cooperation in Quantum Information Science and Technology</span></em><span>\u00bb von 2022 (</span><a href=\"https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=90775\"><u><span>https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=90775</span></u></a><span>). Die Finanzierung gemeinsamer Projekte wird zudem durch ein Lead Agency-Abkommen zwischen den jeweiligen F\u00f6rderagenturen vereinfacht (Schweizerischer Nationalfonds (SNF) und </span><em><span>National Science Foundation</span></em><span> (</span><em><span>NSF</span></em><span>) in den USA). Zu erw\u00e4hnen ist auch die Absichtserkl\u00e4rung zur Zusammenarbeit im Bereich der Berufsbildung von 2024 (</span><a href=\"https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=102890\"><u><span>https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=102890</span></u></a><span>).</span><span>&nbsp; </span><span>Im Rahmen der Bundes-Exzellenz-Stipendien ESKAS und der </span><em><span>Fulbright</span></em><span>-Stipendien besteht zudem ein kontinuierlicher Stipendienaustausch mit den USA. Zu erw\u00e4hnen sind auch das ETH </span><em><span>Postdoctoral Fellowships</span></em><span> Programm, die Branco Weiss </span><em><span>Fellowship</span></em><span>, die ThinkSwiss-Forschungsstipendien und das Medicus Programm. Es sind bundesseitig keine zus\u00e4tzlichen Instrumente notwendig.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1747785600000)\/","SubmittedBy":"Farinelli Alex","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1747837070560)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|32|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1763090137800)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742342400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Bildung|Wissenschaft und Forschung"}}