{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20253322,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20253322,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"25.3322","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Unterst\u00fctzung der Lehrbetriebe durch einen Abzug pro Lehrstelle bei der direkten Bundessteuer und Berufslehrbonus als Anreiz f\u00fcr Lernende","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Schweiz beenden jedes Jahr rund 95&nbsp;000 Jugendliche die obligatorische Schulzeit, und fast die H\u00e4lfte von ihnen entscheidet sich f\u00fcr eine Berufslehre.&nbsp;</p><p>Die Lehren dauern zwischen 3&nbsp;und 4&nbsp;Jahren. Somit haben mehr als 150&nbsp;000 Jugendliche Lehrvertr\u00e4ge mit unterschiedlichsten Betrieben jeder Gr\u00f6sse, die in vielen verschiedenen Berufen Ausbildungspl\u00e4tze anbieten.</p><p>Heutzutage finden jedoch viele Lehrbetriebe f\u00fcr ihre Lehrstellen nur schwerlich Bewerberinnen und Bewerber; sie verlieren somit zusehends den Mut, Lernende auszubilden. Gleichzeitig schlagen Schulabg\u00e4ngerinnen und Schulabg\u00e4nger andere Ausbildungswege ein und verzichten auf die Option Berufslehre.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, Lehrbetriebe f\u00fcr jede w\u00e4hrend des Steuerjahres besetzte Lehrstelle mit einem Abzug vom steuerbaren Einkommen von 10 000 Franken zu unterst\u00fctzen.&nbsp;</p><p>Als Anreiz f\u00fcr Berufslehren sollen die unterst\u00fctzten Betriebe gleichzeitig die L\u00f6hne der Lernenden um einen Bonus von rund 600&nbsp;Franken pro Jahr erh\u00f6henGleichzeitig sollen die unterst\u00fctzten Betriebe als Anreiz f\u00fcr Berufslehren die L\u00f6hne der Lernenden um einen Bonus von rund 600&nbsp;Franken pro Jahr erh\u00f6hen.&nbsp;</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, zur allgemeinen F\u00f6rderung von Berufslehren:</p><ol><li>den Vorschlag des Steuerabzugs zu pr\u00fcfen und zu bestimmen, welche Gesetzes\u00e4nderungen n\u00f6tig w\u00e4ren; und</li><li>unter Ber\u00fccksichtigung der erh\u00f6hten Kaufkraft aufgrund des erw\u00e4hnten Bonus die Auswirkungen auf die direkte Bundessteuer zu bewerten.</li></ol><p>Ich danke dem Bundesrat f\u00fcr seine Antworten.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<span><p><span>Das duale Berufsbildungssystem basiert auf den Bed\u00fcrfnissen der Wirtschaft und auf der Verbundpartnerschaft von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt (OdA). Es liegt im Interesse der Unternehmen, den Nachwuchs an qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften zu sichern. Durch ihre Beteiligung an der Ausbildung stellen sie sicher, dass die Jugendlichen die auf dem Arbeitsmarkt nachgefragten Kompetenzen erwerben.</span></p><p><span>Der Bund sorgt im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr gute Rahmenbedingungen. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) beauftragt die Eidgen\u00f6ssische Hochschule f\u00fcr Berufsbildung (EHB) periodisch, das Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis der beruflichen Grundbildung aus Sicht der Betriebe zu analysieren. Der von A.</span><span>&nbsp;</span><span>Gehret, M.</span><span>&nbsp;</span><span>Aepli, A.</span><span>&nbsp;</span><span>Kuhn und J.