{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253209,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253209,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3209","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Medizinische und pflegerische Grundversorgung in den Alters- und Pflegeheimen dringend verbessern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die aktuelle Situation der medizinischen und pflegerischen Versorgung in Alters- und Pflegeheimen zu analysieren und darzulegen. Dabei soll er insbesondere pr\u00fcfen, wie das nationale F\u00f6rderprogramm</p><p>\"Effizienz in der medizinischen Grundversorgung (EmGv)\" gezielt genutzt werden kann, um die Versorgung in diesen Einrichtungen zu st\u00e4rken. Zudem soll untersucht werden, inwiefern innovative Versorgungsmodelle, nutzenbringende&nbsp;digitale L\u00f6sungen und eine verbesserte interprofessionelle Zusammenarbeit zur Optimierung der Grundversorgung f\u00fcr Langzeitpatientinnen und -patienten beitragen k\u00f6nnen.</p>","ReasonText":"<p>Die medizinische Versorgung in Alters- und Pflegeheimen steht vor grossen Herausforderungen. Die Anzahl der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen wird sich bis 2040 voraussichtlich verdoppeln, was einen erheblichen zus\u00e4tzlichen Bedarf an Pflegepl\u00e4tzen und medizinischer Betreuung mit sich bringt. Gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen werden bis dahin rund 900 neue APH mit insgesamt 50'000 zus\u00e4tzlichen Betten ben\u00f6tigt. Dem steigenden Versorgungsbedarf steht der ausgepr\u00e4gte Fachkr\u00e4ftemangel in der Langzeitpflege gegen\u00fcber.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die Bewohnenden von Alters- und Pflegeheimen geh\u00f6ren zu den verletzlichsten Menschen unserer Gesellschaft. Sie sind h\u00e4ufig von mehreren chronischen Erkrankungen betroffen und in hohem Masse auf professionelle Pflege und \u00e4rztliche Betreuung angewiesen. Gleichzeitig nimmt der Mangel an Haus\u00e4rztinnen und -\u00e4rzten, insbesondere in l\u00e4ndlichen Regionen, weiter zu. Bereits heute ist es vielerorts schwierig, gen\u00fcgend medizinisches Fachpersonal f\u00fcr die Betreuung in Heimen zu finden. Zudem sind Haus- und Heimbesuche finanziell unattraktiv, da sie \u00fcber die derzeitige wie auch k\u00fcnftige Tarifstruktur nur unzureichend verg\u00fctet werden. Auch \u00fcbergeordnete \u00e4rztliche Leistungen, die nicht direkt einzelne Bewohnende betreffen, k\u00f6nnen kaum abgerechnet werden.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Ethikkommission der Akademie der Medizinischen Wissenschaften hat in einer Stellungnahme, die vom FMH sowie vom SBK unterst\u00fctzt wird, auf diese Problematik hingewiesen und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge pr\u00e4sentiert. Diese betreffen insbesondere die Zust\u00e4ndigkeiten der Kantone, Gemeinden und Tarifpartner. Aber auch dem Bund kommt eine Rolle zu.&nbsp;</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Der Bundesrat unterst\u00fctzt das Ziel des Vorstosses, die medizinische und pflegerische Grundversorgung in den Alters- und Pflegeheimen zu verbessern, vollumf\u00e4nglich. Er hat bereits in seinem Bericht vom 4. September 2024 \u00abAuswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung und auf Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen\u00bb (www.bag.admin.ch &gt; Das BAG &gt; Aktuell &gt; Medienmitteilungen &gt; Lehren aus der Pandemie f\u00fcr Alters- und Pflegeheime und f\u00fcr die St\u00e4rkung der psychischen Gesundheit) in Erf\u00fcllung der Postulate 20.3721 Gysi Barbara \u00abAlters- und Pflegeheime und Wohnheime f\u00fcr Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen. Aufarbeitung der Corona-Krise\u00bb, 20.3724 Wehrli \u00abCovid-19. Situation f\u00fcr \u00e4ltere Menschen\u00bb und 20.4253 Graf Maya \u00abSt\u00e4rkerer Einbezug der Leistungserbringer und der Behindertenorganisationen im Bereich der sozialen Betreuung und der Langzeitpflege bei der Vorbereitung auf und Bew\u00e4ltigung von Pandemien\u00bb in seinen Schl\u00fcsselerkenntnissen darauf hingewiesen, dass Pflegeheime als Institutionen der medizinischen Versorgung gest\u00e4rkt werden m\u00fcssen (vgl. Kap. 6.1.4).</span></p><p><span>Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) setzt das Anliegen bereits im Rahmen verschiedener laufender Aktivit\u00e4ten um, wie etwa mit der Umsetzung der Pflegeinitiative und dem nationalen F\u00f6rderprogramm \u00abEffizienz in der medizinischen Grundversorgung\u00bb (EmGv) (vgl. www.bag.admin.ch &gt; Berufe im Gesundheitswesen &gt; Gesundheitsberufe der Terti\u00e4rstufe &gt; Umsetzung Pflegeinitiative). </span><span>Mit dem F\u00f6rderprogramm EmGv werden explizit Projekte gef\u00f6rdert, die dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung von Langzeitpatientinnen und -patienten zu verbessern.</span><span>&nbsp;</span><span>Projekte mit einem Fokus auf die medizinische und pflegerische Grundversorgung in Alters- und Pflegeheimen k\u00f6nnen ebenfalls eingereicht werden, sofern sie den Kriterien entsprechen. Die erste F\u00f6rderrunde wurde am 5. Januar 2025 abgeschlossen. Weitere F\u00f6rderrunden werden auf der Webseite des EmGv kommuniziert (www.bag.admin.ch/emgv). </span></p><p><span>Zudem hat die Eidgen\u00f6ssische Qualit\u00e4tskommission (EQK) den Verb\u00e4nden Artiset mit dem Branchenverband Curaviva und senesuisse die Umsetzung eines Nationalen Implementierungsprogramms \u00abQualit\u00e4t der Langzeitpflege in Alters- und Pflegeheimen\u00bb \u00fcbertragen. Ziel dieses Programms ist die datenbasierte Verbesserung der Qualit\u00e4t von medizinischen Leistungen in station\u00e4ren Einrichtungen der Langzeitpflege. Das Programm l\u00e4uft von 2022 bis Ende 2027 mit einem Budget von \u00fcber 6 Mio. CHF.</span></p><p><span>Das BAG wird die Thematik der medizinischen Grundversorgung in den Alters- und Pflegeheimen zudem auch im Rahmen der im November 2024 lancierten Agenda Grundversorgung mitber\u00fccksichtigen. Bis Ende 2025 wird unter Einbezug zahlreicher Akteure ein Fachbericht mit Massnahmenvorschl\u00e4gen erarbeitet.</span></p><p><span>Der Bundesrat ist daher der Ansicht, dass ein zus\u00e4tzlicher Bericht aktuell nicht den gew\u00fcnschten Mehrwert bietet und zudem seitens Verwaltung Ressourcen bindet, welche bevorzugt f\u00fcr die Umsetzung der genannten Massnahmen eingesetzt werden.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1747180800000)\/","SubmittedBy":"Stocker Simon","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1757598826000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763090005057)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742428800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}