{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253283,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253283,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3283","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Einbruch der Biodiversit\u00e4t und Kosten des Nichthandelns. Wir brauchen Klarheit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Anschluss an die Antwort auf meine <a href=\"https://che01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.parlament.ch%2Ffr%2Fratsbetrieb%2Fsuche-curia-vista%2Fgeschaeft%3FAffairId%3D20244185&amp;data=05%7C02%7Craphael.mahaim%40parl.ch%7C13918a9e5178439aaaf108dd6701ea1c%7C0cf3ddc638a5480885f1cae22925a1b0%7C0%7C0%7C638779980099360272%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=0UjV%2BvH1S%2FmEpodDTcCt2xdqJwjvoA2WssfumWtYikg%3D&amp;reserved=0\"><u>Interpellation 24.4185</u></a> bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>&nbsp;</p><p>1. Die Kosten des R\u00fcckgangs der Biodiversit\u00e4t sind bereits von zahlreichen L\u00e4ndern, internationalen Beratungsunternehmen, Versicherungen und R\u00fcckversicherern, Organisationen und Forschungsinstituten gesch\u00e4tzt worden. Wieso ist der Bundesrat der Ansicht, dass die naturwissenschaftlichen und sozio-\u00f6konomischen Methoden zur Evaluierung der Kosten des Nichthandelns erst noch entwickelt werden m\u00fcssen? Zieht er es vor, auf Berechnungen zu verzichten als die Kosten vorsorglich grob zu sch\u00e4tzen und seine Politik auf diese Sch\u00e4tzungen abzust\u00fctzen? Wenn ja, wieso? Wenn nicht, was unternimmt er?</p><p>&nbsp;</p><p>2. Gem\u00e4ss seiner Antwort auf die zweite Frage hat der Bund auf nationaler Ebene Projekte lanciert, die zur \u00abVerbesserung der wissenschaftlichen Grundlagen beitragen\u00bb. Um welche Projekte handelt es sich und wo sind sie ver\u00f6ffentlicht? Inwiefern tragen sie dazu bei, dass die Kosten des Nichthandelns angesichts des Einbruchs der Biodiversit\u00e4t besser gesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnen? Wie sieht der Zeitplan f\u00fcr die Umsetzung der Projekte aus und welche konkreten Ziele verfolgen sie?</p><p>&nbsp;</p><p>3. In seiner Antwort auf die dritte Frage r\u00e4umt der Bundesrat ein, dass bisher keine finanziellen Mittel vorgesehen sind f\u00fcr die Deckung der k\u00fcnftigen Kosten des Einbruchs der Biodiversit\u00e4t. Er schl\u00e4gt im Bereich des Umweltschutzes derzeit gar einschneidende finanzielle K\u00fcrzungen vor. Sollen die Kosten des Nichthandelns vollumf\u00e4nglich von den kommenden Generationen getragen werden? Welche alternativen Ans\u00e4tze werden in Betracht gezogen, um diese Kosten zu decken? K\u00f6nnen die Budgetk\u00fcrzungen als indirekte Subventionen mit negativen Auswirkungen auf die Biodiversit\u00e4t und das Klima betrachtet werden? Weist der Bundesrat bei den Budgetdebatten darauf hin, dass diese Kosten nicht wegfallen, sondern lediglich k\u00fcnftigen Generationen aufgeb\u00fcrdet werden?</p><p>&nbsp;</p><p>4. Der Bundesrat gibt in seiner Antwort auf die vierte Frage an, dass die \u00abvorhandenen Studien [\u2026] einen Eindruck von der Gr\u00f6ssenordnung\u00bb der Kosten des R\u00fcckgangs der Biodiversit\u00e4t geben. 4.&nbsp;Dans sa r\u00e9ponse \u00e0 la question 4, le CF indique que \u00ab des \u00e9tudes existantes donnent (\u2026) un certain ordre de grandeur \u00bb des co\u00fbts du recul de la biodiversit\u00e9. Um welche Studien handelt es sich? Welche Betr\u00e4ge werden in diesen Sch\u00e4tzungen genannt? Welche konkreten wirtschaftlichen Risiken birgt der R\u00fcckgang der Biodiversit\u00e4t in der Schweiz f\u00fcr die verschiedenen Wirtschaftssektoren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>1) Der Bundesrat kennt die international verf\u00fcgbaren Kostensch\u00e4tzungen, aber auch die damit verbundenen Unsicherheiten.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>2) Ein Forschungsprojekt im Rahmen des Aktionsplans Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz sch\u00e4tzt die \u00f6kologischen, gesellschaftlichen und \u00f6konomischen Werte </span><span>sowie die Bruttowertsch\u00f6pfung der davon direkt abh\u00e4ngigen wirtschaftlichen Branchen </span><span>ab. Zudem zeigt das Forschungsprojekt in f\u00fcnf Szenarien auf, </span><span>wie die Entwicklungen in der Schweiz unter den angenommenen Klima- und Landnutzungsver\u00e4nderungen bis 2060 verlaufen k\u00f6nnten. </span><span>Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (BAFU) ver\u00f6ffentlicht den</span><span></span><span> </span><span></span><span>Synthesebericht zu diesem Forschungsprojekt voraussichtlich bis Ende 2025.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>3) Die Anstrengungen des Bundes zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t sind auch in finanzieller Hinsicht substanziell, wie der Bundesrat bereits in der Antwort auf Frage 3 der Interpellation Mahaim 24.4185 \u00abVerkennt der Bundesrat die H\u00f6he der mit dem Verlust der Biodiversit\u00e4t zusammenh\u00e4ngenden Kosten?\u00bb ausgef\u00fchrt hat. Der Bundesrat strebt zudem eine ausgewogene Finanzpolitik an, welche sowohl dem kurzfristigen Kostendruck als auch den langfristigen Interessen der Schweiz gerecht wird. Angesichts der aktuellen Herausforderungen des Bundeshaushalts muss der Bundesrat Priorit\u00e4ten setzen und schl\u00e4gt in seinem </span><a href=\"https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=103967\"><u><span>Entlastungspaket 27</span></u></a><span> in allen Aufgabengebieten Massnahmen vor.</span></p><p><span>&nbsp;</span></p><p><span>4) </span><span>Es handelt sich um ein Arbeitspapier des Unternehmens Ecoplan im Auftrag des BAFU aus dem Jahr 2010. F\u00fcr das Jahr 2050 hatten die Autorinnen und Autoren die j\u00e4hrlichen Kosten des Nichthandelns auf 14 bis 16 Milliarden Franken gesch\u00e4tzt, aber auch auf die grossen Unsicherheiten dieser Berechnung hingewiesen.</span><span> Auch im Bereich dieser Kosten pr\u00fcft der Bund laufend die neuesten Forschungsergebnisse und evaluiert, in welchen Bereichen Wissensl\u00fccken bestehen und wo weitere Studien sinnvoll sind.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1747785600000)\/","SubmittedBy":"Mahaim Rapha\u00ebl","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1747837825740)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|36|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089929983)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742515200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Wissenschaft und Forschung|Umwelt|Landwirtschaft"}}