{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253254,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253254,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3254","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher in die Schweiz holen ","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Massnahmen vorzuschlagen, die es amerikanischen Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern, die ihr Land verlassen wollen, erleichtern, in die Schweiz zu kommen und sich hier niederzulassen.</p><p>&nbsp;</p><ol><li>Daf\u00fcr muss der Bundesrat g\u00fcnstige Rahmenbedingungen schaffen: administrative Erleichterungen f\u00fcr Forschende und ihre Familien, Anreize f\u00fcr die Niederlassung, Zugang zu Finanzierung \u00fcber die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalfonds und \u2013 falls n\u00f6tig \u2013 Schaffung einer neuen Organisation.</li><li>Der Bundesrat erleichtert Partnerschaften zwischen Start-ups, privaten Organisationen und Schulen/Universit\u00e4ten.</li><li>Der Bund koordiniert in der ganzen Schweiz mit den Universit\u00e4ten, Technischen Hochschulen und F\u00f6rderorganisationen die erw\u00e4hnten Massnahmen sowie andere Massnahmen, die er f\u00fcr notwendig h\u00e4lt.</li></ol>","ReasonText":"<p>Die Angriffe der neuen US-Regierung auf Forschung und Wissenschaft sorgen f\u00fcr Aufregung und Unbehagen.&nbsp;</p><p>Neben anderen Staaten gew\u00e4hrleisteten die Vereinigten Staaten Forschenden lange Zeit die besten Forschungsbedingungen der Welt, was die USA an die Spitze von Forschung und Technologie gebracht hat. Viele Forschende aus der Schweiz und der ganzen Welt zogen deshalb in die USA, auf der Suche nach einer soliden Finanzierung und einem System, das Wissenschaft und Innovation kontinuierlich f\u00f6rdert.</p><p>Heute streicht die amerikanische Regierung einen Grossteil der Gelder f\u00fcr die Elitehochschulen der \u00abIvy League\u00bb, zuletzt f\u00fcr die Columbia University; sie alle sind bedroht.&nbsp;</p><p>Die Unabh\u00e4ngigkeit der Forschung und die stabilen Bedingungen, die Forschenden gew\u00e4hrt werden, scheinen in Gefahr.</p><p>In diesem f\u00fcr die Forschung schwierigen Umfeld erw\u00e4gen manche Forschende, ihr Land zu verlassen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Einige ausl\u00e4ndische Universit\u00e4ten ergreifen bereits Massnahmen, um die Talentabwanderung zu f\u00f6rdern<a href=\"applewebdata://8405B16A-EC60-4BCA-B306-77238AC0BFAF#_ftn1\"><sup>[1]</sup></a>; die Schweiz muss ihre Kr\u00e4fte b\u00fcndeln und schnell handeln.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Es braucht einen nationalen Rahmen zur Ausgestaltung ausgezeichneter Forschungsbedingungen f\u00fcr US-amerikanische Forschende und zur besseren Koordination der Institutionen.</p><p>&nbsp;</p><p>Und genau das ist der Sinn dieser Motion: Wir haben eines der besten Universit\u00e4tsnetze der Welt und ein sehr starkes Unternehmer-/Start-up-Netzwerk. Nutzen wir also diese ausgesprochen hohe Qualit\u00e4t und ergreifen wir diese einmalige Gelegenheit.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><a href=\"applewebdata://8405B16A-EC60-4BCA-B306-77238AC0BFAF#_ftnref1\"><sup>[1]</sup></a> https://www.letemps.ch/suisse/des-cerveaux-americains-frappent-a-la-porte-de-l-epfl</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Schweizer Hochschulen bieten Forschenden eine attraktive Forschungsumgebung mit hohen akademischen Standards und wertvollen internationalen Kooperationsm\u00f6glichkeiten. Dabei gelten die Grunds\u00e4tze des Wettbewerbs und der Exzellenz. Forschende aus den USA haben die M\u00f6glichkeit, sich an Schweizer Hochschulen bei offenen Stellen und Berufungsverfahren zu bewerben. Es gelten f\u00fcr alle die gleichen Rahmenbedingungen. Eine weitere M\u00f6glichkeit bieten auch die European Research Council Grants, die auch f\u00fcr Bewerbungen aus Drittl\u00e4ndern und damit f\u00fcr Forschende aus den USA offenstehen.</span></p><p><span>Der Bund f\u00f6rdert die nationale und internationale Zusammenarbeit nach den gleichen Grunds\u00e4tzen: Autonomie und Verantwortung der Hochschulen und der F\u00f6rderorgane wie SNF, Innosuisse und Akademien; Bottom-up-Prinzip; Wissenschaftsfreiheit und -integrit\u00e4t sowie Wettbewerb und Exzellenz.</span></p><p><span>Es bestehen zahlreiche Forschungsbeziehungen zwischen Forschungsgruppen in der Schweiz und in den USA. Die Finanzierung gemeinsamer Projekte wird durch ein Lead Agency-Abkommen zwischen den jeweiligen F\u00f6rderagenturen vereinfacht (Schweizerischer Nationalfonds und National Science Foundation in den USA).</span></p><p><span>Zus\u00e4tzliche Massnahmen zur spezifischen Anwerbung von Forschenden aus den USA oder Sonderprogramme sind mit Blick auf den offenen, kompetitiven und effizienten Rahmen abzulehnen.</span></p><p><span>Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen/Start-ups und Hochschulen ist ein Kernelement des Wissens- und Technologietransfers in der Schweiz. So f\u00f6rdert Innosuisse wissenschaftsbasierte Innovationsprojekte, die von einem Umsetzungspartner (Industriepartner, private und \u00f6ffentliche Organisationen) zusammen mit einem Forschungspartner durchgef\u00fchrt werden. Innosuisse bietet zudem F\u00f6rderung f\u00fcr Schweizer Start-ups vor ihrem Markteintritt sowie zus\u00e4tzliche Instrumente, die diese in ihrer Vernetzung beratend unterst\u00fctzen. Diese Programme erm\u00f6glichen ihnen, Kontakte zu lokalen Unternehmen und anderen Start-ups zu kn\u00fcpfen, kulturelle und betriebliche Besonderheiten kennenzulernen sowie potenzielle Gesch\u00e4ftspartnerschaften zu identifizieren. Der Bundesrat will die bestm\u00f6glichen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Zusammenarbeit schaffen. Sonderregelungen f\u00fcr bestimmte Akteure sind abzulehnen. Der Erfolg des Schweizer Innovationssystems best\u00e4tigt die G\u00fcltigkeit dieses Ansatzes.</span></p><p><span>Die Schweizer Hochschulen sind autonom in der Festlegung ihrer Strategien zur Rekrutierung der besten nationalen und internationalen Talente. Die Sicherstellung der Rekrutierung der besten Talente ist eines der Ziele der Strategischen Planung 2025-2028 von swissuniversities. Die hohen Anteile an ausl\u00e4ndischen Forschenden an Schweizer Hochschulen zeigen, dass diese mit ihren hohen akademischen Standards, mit zahlreichen internationalen Kooperationen und mit ihrer attraktiven Forschungsumgebung talentierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen anziehen. Die Schweizer Hochschulen geniessen international einen ausgezeichneten Ruf. Eine koordinierte Abwerbung von Forschenden aus bestimmten L\u00e4ndern ist abzulehnen.</span></p></span><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":45,"FederalCouncilProposalText":"Ablehnung","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1747785600000)\/","SubmittedBy":"Hurni Baptiste","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1750239185000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|15|32|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089779727)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742515200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Wirtschaft|Bildung|Wissenschaft und Forschung"}}