{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253321,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253321,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3321","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"NAP 2024\u20132027. Wie stellt der Bundesrat die Einhaltung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Schweizer Unternehmen sicher?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) 2024\u20132027 erwartet von Schweizer Unternehmen die Einhaltung der UNO-Leitprinzipien und menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten. Eine Evaluation des NAP 2021\u20132023 empfahl eine bessere Wirkungsmessung und Ber\u00fccksichtigung regulatorischer Entwicklungen, insbesondere in der EU. Dennoch bleibt unklar, wie der Bundesrat Fortschritte \u00fcberpr\u00fcft und Unternehmen auf auf das neue regulatorische Umfeld vorbereitet. In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><ol><li>Wie stellt der Bundesrat sicher, dass die Umsetzung des NAP 2024\u20132027 wirksam \u00fcberwacht wird, insbesondere hinsichtlich der Einhaltung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten durch Schweizer Unternehmen?</li><li>Welche konkreten Indikatoren und Kontrollmechanismen sind vorgesehen, um die Fortschritte messbar und transparent zu machen?</li><li>Welche konkreten Massnahmen ergreift der Bundesrat, um Schweizer Unternehmen auf die neuen Anforderungen der EU-Richtlinie zur Sorgfaltspflicht (CSDDD) vorzubereiten?</li><li>Wie viele Schweizer Unternehmen erwartet der Bundesrat, die direkt oder indirekt von der CSDDD betroffen sein werden?</li><li>Welche Anpassungen des Schweizer Rechts sind geplant, um eine koh\u00e4rente Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht zu gew\u00e4hrleisten?</li></ol>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><ol><li><span>Der Bundesrat stellt eine wirksame \u00dcberwachung der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) 2024-2027 sicher, indem er innerhalb der mehrparteilichen Begleitgruppe ein Monitoringinstrument ausarbeitet. Dieses Instrument wird es erm\u00f6glichen, die Fortschritte bei der Umsetzung der NAP-Massnahmen zu bewerten, Herausforderungen zu identifizieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzuschlagen. Der Bundesrat kontrolliert jedoch nicht direkt die Umsetzung der Sorgfaltspr\u00fcfungspflichten durch die Unternehmen, sondern konzentriert sich auf Sensibilisierungs-, Schulungs- und Begleitmassnahmen, um die Umsetzung von Sorgfaltspr\u00fcfungsverfahren zu f\u00f6rdern.</span></li><li><span>In Absprache mit den zust\u00e4ndigen Bundesverwaltungsstellen und den Mitgliedern der mehrparteilichen Begleitgruppe werden qualitative Indikatoren erarbeitet. Diese sollen die Bewertung der Relevanz der Massnahmen sowie der Wirksamkeit ihrer Umsetzung im Rahmen des NAP erm\u00f6glichen.</span></li><li><span>Der NAP sieht mehrere Massnahmen vor, um Schweizer Unternehmen bei der Umsetzung von Sorgfaltspr\u00fcfungsverfahren im Bereich der Menschenrechte zu unterst\u00fctzen. Der Bund informiert den Privatsektor regelm\u00e4ssig \u00fcber die gesetzlichen Entwicklungen sowohl in der Schweiz als auch auf EU-Ebene, insbesondere \u00fcber die Richtlinie \u00fcber die Sorgfaltspflichten von Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeit (CSDDD). Weiter unterst\u00fctzt der Bund die Unternehmen, indem er Hilfsmittel zur Verf\u00fcgung stellt. Schliesslich pr\u00fcft er im Rahmen des 23.4062 Postulats Dittli </span><em><span>\u00abUnterst\u00fctzung von Schweizer KMU bei der Anwendung von ESG-Richtlinien\u00bb</span></em><span>, ob allenfalls zus\u00e4tzliche Massnahmen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von KMU bei der Umsetzung von ESG-Pflichten, wie bspw. CSDDD, erforderlich sind.</span></li><li><span>Gem\u00e4ss der vom Bundesrat am 21. M\u00e4rz 2025 ver\u00f6ffentlichten externen Studie (Vgl. </span><a href=\"https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/seco/nsb-news.msg-id-104576.html\"><u><span>Medienmitteilung</span></u></a><span> \u201eNachhaltige Unternehmensf\u00fchrung: Bundesrat will bald \u00fcber konkrete Vorschl\u00e4ge diskutieren\u201c des Bundesrats vom 21.3.2025, inkl. Link auf die Studie </span><a href=\"https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/92505.pdf\"><u><span>Auswirkungen der CSDDD auf Schweizer Unternehmen, Standortattraktivit\u00e4t und Wettbewerb</span></u></a><span>) d\u00fcrften sch\u00e4tzungsweise 124 bis 162 Schweizer Grossunternehmen von der Drittstaatenregelung der CSDDD unmittelbar betroffen sein. Die unmittelbar betroffenen Unternehmen d\u00fcrften die Anforderungen zumindest teilweise an ihre Zulieferer weitergeben \u2013 insbesondere auch an KMU. Gem\u00e4ss Studie k\u00f6nnten bis zu 50</span><span>&nbsp;</span><span>000 Schweizer Unternehmen von der CSDDD mittelbar betroffen sein. Das entspricht der Zahl der Schweizer Unternehmen, welche am internationalen Handel mit Waren und Dienstleistungen teilnehmen. Die erw\u00e4hnte Studie konnte nicht auf allf\u00e4llige \u00c4nderungen der CSDDD aufgrund der von der EU-Kommission am 26.</span><span>&nbsp;</span><span>Februar 2025 ver\u00f6ffentlichten Entw\u00fcrfe der \u00abOmnibus\u00bb-Richtlinien eingehen. Diese enthalten Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Vereinfachung der Vorgaben unter anderem in der CSDDD, um den Aufwand f\u00fcr Unternehmen zu reduzieren und deren Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken.</span></li><li><span>In seiner Medienmitteilung vom 21. M\u00e4rz 2025 hat der Bundesrat best\u00e4tigt, dass das Schweizer Recht bei der nachhaltigen Unternehmensf\u00fchrung international abgestimmt sein soll. Dies ist f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Unternehmen zentral. In der EU zeichnen sich derzeit erneut rasche und gewichtige Ver\u00e4nderungen ab. Der Bundesrat will diesen Entwicklungen Rechnung tragen. Nur so kann er f\u00fcr die Schweizer Unternehmen im internationalen Vergleich faire Handelsbedingungen garantieren. Entsprechend hat er das Eidgen\u00f6ssische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, die m\u00f6glichen Varianten f\u00fcr eine pragmatische \u00c4nderung der aktuellen Gesetzgebung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und zu den Sorgfaltspflichten auszuarbeiten. Der Bundesrat wird \u00fcber das weitere Vorgehen entscheiden, sobald die EU \u00fcber ihre angek\u00fcndigten Vereinfachungen entschieden hat, sp\u00e4testens jedoch im Fr\u00fchjahr 2026.</span><span></span></li></ol></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1747180800000)\/","SubmittedBy":"Molina Fabian","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1747242725727)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|15|1231","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089862947)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742515200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wirtschaft|Internationales Recht"}}