</span><span>&nbsp;</span><span>Schweri erstellte und von der EHB publizierte Bericht \u00abLohnt sich die Lehrlingsausbildung f\u00fcr die Betriebe? Resultate der vierten Kosten-Nutzen-Erhebung\u00bb zeigt, dass die Betriebe von der Ausbildung von Lernenden profitieren. Nach Abzug der Kosten betrug der durchschnittliche Nettonutzen \u00fcber alle Lehrberufe im Ausbildungsjahr 2016/2017 etwas mehr als 3000</span><span>&nbsp;</span><span>Franken pro Lehrjahr und Lehrvertrag. Durch die Weiterbesch\u00e4ftigung der Lernenden nach der Ausbildung k\u00f6nnen die Betriebe einen zus\u00e4tzlichen Nutzen von durchschnittlich 10</span><span>&nbsp;</span><span>700</span><span>&nbsp;</span><span>Franken pro Lehrverh\u00e4ltnis erzielen, weil sie Rekrutierungs- und Einarbeitungskosten einsparen. </span></p><p><span>Das Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis wird aus Sicht der Betriebe massgeblich durch die bestehenden gesetzlichen Regelungen beeinflusst. Zwei Drittel der Betriebe gaben an, dass die Bildungsverordnungen und Bildungspl\u00e4ne ihren Bed\u00fcrfnissen angemessen entsprechen. Die Betriebe beurteilten 83</span><span>&nbsp;</span><span>Prozent der im Bildungsplan festgelegten Ausbildungsinhalte als relevant f\u00fcr den eigenen Betrieb. Diese Ergebnisse best\u00e4tigen, dass die Betriebe mit den aktuellen Rahmenbedingungen zufrieden sind. Derzeit l\u00e4uft die f\u00fcnfte Erhebung; ihre Ergebnisse werden Ende 2025 vorliegen. Im \u00dcbrigen ist es Sache der einzelnen Lehrvertragsparteien, den Lohn der Lernenden und allf\u00e4llige Gratifikationen individuell zu vereinbaren; sie k\u00f6nnen sich dabei an den Branchenempfehlungen orientieren.</span></p><p><span>In Bezug auf Steuerabz\u00fcge f\u00fcr Lehrbetriebe ist der Bundesrat bereits im Zusammenhang mit den Motionen 00.3334</span><span>&nbsp;</span><span>Bangerter K\u00e4thi, 01.3452 SVP-Fraktion und 20.3782</span><span>&nbsp;</span><span>Egger Mike sowie dem Postulat 09.4298</span><span>&nbsp;</span><span>Hodgers zum Schluss gelangt, dass es sich dabei um ein nicht zielf\u00fchrendes bzw. wenig wirksames Instrument handelt. In der Stellungnahme zur Motion 24.4039</span><span>&nbsp;</span><span>Kutter hielt der Bundesrat zudem fest, dass ein Steuerabzug f\u00fcr Unternehmen, die keine Gewinnsteuern zahlen, ins Leere laufen w\u00fcrde. Rund die H\u00e4lfte der Schweizer Unternehmen in der Rechtsform einer juristischen Person bezahlen keine Gewinnsteuern. Gerade Betriebe, die keinen Gewinn erwirtschaften und keine Ausbildungspl\u00e4tze anbieten k\u00f6nnen, w\u00fcrden von dieser indirekten Finanzhilfe nicht profitieren. Gem\u00e4ss Subventionsgesetz (SuG; SR</span><span>&nbsp;</span><span>616.1) ist grunds\u00e4tzlich auf Finanzhilfen in Form von steuerlichen Verg\u00fcnstigungen zu verzichten (Art.</span><span>&nbsp;</span><span>7 Bst.</span><span>&nbsp;</span><span>g SuG). Das Bundesgesetz \u00fcber die direkte Bundessteuer (DBG, SR</span><span>&nbsp;</span><span>642.11) erlaubt juristischen Personen (Art.</span><span>&nbsp;</span><span>59 Abs.</span><span>&nbsp;</span><span>1 Bst.</span><span>&nbsp;</span><span>e DBG) und Selbstst\u00e4ndigerwerbenden (Art.</span><span>&nbsp;</span><span>27 Abs.</span><span>&nbsp;</span><span>2 Bst.</span><span>&nbsp;</span><span>e DBG) zudem bereits heute, die Kosten f\u00fcr die Ausbildung von Lernenden, zus\u00e4tzlich zu den Lohnkosten (einschliesslich allf\u00e4lliger Gratifikationen), abzuziehen. </span></p><p><span>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die heutigen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Lehrbetriebe g\u00fcnstig sind und dass eine finanzielle Unterst\u00fctzung in Form von Steuererleichterungen oder direkten Beitr\u00e4gen weder notwendig noch effizient ist.</span></p></span>","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1747785600000)\/","SubmittedBy":"Nicolet Jacques","BusinessStatus":203,"BusinessStatusText":"Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1747837178817)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|2446","Category":null,"Modified":"\/Date(1763089672847)\/","SubmissionDate":"\/Date(1742515200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5207,"SubmissionLegislativePeriod":52,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Steuer"}}